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GEZ vorm Bundesverwaltungsgericht

torsten40 / 119 Antworten / Flachansicht Nickles
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Borlander mawe2 „Ganz einfach: Weil das Risiko alleine noch nichts über die tatsächlich zu erwartenden Krankheitskosten aussagt. Es ist ...“
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Weil das Risiko alleine noch nichts über die tatsächlich zu erwartenden Krankheitskosten aussagt.

"Risko" wird häufig einfach als Produkt aus Schadenshöhe und Eintrittswahrscheinlichkeit definiert. Und es gibt nun einmal einzelne Faktoren die einen signifikanten Einfluss auf diese beiden Größen haben. Ich gehe mal davon aus, dass heute niemand mehr ernsthaft bestreiten wird, dass Rauchen die Eintrittswahrscheinlichkeit des Schadensereignis Lungenkrebs signifikant steigt. Bei allen freiwilligen personenbezogenen Versicherungen gibt es deshalb auch einen Risikoaufschlag wenn die versicherte Person raucht. Andere Faktoren (wie z.B. der Beruf Dachdecker) führen sogar dazu, dass der Abschluss  solchen Versicherung unmöglich wird. Ohne Rücksicht darauf, ob bei der Person tatsächlich mal ein Schaden eintritt. Bei der gesetzlichen Krankenkasse ist es auch mit ein Ziel, dass tatsächlich jeder (!) eine real bezahlbare Möglichkeit zur Absicherung hat auch ohne eine vorherige Gesundheitsprüfung und Aufschläge die eine Versicherung unbezahlbar machen würden. Diese Form der Solidargemeinschaft ist eine nicht zu unterschätzende Errungenschaft unserer Gesellschaft.

Irrelevant sind sind Informationen nur dann wenn keine individuelle Prämienberechnung erfolgen soll.

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