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Was denkt ihr über die Corona-Tracing-App?

Olaf19 / 350 Antworten / Flachansicht Nickles

Hallo zusammen!

Anfang der Woche wurde der Quellcode der Corona-Tracing-App für Deutschland veröffentlicht, Mitte Juni solles damit losgehen – mehr Details dazu hier: https://www.tagesschau.de/inland/faq-corona-tracing-app-101.html

Prinzipiell bin ich dieser App gegenüber sehr aufgeschlossen und überlege, sie zu installieren, wenn es so weit ist. Andererseits nehme ich das Thema Datenschutz und Privatsphäre weiterhin ernst und bin deswegen ein wenig skeptisch.

Was der Datenschutz-Beauftragte im Interview sagt (Link siehe oben – bissl abwärts scrollen), überzeugt mich nicht restlos, da seine Aussage in meinen Ohren ziemlich allgemein klingen und technisch nicht sehr in die Tiefe gehen.

Wie denkt über diese App? ...oder ist es für diese Fragestellung noch zu früh?

CU
Olaf

"Das sind Leute, die von Tuten und Ahnung keine Blasen haben" (ein Reporter auf die Frage nach der politischen Bildung des typischen Anhangs von Donald Trump)
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Weil Augen nicht atmen? mawe2
Ich auch nicht! Conni3
Olaf19 mawe2

„Doch, im Vergleich zu COVID-19 spielt das eine große Rolle. Weil die Übertragung eine ganz andere ist, greifen die ...“

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Weil die Übertragung eine ganz andere ist, greifen die zuverlässigen Schutzmaßnahmen gegen AIDS viel weniger in das tägliche (Wirtschafts- / Schul- / Tourismus- / Kultur-) Leben ein als die Schutzmaßnahmen gegen COVID-19.

Faktisch ist das vollkommen richtig, geht aber am Thema vorbei. Dem Virologen ging es darrum klar zu machen, dass wir uns nicht darauf verlassen können, gegen jedes Virus ein passendes "Gegengift", also einen Impfstoff zu finden. Deswegen sagte er beiläufig, "bei AIDS forschen wir ja auch schon über 30 Jahre".

Aber möglicherweise könnte man separate Geräte entwickeln, die tatsächlich mit einem geeigneten Sensor zur zuverlässigen Abstandsmessung ausgestattet sind, die von den Krankenkassen oder vom Staat bezahlt werden und jedem kostenlos zur Verfügung gestellt werden? (Das wurde ja u.a. auch schon für die Personen diskutiert, die zur Risikogruppe gehören und kein Smartphone besitzen.)

Das heißt, das Gerät misst den Abstand zum "nächst-erreichbaren" Menschen, unabhängig davon, ob dieser infiziert ist? Das käme mir sehr aufwändig vor, jedenfalls was die Finanzierung angeht.

Ein Smartphone für eine Messung zu nutzen, für die es nie entwickelt wurde, ist jedenfalls schon eine ziemlich schräge Idee.

Das Smartphone wurde, flapsig ausgedrückt, für alles und nichts entwickelt. Was ein Smartphone leisten kann, bestimmt die aktuell verfügbare Technik, die Geschwindigkeit von Speicher und Prozessor(en), Speichergröße etc. Das liegt in der Natur der Sache.

Ein Computer z.B. wurde ursprünglich auch nicht dafür entwickelt, um damit Harddisk-Recording, Musik-Sequencing und andere multimediale Anwendungen auszuführen, trotzdem ist das seit den 90ern möglich.

Ich weiß nicht, was Apples erstes iPhone von 2007 so alles an Apps an Bord hatte bzw. was von Fremdanbietern ergänzend zur Verfügung stand. Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass an vieles von dem, was heute verfügbar ist, damals noch gar nicht zu denken war. Da könnte man dann auch jedes Mal sagen, dass diese Apps "schräge" sind, weil sie ursprünglich nicht vorgesehen waren.

Der Appetit kommt beim Essen :)

CU
Olaf

"Das sind Leute, die von Tuten und Ahnung keine Blasen haben" (ein Reporter auf die Frage nach der politischen Bildung des typischen Anhangs von Donald Trump)
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... mawe2
full ackn mawe2
Ja, ist ähnlich. mawe2
Hallo Olaf, ... jofri62
LL hatterchen1
Macht das irgendwer? mawe2
Ja! hatterchen1
Du? mawe2