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shrek3 IDE-ATAPI „Möglicherweise liegt es aber auch schlicht daran, dass es ...“
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Wenn die Angst dort am größten ist,

  • wo es die wenigsten Ausländer gibt (Sachsen und Thüringen)
  • bei den Alten über 54 Jahre
  • gleichzeitig aber die Angst bei der Gruppe der unter 25-jährigen am niedrigsten ist (obwohl diese doch als ehemalige Schüler und Jugendliche am ehesten auf Konfliktpotenziale hätten stoßen müssen)

dann stimmen ganz andere Dinge nicht.

Das ist weniger eine Frage der staatlichen Erziehung (die hat in der DDR sowieso nicht funktioniert, sonst wäre das Volk nicht mit fliegenden Fahnen zum Westen übergelaufen), sondern vor allem eine Frage der persönlichen Erfahrungen im Kontakt mit Ausländern.

Sie ist durch rein gar nichts zu ersetzen und viel, viel wertvoller als dumpf empfundene Ängste.

http://www.tagesschau.de/inland/islam-101.html

Meine Mutter, der die Türken zeitlebens zu "fremd" und zu "anders" waren und jeglichen Kontakte zu ihnen aus dem Wege ging, verdankte ihr Leben einer sehr konservativ gekleideten marokkanischen Familie, die als einzige die Hilferufe hörten, als sie hochbetagt in ihrer Wohnung stürzte und sich dabei einen Oberschenkelhalsbruch zuzog.

Einer der besten drei Freunde meines Sohnes ist ein Türke - mein bester Geschäftspartner ebenfalls.

Ich stehe sehr viel mehr im Leben als all diejenigen, die nichts als Zeitungsschlagzeilen vorweisen können.

Sorge macht mir eher eine von dumpfen Ängsten geleitete Masse, sowie diejenigen, die ihr Süppchen mit dieser Angst kochen.

In einem stimme ich dir allerdings zu:
Die üblichen Reflexe von Staat, Kirche usw. auf PEGIDA sind viel zu dürr.

Gruß
Shrek3

Fatal ist mir um das Lumpenpack, das, um Herzen zu rühren, den Patriotismus trägt zur Schau, mit all seinen Geschwüren. Heinrich Heine
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Quelle: ... torsten40
Hallo, ... Kabelschrat