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Win11 und der Zwang zum Online-Konto - Was spricht eigentlich gegen einen MS-Account?

weissnix2 / 68 Antworten / Flachansicht Nickles
Manche Leute nutzen tatsächlich das OneDrive oder den MS Store und akzeptieren daher, dass sie sich dafür mit einem Online-Account anmelden müssen.

Was spricht eigentlich gegen einen MS-Account? Bei Nickles muss man sich doch auch anmelden, wenn man hier mitspielen möchte. 

...die sich alle freiwillig diesem Zwang unterwerfen!

Wozu werde ich gezwungen, wenn ich etwas freiwillig tue?  Auch ich denke nicht im Traum daran, irgendwelche sensiblen Daten in einer Cloud zu speichern, aber um z.B. harmlose Urlaubsfotos mit anderen zu teilen, finde ich OneDrive ganz nützlich. 

Wer klug ist, kann sich auch schon mal dumm stellen. Umgekehrt wird's schwierig...
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weissnix2 hatterchen1

„Wie blöde und arrogant muss man sein, um Anderen so etwas zu unterstellen? Du schwafelst hier wieder herum, erzählst ...“

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Glaubst Du wirklich, bei Microsoft, Google und Co. würde sich ein Schwein für dich und Deine ach so wichtigen Daten interessieren und dafür alles sammeln was es über dich gibt?

Doch, der glaubt das!  Bei MS, Google & Co. existiert unter Garantie eine dicke Akte über mawe2. Lachend

Versuchen wir es mal wieder sachlich: erstens halte ich es für völlig verständlich und auch für legal, dass Microsoft gerne wissen möchte, wer seine Produkte benutzt, und zweitens reicht für die Einrichtung eines MS-Kontos eine x-beliebige email-Adresse, die man ggf. ausschließlich für den Kontakt zu MS und sonst für gar nichts nutzt, ein selbst zu wählendes Passwort, ein (echter oder erfundener) Name sowie ein (echtes oder erfundenes) Geburtsdatum und (in Deutschland) eine Postleitzahl. Mehr will MS gar nicht wissen, und ob man sich personalisierte Werbung antun oder seinen Standort angeben möchte oder OneDrive nutzen will usw., kann man bei der Installation von Win11 selbst entscheiden.

Jetzt nehmen wir mal an, Microsoft würde diese (möglicherweise frei erfundenen oder von mir aus auch echten) Daten - also Name, Alter, e-mail und Postleitzahl an andere weiter geben, beispielsweise an die NSI, an die CIA oder von mir aus auch an Aldi und die CDU. Was, bitteschön, können die damit anfangen, wenn sie wissen, wer ich bin, wie alt ich bin und wo ungefähr ich wohne? Und wer kann mir wie mit diesem Wissen schaden, solange ich nicht selbst über mein MS-Konto Informationen ausposaune, die ich lieber für mich behalten sollte? Und überhaupt: Millionen von Menschen weltweit haben ein MS-Konto, viele vermutlich sogar unter ihrem richtigen Namen. Wie viele Fälle sind (konkret!!!) bekannt, in denen jemand dadurch irgendwie geschädigt wurde?

Ich will hier nicht den Microsoft-Fan geben, aber im Hinblick auf den "Zwang" zum Einrichten eines MS-Kontos finde ich diese grundsätzlichen Datenschutzbedenken etwas übertrieben.

Wer klug ist, kann sich auch schon mal dumm stellen. Umgekehrt wird's schwierig...
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