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Anbieterwechsel schwer gemacht

Glucks / 29 Antworten / Flachansicht Nickles


Hier mal wieder das neueste Kabinettstückchen aus der EU:

http://heise.de/-2444725

Da waren doch gewiss wieder Lobbyisten am Werk. 

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xafford Borlander

„Es gab schon deutlich schlechtere Ideen. Aktuell ist es z.B. ...“

Optionen
Es gab schon deutlich schlechtere Ideen.

Sicher, zum Beispiel in der Badewanne die Haare föhnen, oder sich den Hintern bleichen lassen...

Nein, im Ernst, welche bessere Möglichkeit gibt es den Markt zugunsten von Unternehmen zu verzerren? Wenn es nur darum geht Anreize für Unternehmen zu schaffen brach liegende Regionen zu vernetzen, dann gäbe es einige wesentlich sinnvollere Lösungen:

  • Eine erhöhte Anschlussgebühr, um die Investitionskosten zu einem großen Teil zu decken.
  • Die reine Infrastruktur aus öffentlichen Mitteln finanzieren und diese dann vermieten an interessierte Unternehmen.
  • Firmen verpflichten für jede erschlossene Metropole gleichzeitig ein unrentables Gebiet zu erschließen.
  • Vorhandene Infrastruktur öffnen, wie z.B. die der Bahn.
  • Private Initiativen fördern und Unterstützen mit dem Abbau von Hürden bei der Genehmigung, Gebühren und Vorschriften.

Wer Nutzer dazu verdonnern will, auf Gedeih und Verderb bei einem Anbieter bleiben zu müssen öffnet Tür und Tor dem Missbrauch durch einseitige Vertragsänderungen... das riecht für mich nicht nach Investitionssicherung, sondern nach Leistungsschutzrecht 4.0.

Pauschalurteile sind immer falsch!!!
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