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fakiauso mawe2 „Die Wälder dort sind trotz Totholz tot! Das Konzept des Nationalparks hat dies in den letzten 30 Jahren nicht verhindert. ...“
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Bist Du in letzter Zeit mal dort am Brocken gewesen (Schierke, Torfhaus, Ilsenburg)?


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Da gibt es kaum noch Flächen mit gesunden Bäumen. Das Nationalparkkonzept hat eben genau NICHT dazu geführt, dass es eine natürliche Lebensgrundlage für den Wald gibt sondern es hat zum nahezu vollständigen Verlust der Wälder geführt.


Und wenn Du richtig gelesen hast, sollte Dir aufgegangen sein, dass nicht das Konzept Nationalpark das Problem ist, sondern die vorherigen Monokulturen und das Klima, welches z.B. der Fichte neben dem Käfer als Massenbaum zusetzt. Und selbst 30 Jahre sind Zeiträume, die dafür sehr gering sind und das geht eben nicht immer so, wie wir uns das gerade wünschen und per Fingerschnipp!

https://www.nationalpark-harz.de/de/waldwandel-zur-Wildnis/Waldwandel-zur-Wildnis/

https://www.nationalpark-harz.de/de/der-nationalpark-harz/waldentwicklung/

https://www.harzinfo.de/naturlandschaft-harz/initiative-der-wald-ruft/hintergruende

https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen-anhalt/magdeburg/harz/waldsterben-aufforstung-trockenheit-borkenkaefer-krisenstab-100.html

https://www.kreiszeitung.de/lokales/niedersachsen/harz-klimawandel-niedersachsen-nationalpark-wald-waldsterben-borkenkaefer-situation-verheerend-zr-90081710.html

Und weil jetzt durch die neuerliche Trockenheit und durch Dritte ausgelöste Waldbrände eine zugegebene Gefahr für die Bevölkerung waren, wirft man quasi im Handumdrehen das ganze Konzept Nationalpark über den Haufen, um dann wieder einen Wirtschaftswald installieren zu wollen, der mit etwas Glück in 50 Jahren "erntereif" ist, wenn er nicht vorher wieder kaputt geht? Die paar "intakten Bäume" gehen wahrscheinlich so oder so mit drauf, denn auch wenn die noch gesund aussehen, kann der Käfer bereits unter der Borke sitzen. Ist es trocken, dann geht durch den fehlenden Saft und das Harz ein Teil des Selbstschutzes verloren und der Buchdrucker hat freie Bahn. Da ist es dann vielleicht besser, wenn das Feuer diesen Teil gleich mit aufarbeitet. Ohne unser ständiges Eingreifen würde das die Evolution selber regeln.

Zur Holzwirtschaft in D kannst Du Dich auch hier noch etwas belesen. Wirtschaftswald gibt es jedenfalls genug:

https://forsterklaert.de/holzexport

https://www.holz-von-hier.eu/

https://www.holz-von-hier.eu/tools-services/waldvielfalt/holzvermarktung/holzmarkt-weltweit/

https://www.holz-von-hier.eu/tools-services/waldvielfalt/holzvermarktung/laubholz-und-sonderhoelzer/

Wie wäre es, wenn wir endlich mal von dem Roß herunterkommen, Bestimmer und Gestalter der ganzen Welt zu sein und uns als Menschen als Teil einer gesamten Natur zu sehen? Stattdessen wird wie sehr wahrscheinlich auch hier für irgendwelche kurzfristigen Interessen immer noch mehr dieser Natur mit dem Wissen um die Folgen und als Teil unserer Existenzgrundlage zerstört, denn das betrifft ja nicht nur den Harz.

Ich glaub´s ja nicht!

"Anyone who believes exponential growth can go on forever in a finite world is either a madman or an idiot (or an economist)" - Hellsongs
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Angenehm, mawe2 mawe2