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fakiauso andy11 „Holz verheizen auch schädlich“
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Aber vielleicht gibt einfach nur zu wenig davon!?


Klar gibt es zu wenig davon. Rate mal, warum die nach den Waldbränden am Brocken so ratzfatz das Totholz heraus haben wollen.

Da sind meines Erachtens die Bedenken wegen des Brandschutzes mehr vorgeschoben und im Hintergrund reibt sich bereits jemand die Hände. Die Kontingente für die Waldwirtschaft sind aufgebraucht und hier ließe sich noch der schnelle Euro machen. Ebenfalls nach meiner bescheidenen Sicht würde aus dem Gammelzeug sowieso maximal Spaltholz und Pellets, denn für viel mehr werden die Stangen sowieso nicht taugen. Ob dann hinterher noch ein Nationalpark diesen Namen dort verdient, juckt die sowieso nicht.

Wie es endet, wenn das gemacht wird, haben wir im Sommer in unserem Urlaub im Sumava gesehen. Auf der bayerischen Seiten wurde nämlich an vielen Stellen das Holz ebenfalls aus dem Wald geholt und die haben jetzt schöne Wiesen dort, während auf tschechischer Seite das Konzept eingehalten wurde und das Totholz als Teil des natürlichen Kreislaufs liegen gelassen wurde. Dort bildet sich mittlerweile ein robuster Wald, der auch wieder ansehnlicher wird.

Nur dauert das eben Jahrzehnte und in diesen Zeiträumen rechnet und denkt von denen keiner, die solchen Mist fordern. Die wollen halt nur schnell Cash oder "Lösungen". Einen ganz ähnlichen Beitrag gab es gestern über die Brandflächen im Elbsandsteingebirge, wo sich dank des Regens der letzten Wochen die Natur auch wieder regeneriert. Auch abseits des wirtschaftlichen Interesses geht mir dieses meist zu kurz gedachte, ständige und vermeintlich oft nur gut gemeinte Hineinpfuschen in natürliche Abläufe derart auf den Wecker, weil es genauso oft am Ende mehr schadet als nützt, weil keiner jede Konsequenz überblickt, die dabei ausgelöst wird.

Die besten Beispiele sind dabei die ganzen Neozoen, auf die wir teils keinen Einfluß haben und die sich ohne natürliche Konkurrenz in neuen Lebensräumen ausbreiten oder solche Sachen wie in Australien, wo bewußt Tiere und Pflanzen ausgesetzt wurden und jetzt überhand nehmen.

"Anyone who believes exponential growth can go on forever in a finite world is either a madman or an idiot (or an economist)" - Hellsongs
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andy11 fakiauso „Klar gibt es zu wenig davon. Rate mal, warum die nach den Waldbränden am Brocken so ratzfatz das Totholz heraus haben ...“
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wie in Australien, wo bewußt Tiere und Pflanzen ausgesetzt wurden und jetzt überhand nehmen

Kamele und anderweitig eingeschlepptes Getier. Ja.

Mein Pflaumenbau ist jedes Jahr krank. Egal wie viel ich dem abschneide.

Unsere Flora kommt doch eigentlich mit seiner Umwelt zurecht, oder?

Wenn die nur noch kränkelt und dahin siecht, stimmt doch gewaltig was nicht.

Andy

sag mir wo die Blumen sind https://www.youtube.com/watch?v=AybZIw8BRIM
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The Wasp andy11 „Kamele und anderweitig eingeschlepptes Getier. Ja. Mein Pflaumenbau ist jedes Jahr krank. Egal wie viel ich dem ...“
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Mein Pflaumenbau ist jedes Jahr krank. Egal wie viel ich dem abschneide.

Vielleicht einfach mal den Gärtner nach einer anderen Pflaume fragen, die mit den Bedingungen bei dir besser klar kommt. Richtiges Gärtnern ist kein Zufall, sondern u.a. eine sehr komplexe Naturwissenschaft.

Ende
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andy11 The Wasp „Vielleicht einfach mal den Gärtner nach einer anderen Pflaume fragen, die mit den Bedingungen bei dir besser klar kommt. ...“
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Und wenn selbst Gärtner resignieren?

In der ganzen Umgebung hier gibt es das Problem.

Und Wespen gibt`s auch genug. Nerv, Andy

sag mir wo die Blumen sind https://www.youtube.com/watch?v=AybZIw8BRIM
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The Wasp andy11 „Und wenn selbst Gärtner resignieren? In der ganzen Umgebung hier gibt es das Problem. Und Wespen gibt s auch genug. Nerv, ...“
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In der ganzen Umgebung hier gibt es das Problem.

Das Problem ist aber selten der Garten, sondern der Gärtner, der Jahrzehnte nur noch Sorten angepflanzt hat, die einen hohen Ertrag bringen. Das unterscheidet sich nicht wirklich von den Wirtschaftswäldern in ganz Deutschland mit ihren einseitigen Monokulturen an Nadelhölzern. Mit dem aktuellen Schwund an Wasser und der deutlichen Abnahme von Insekten vervielfachen sich die damit verbundenen Probleme.

Und wenn selbst Gärtner resignieren?

Der Kleingärtner hat viele Möglichkeiten, im Zweifel muss er die Obstsorte wechseln, dann muss man die Pflaume halt kaufen, erntet dafür aber Birnen.

Und Wespen gibt`s auch genug.

Wenigstens meine Kollegen kommen mit dem Wetter offensichtlich ganz gut klar. ;-)

Ende
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fakiauso andy11 „Kamele und anderweitig eingeschlepptes Getier. Ja. Mein Pflaumenbau ist jedes Jahr krank. Egal wie viel ich dem ...“
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Mein Pflaumenbau ist jedes Jahr krank. Egal wie viel ich dem abschneide.


Kann auch ein Pilz/Schwamm sein oder Insektenbefall. Dann hast Du das selbst bei den wilden Schössern genauso immer wieder drin.

Und Wespen gibt`s auch genug


Mit denen habe ich kein Problem. Die profitieren dieses Jahr von der trockenen und warmen Witterung. Wobei seit einer Woche ja schon eine ganz schöne Dürre ist/war mit nachts Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt. Letztendlich kann man nur damit leben.

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andy11 fakiauso „Kann auch ein Pilz/Schwamm sein oder Insektenbefall. Dann hast Du das selbst bei den wilden Schössern genauso immer ...“
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Sind mittlerer weil entweder weg gezogen oder tot.

Wie immer. Wespen stören mich wenig. Hornissen gab es hier viele.

Ich hab sie mal mit einem Apfel angefüttert. Enkelin wollte sie mal in

Aktion sehen. Bei dem Pflaumen kommt ein Insekt in Frage. So der

gemeinsame Tenor. (@ Wasp, Hier wohnen keine Idioten.) Zu warme

Winter, zu viele Gewächse die hier nicht hingehören usw. Mal schaun.

A

sag mir wo die Blumen sind https://www.youtube.com/watch?v=AybZIw8BRIM
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winnigorny1 fakiauso „Kann auch ein Pilz/Schwamm sein oder Insektenbefall. Dann hast Du das selbst bei den wilden Schössern genauso immer ...“
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Mit denen (Wespen) habe ich kein Problem.

Ich auch nicht. Die Natur hilft. Ich pflege meine Hornissen im Garten Die haben hier ihr Nest in einem kleinen ehemaligen Kinderspielhaus aus Holz. Jedes Jahr wieder sind sie da und daher ist mein Garten wespenfrei.

Hornissen nerven nicht, nicht gemütlich und friedlich, solange man sie nicht nervt. Und sie sind biologische Wespenkiller! Lachend Ökologisch korrekt!

Wir kennen hier seit 10 Jahren kein Wespenproblem mehr..... Wer Angst vor Hornissen hat, kennt die Hornissen nicht.

Grüße aus Hamburg, Winni - https://www.das-bumerang-projekt.de
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Anne_21 andy11 „Kamele und anderweitig eingeschlepptes Getier. Ja. Mein Pflaumenbau ist jedes Jahr krank. Egal wie viel ich dem ...“
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Kamele und anderweitig eingeschlepptes Getier

Die größte aus Europa eingeschleppte Tiergruppe sind Kaninchen.
Kamele sind größer, aber Kaninchen gibt es mehr. Und Kaninchen richten mehr Schaden an.

Unsere Flora kommt doch eigentlich mit seiner Umwelt zurecht,

Wenn es nicht so trocken ist sieht es meist schön grün aus und sogar bunt. 
Aber es gibt immer wieder große Schäden.

Gibt es bei Euch keine Kastanien?
Hier in Berlin ist es tarurig anzusehen, dass schon seit dem Sommer die Blätter braun und vertrocknet sind.
Und jetzt werden die Bäume darüber hinaus von einem Bakterium bedroht.

Grade jetzt habe ich eine Gruppe Kastanien blühen sehen.
Nicht, dass sie das so aus Freude machen (für mich, zum Beispiel)!
Sie haben im Sommer nicht genug Nahrung speichern können und treiben aus Not jetzt die Blätter und Blüten vom nächsten Frühjahr schon aus.

Anne

Bilder vom 21.September 2022, Smartphone

Berlin, beim Tegeler Hafen

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andy11 Anne_21 „Die größte aus Europa eingeschleppte Tiergruppe sind Kaninchen. Kamele sind größer, aber Kaninchen gibt es mehr. Und ...“
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Gibt es bei Euch keine Kastanien?

Was für eine Frage. Blühen tun sie allerdings nicht. A

sag mir wo die Blumen sind https://www.youtube.com/watch?v=AybZIw8BRIM
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winnigorny1 andy11 „Was für eine Frage. Blühen tun sie allerdings nicht. A“
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Blühen tun sie allerdings nicht.

Tja - und die Miniermotte ist leider fast überall fleissig.... Die Kastanien werden wohl in absehbarer Zeit aussterben....

Grüße aus Hamburg, Winni - https://www.das-bumerang-projekt.de
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fakiauso Anne_21 „Die größte aus Europa eingeschleppte Tiergruppe sind Kaninchen. Kamele sind größer, aber Kaninchen gibt es mehr. Und ...“
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Hier in Berlin ist es tarurig anzusehen, dass schon seit dem Sommer die Blätter braun und vertrocknet sind.


Das dürfte sehr wahrscheinlich seine Ursache in den Miniermotten haben, deren Befall bei den Bäume teils schon im Mai/Juni die Blätter welken lässt. Das vermutlich mildere Stadtklima mit dem Regen der letzten Tage wird für diese Notblüte zuständig sein, weil dadurch der Saftstrom wieder zunimmt.

"Anyone who believes exponential growth can go on forever in a finite world is either a madman or an idiot (or an economist)" - Hellsongs
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mawe2 fakiauso „Klar gibt es zu wenig davon. Rate mal, warum die nach den Waldbränden am Brocken so ratzfatz das Totholz heraus haben ...“
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Die Kontingente für die Waldwirtschaft sind aufgebraucht und hier ließe sich noch der schnelle Euro machen.

Meinst Du etwa, die Bürgermeisterin von Schierke fordert die Entfernung des Totholzes um damit Geld zu verdienen?

https://www.sueddeutsche.de/panorama/braende-wernigerode-buergermeisterin-von-schierke-umgeben-von-totholz-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-220919-99-814430

Ich finde die Perspektive, den Bäumen jahrelang beim Sterben zuzusehen jedenfalls auch nicht besonders attraktiv. Und dass die Bürgermeisterin Gefahren von ihrem Ort abwenden will, finde ich nur konsequent.

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fakiauso mawe2 „Meinst Du etwa, die Bürgermeisterin von Schierke fordert die Entfernung des Totholzes um damit Geld zu verdienen? ...“
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Zitat aus dem Artikel:

ehrenamtliche CDU-Bürgermeisterin der kleinen Gemeinde am Fuße des Brockens


Im MDR mehrere Beiträge dazu:

https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen-anhalt/magdeburg/harz/waldbrand-brocken-nationalpark-totholz-100.html

https://www.mdr.de/mdr-sachsen-anhalt/podcast/was-bleibt/audio-was-bleibt-waldbrand-harz-totholz-100.html

https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen-anhalt/magdeburg/harz/nationalpark-wald-brand-flaeche-kleiner-100.html

Immer vorneweg bei der ganzen Sache die Granden der CDU, denen eine Verbindung in die Wirtschaft ja noch nie nachgesagt werden konnte, auch wenn das bei der Schierker Bürgermeisterin jetzt nicht der Fall sein mag. Die kotzen doch seit dem Bestehen des Nationalparks ab, dass es kein Wirtschaftswald mehr ist. Der Anspruch der Bürgermeisterin ist sicher berechtigt, genauso sicher gibt es da aber auch andere Lösungen, wenn es gewollt ist.

Das dabei der Zeitpunkt für diesen Panikmodus jetzt günstig ist nach so einem Brand, wo die Preise anziehen ohne Ende und das Kontingent bereits verkauft, ist doch klar und spätestens wenn ein Forstminister aus dieser Partei gleich mit dem Auflösen des kompletten Nationalparks um die Ecke kommt, sollten aber alle Alarmglocken klingeln!

Ich finde die Perspektive, den Bäumen jahrelang beim Sterben zuzusehen jedenfalls auch nicht besonders attraktiv.


Was Totholz im Kreislauf bedeutet, schrubte mir schon oben und dieses Holz ist bereits "gestorben", deswegen heißt es nämlich Totholz. Das ist aber Grundlage für Pilze, Mikroorganismen und Kleinlebewesen und dient als Höhle usw. für andere Tiere. Dabei ist es auf natürliche Weise die Lebensgrundlage für das, was im Wald noch lebt und wird daher sogar gebraucht. Ein Wald ohne Totholz ist früher oder später wirklich tot. Und das dies der Fall ist, habe ich weiter oben bereits im Vergleich Sumava/Bayerischer Wald geschrieben.

Beim Sterben des Waldes habe ich als Erzgebirgler bereits weit vor der Wende zusehen dürfen, als der Käfer und die Rauchgase der Kraftwerke im böhmischen Kohlebecken alles kaputt gemacht haben inklusive des teils tagelangen penetranten Geruchs nach Katzenpisse bei Inversionswetterlagen. Witzigerweise hat auch da der Tscheche das Zeug einfach irgendwann einmal "vergammeln" lassen und bei uns wurde selbst nach der Wende weiter versucht, den Stangenwald aus wirtschaftlichen Gründen über Wasser zu halten.

Was dann dank der damals noch günstigen Witterung und dem Modernisieren der Kraftwerke nach einem Erholen aussah, haben die zunehmenden Autoabgase und die Klimaänderungen inzwischen locker kompensiert. Wo inzwischen der "schönere" Wald steht, sieht auch jeder. Was der die meisten unter Wald verstehen und was wirkliche Urwälder sind, ist auch noch ein himmelweiter Unterschied, denn genau diese gepflanzten und monotonen Wirtschaftswälder sind eine der Ursachen für die jetzigen Probleme.

https://de.wikipedia.org/wiki/Totholz

https://de.wikipedia.org/wiki/Nationalpark_Bayerischer_Wald

https://www.deutschlandfunk.de/urlaub-im-totholz-bayerischer-wald-100.html

Um da auch die Gegenseite zu Wort kommen zu lassen - hier mit speziellem Bezug auf die Sächsische Schweiz. Wobei aus meiner Sicht ein Betrachtungszeitraum seit 2018 auch nur bedingt aussagefähig ist gemessen am Zeitraum, den ein Baum oder Wald für seinen Lebenszyklus hat.

https://felsenheimat.de/2022/08/25/totholz-segen-oder-fluch/

Auch da gäbe es Lösungen:

https://www.spiegel.de/spiegel/nationalpark-bayerischer-wald-grossversuch-mit-totholz-a-1108671.html

Und wenn bei solchen Bränden dann eben dieses kleinflächige Abbrennen zugelassen wird, während die Brände um die Orte herum vorbeugend bei solchen Situationen bekämpft werden, braucht niemand ganze Nationalparks abzuschaffen oder in einer Hauruckaktion das gesamte Totholz entfernen zu wollen.

"Anyone who believes exponential growth can go on forever in a finite world is either a madman or an idiot (or an economist)" - Hellsongs
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mawe2 fakiauso „Zitat aus dem Artikel: Im MDR mehrere Beiträge dazu: ...“
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Ein Wald ohne Totholz ist früher oder später wirklich tot.

Die Wälder dort sind trotz Totholz tot!

Das Konzept des Nationalparks hat dies in den letzten 30 Jahren nicht verhindert.

Bist Du in letzter Zeit mal dort am Brocken gewesen (Schierke, Torfhaus, Ilsenburg)?

Überall das gleiche Bild.

Da gibt es kaum noch Flächen mit gesunden Bäumen. Das Nationalparkkonzept hat eben genau NICHT dazu geführt, dass es eine natürliche Lebensgrundlage für den Wald gibt sondern es hat zum nahezu vollständigen Verlust der Wälder geführt.

Übrig bleiben knochentrockene "Baumleichen", die im Zusammenwirken mit dem auf dem Boden schon herumliegenden Totholz hervorragend brennen. Sollten in der Nähe dieser Flächen noch ein paar intakte Bäume gestanden haben, wurden diese durch das Feuer gleich mit vernichtet.

Ich finde es übrigens auch nicht schlimm, wenn Wald klug bewirtschaftet wird und Holz für unterschiedliche Nutzungszwecke erzeugt wird. Das haben Menschen seit Jahrhunderten gemacht. Und Holz ist als Stoff, für Gebäude, für Möbel usw. ein sehr gutes Material. Kunststoff-Zeugs haben wir schon genug. (Und was das für Probleme macht, muss man niemandem erklären.) (Beton ist auch eher problematisch.)

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fakiauso mawe2 „Die Wälder dort sind trotz Totholz tot! Das Konzept des Nationalparks hat dies in den letzten 30 Jahren nicht verhindert. ...“
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Bist Du in letzter Zeit mal dort am Brocken gewesen (Schierke, Torfhaus, Ilsenburg)?


Mehrfach

Da gibt es kaum noch Flächen mit gesunden Bäumen. Das Nationalparkkonzept hat eben genau NICHT dazu geführt, dass es eine natürliche Lebensgrundlage für den Wald gibt sondern es hat zum nahezu vollständigen Verlust der Wälder geführt.


Und wenn Du richtig gelesen hast, sollte Dir aufgegangen sein, dass nicht das Konzept Nationalpark das Problem ist, sondern die vorherigen Monokulturen und das Klima, welches z.B. der Fichte neben dem Käfer als Massenbaum zusetzt. Und selbst 30 Jahre sind Zeiträume, die dafür sehr gering sind und das geht eben nicht immer so, wie wir uns das gerade wünschen und per Fingerschnipp!

https://www.nationalpark-harz.de/de/waldwandel-zur-Wildnis/Waldwandel-zur-Wildnis/

https://www.nationalpark-harz.de/de/der-nationalpark-harz/waldentwicklung/

https://www.harzinfo.de/naturlandschaft-harz/initiative-der-wald-ruft/hintergruende

https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen-anhalt/magdeburg/harz/waldsterben-aufforstung-trockenheit-borkenkaefer-krisenstab-100.html

https://www.kreiszeitung.de/lokales/niedersachsen/harz-klimawandel-niedersachsen-nationalpark-wald-waldsterben-borkenkaefer-situation-verheerend-zr-90081710.html

Und weil jetzt durch die neuerliche Trockenheit und durch Dritte ausgelöste Waldbrände eine zugegebene Gefahr für die Bevölkerung waren, wirft man quasi im Handumdrehen das ganze Konzept Nationalpark über den Haufen, um dann wieder einen Wirtschaftswald installieren zu wollen, der mit etwas Glück in 50 Jahren "erntereif" ist, wenn er nicht vorher wieder kaputt geht? Die paar "intakten Bäume" gehen wahrscheinlich so oder so mit drauf, denn auch wenn die noch gesund aussehen, kann der Käfer bereits unter der Borke sitzen. Ist es trocken, dann geht durch den fehlenden Saft und das Harz ein Teil des Selbstschutzes verloren und der Buchdrucker hat freie Bahn. Da ist es dann vielleicht besser, wenn das Feuer diesen Teil gleich mit aufarbeitet. Ohne unser ständiges Eingreifen würde das die Evolution selber regeln.

Zur Holzwirtschaft in D kannst Du Dich auch hier noch etwas belesen. Wirtschaftswald gibt es jedenfalls genug:

https://forsterklaert.de/holzexport

https://www.holz-von-hier.eu/

https://www.holz-von-hier.eu/tools-services/waldvielfalt/holzvermarktung/holzmarkt-weltweit/

https://www.holz-von-hier.eu/tools-services/waldvielfalt/holzvermarktung/laubholz-und-sonderhoelzer/

Wie wäre es, wenn wir endlich mal von dem Roß herunterkommen, Bestimmer und Gestalter der ganzen Welt zu sein und uns als Menschen als Teil einer gesamten Natur zu sehen? Stattdessen wird wie sehr wahrscheinlich auch hier für irgendwelche kurzfristigen Interessen immer noch mehr dieser Natur mit dem Wissen um die Folgen und als Teil unserer Existenzgrundlage zerstört, denn das betrifft ja nicht nur den Harz.

Ich glaub´s ja nicht!

"Anyone who believes exponential growth can go on forever in a finite world is either a madman or an idiot (or an economist)" - Hellsongs
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luttyy fakiauso „Mehrfach Und wenn Du richtig gelesen hast, sollte Dir aufgegangen sein, dass nicht das Konzept Nationalpark das Problem ...“
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Irgendwie ging es hier einmal um die Holzverbrennung!

Wir sind einer des Waldreichsten Gegenden in Hessen, Bäume wurden markiert und geschlagen.

Die Bevölkerung  aus dem Kreis konnte sich das Holz nach Registrierung in gewissen Mengen und gegen Kosten selbst abholen.

Das Ergebnis war nun, dass wild in allem möglichen Öfen gefeuert wurde und Abends auf der Terrasse noch die Feuerschale angezündet wurde, ist ja so gemütlich!

Durch die explodieren Preise von Holz haben diese Feuerschalen wohl keine Berechtigung mehr und die Öfen hat der Schornsteinfeger im Griff (hoffentlich)

Gruß

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fakiauso luttyy „Irgendwie ging es hier einmal um die Holzverbrennung! Wir sind einer des Waldreichsten Gegenden in Hessen, Bäume wurden ...“
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Irgendwie ging es hier einmal um die Holzverbrennung!


Genau!

Und deswegen muß das Totholz aus dem Wald. Wäre doch schade, wenn es so unverkauft einfach vergammelt dort...

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The Wasp andy11 „Holz verheizen auch schädlich“
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Rauch ist Feinstaub und je mehr man davon inhaliert, desto höher steigt das Risiko, dass die Gesundheit darunter leidet. Sollten tatsächlich deutlich mehr Festbrennstoffe in den filterlosen Öfen landen, werden die Atemwegserkrankungen (Asthma etc.) zunehmen und Smog wieder ein großes Thema.

Alles seit Jahrzehnten bekannt und selbst in Kindersendungen tausendfach verwurstet. Nur der deutsche Autofahrer und Eigenheimbesitzer will das genauso lange nicht wahrhaben. Deshalb sind nun Habeck und Baerbock an allem Schuld und in Italien zukünftig wieder die Migranten.

Ende
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luttyy andy11 „Holz verheizen auch schädlich“
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Ich kann mich noch gut erinnern, dass ich mehr oder weniger veräppelt und belächelt wurde, als ich mir das neue Luftmeßgerät von Amazon bestellt und es hier verlinkt hatte.

Ich wusste schon genau warum!

Das Gerät reagiert in Sekunden, wenn ich nur Rasierwasser im Gesicht ins Studio komme...

Unser Schornsteinfeger legt gnadenlos im Kreis alte Kachelofen still, die nicht dem neusten Standard entsprechen!

Ölheizungen entzieht er die Betriebserlaubnis und setzt Fristen um diese auf die Richtlinien  der gültigen Abgaswerte zu bringen. Ansonsten Ende im Gelände...

Das hat er allen Bürgern hier schriftlich vorher angedroht und er setzt es durch!!

So sehen die Werte in meinem Studio aus und die Terrassentür ist den ganzen Tag offen!

Klick

Wer zuletzt lacht...

Gruß

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winnigorny1 andy11 „Holz verheizen auch schädlich“
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Aber vielleicht gibt einfach nur zu wenig davon!?!?!

Ganz sicher. Und allen Fans der Grünen zum Trotz (die in der Vergangenheit hier in Hamburg auch das Heizen mit Holzpellets empfahlen): Die Grünen sind - besonders hier in Hamburg - extrem stark daran beteiligt,Baumbestand für Fahrradwege und Wohnungsbau sowie geschützte Moore zu beseitigen.

Kleine Wälder fielen dem schon zum Opfer und der alte Baumbestand ganzer Alleen wurden für Fahrradwege schon vernichtet und das soll lustig so weitergehen.

Die Haupbeteiligten sind hier unsere Grünen Umweltsenator Jens Hinrich Kerstan Verkehrsminister Hans Anjes Tjarks die diese Vernichtung von Bäumen und geschützten Gebieten lustig freigeben.

Der Tollste ist der Bau der Hamburger U-Bahn-Linie U5. Da wird lustig geflunktert, dass man die CO2-Belastung schon untenhalten wird, indem man CO2-vermeidbare Techniken beim Betonbau entwickeln wird (Zukunftsgelaber, aber nichts, was gesichert ist). Keiner redet davon, das in 3.Welt-Ländern der für Betonbau nötige Kalk ganze geschützte Berglandschaften vernichtet und für den nötigen Sand ganze Strände abgebaut werden!

Und schon gar nicht wird darüber gesprochen, dass die für den Bau der U-Bahn entstehenden CO2-Belastungen durch diese U-Bahn nach Experten-Berechnungen erst in 180 Jahren wieder durch deren Betrieb ausgegleichen sein werden. - Wie soll ich diese Einstellung unserer Grünen verstehen - wenn nicht so: Nach uns die Sintflut (im wahrsten Sinne des Wortes!). Sind die so doof, oder wollen die uns nur verarschen? - Beides. steht zu befürchten.

Kommt jetzt noch dazu, dass unsere Bundesgrünen meinen, für den Wohnungsbau der Zukunft ganz auf Beton verzichenten zu wollen und den Wohnungsbau mit Holz favorisieren und subventionieren wollen....

Sind die noch ganz bei Trost???? - Klar ist Holz eine nachwachsende Ressorce, aber jeder der Bäume, die dafür gefällt werden, braucht z.T. hunderte von Jahren, bis die nachgewachsen sind. Bis dahin haben wir dann, wenn alle Wohnungen mit Holz gebaut werden, nicht nur keine Wälder mehr, sonder Steppen und Wüsten!!!!!

Ist genauso wie mit den Elektroautos:

Strom wird immer knapper und unsicherer in der Netzlast. Wenn nun alle Elektroautos fahren und die aufladen müssen, werden wir in Zukunft mit ständigen Blackouts zu kämpfen haben. Blackout heißt dann auch: Keine Heizung wird laufen und kein Trinkwasser mehr fließen, denn dazu braucht es.... Strom.

Ja - gibt es denn noch irgendwo irgendeinen Politiker, der noch ganz bei Trost ist und den Überblick hat und über den Tellerrrand hinausblicken kann? Der ohne ideologische Scheuklappen herumläuft und seine Dienste zum Wohl des Volkes (wie sie alle schwören) bereitstellt und Schaden vom Volke abwendet?

Ich habe da berechtigte Zweifel. Die Lobby hat mittlerweile wohl auch schon lange die Grünen fest im Griff (wieschon  immer scheitert der lange Weg durch die Institutionen zur Macht und die Maschierenden mutieren zu den Arschlöchern, die sie verhindern wollten. - Warum sollte es den Grünen anders/besser ergehen). Ich kehr mich mit Grausen ab.

Grüße aus Hamburg, Winni - https://www.das-bumerang-projekt.de
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mawe2 winnigorny1 „Ganz sicher. Und allen Fans der Grünen zum Trotz die in der Vergangenheit hier in Hamburg auch das Heizen mit Holzpellets ...“
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Wenn nun alle Elektroautos fahren und die aufladen müssen, werden wir in Zukunft mit ständigen Blackouts zu kämpfen haben.

Es könnte allerdings auch sein, dass genau das Gegenteil eintritt: Je mehr Akkus (in Elektroautos) zur Verfügung stehen, desto besser kann man mit der dort gespeicherten Energie Hochlastspitzen abfangen und damit Blackouts vermeiden.

Was stimmt denn nun?

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