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Werd ich finden, danke. A andy11
Olaf19 Michael Nickles „Darum solltest du dich nie vom Wecker deines Smartphones wecken lassen“
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Diesen Artikel halte ich für ziemlichen Mumpitz. Ich jedenfalls besitze schon seit Jahren(!) keinen Wecker mehr, nutze ausschließlich die Weckfunktion meines iPhones und werde jeden Morgen mit einem wunderbaren Musikstück geweckt – sofern ich nicht von allein wach werde, was an den meisten Tagen der Fall ist.

Auf die Argumente, die dagegen sprechen, war ich sehr neugierig – und wurde entsprechend enttäuscht:

Liegt das Handy als Wecker neben dem Bett und ist an, werden wir durch aufploppende Push-Nachrichten in unserem Schlaf gestört. 

Was für ein Unsinn! Wenn man schlafen geht, oder allgemein, nicht gestört werden will, schaltet man natürlich den Nicht-Stören-Modus (den mit dem Halbmond oben rechts im Display) ein, müsste auch beim Android irgendwie gehen, oder man geht sogar gleich in den Flugmodus.

Davon ab würden mir "Push-Nachrichten" auch tagsüber auf den Senkel gehen. Wann immer eine Website oder App mir das anbietet, lehne ich es ab.

Selbst wenn du keine Benachrichtigungen bekommst, besteht immer die Versuchung das Handy kurz zu überprüfen.

Klar, mitten im Schlaf überkommt mich das Bedürfnis, mit meinem Handy herumzudaddeln. Sonst ist aber alles klar?

Wenn ich diesen Drang verspüre, bin ich doch wohl eh schon wach. Und wenn man wach ist, soll man sich nicht nervös im Bett hin- und herwälzen, sondern irgendetwas tun. Früher hätte ich vielleicht in einem Buch gelesen... das Schöne daran: man wird schnell wieder Mühe und kann weiterschlafen.

Also nicht das Handy an sich ist "schuld" daran, dass die Leute schlecht schlafen, sondern der gedankenlose Umgang damit.

Für mich spricht nach diesem Artikel nichts dagegen, das Smartphone weiterhin als Wecker zu nutzen.

CU
Olaf

PS, den Zusatz von Mike habe ich eben erst entdeckt. Da hätte ich ja fast gar nichts mehr schreiben müssen... 

Die Welt ist ein Jammertal ohne Musik. Doch zum Glueck gab es Bach, Beethoven, Haendel und Goethe (Helge Schneider)
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