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Seenotrettung, ja oder nein?

Systemcrasher / 25 Antworten / Flachansicht Nickles
Dazu gehören vernünftiges Essen, sanitäre Einrichtungen und solide Gebäude statt der Bruchbuden, die so manches Schulhaus darstellt und hört bei ausreichend und gut ausgebildeteten Lehrern nicht auf.

richtig!

Und die Schüler sollten erst mal richtig lesen, Schreiben und (Kopf-)Rechnen beigebracht bekommen.

Hier herrscht mittlerweile ein exorbitantes Defizit.

Auch eine Folge verfehlter Ideologieverseuchter Schulpolitik.

Man hat immer öfter den Eindruck, unsere Politiker stehen unter starkem Drogeneinfluß wenn sie ihre politische "Arbeit" ausführen.

Anders kann ich mir die jüngsten Äußerungen - nicht nur von deutschen PolitikerInnen - nicht erklären.

Jüngstes Beispiel Italien:

Seenotrettung ist internationales Seerecht. Jeder Schiffsführer ist dazu verpflichtet.

Und sowas dann als Verbrechen darzustellen: Für einen demokratischen Staat ist das eine ernstzunehmende Blamage.

Solche Leute gehören erst abgesetzt und dann ab in die Geschlossene!

Geistig unzurechnungsfähig mit erheblichen Gefährdungspotential nennt man das!

Null Toleranz f?r Intoleranz
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Danke! fakiauso
Nö ... fakiauso
fakiauso sea

„@fakiauso: Alles klar: Nun wundern mich Deine anderen Ausführungen nicht mehr. Für meinen Teil stehe ich ganz klar hinter ...“

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Alles klar: Nun wundern mich Deine anderen Ausführungen nicht mehr. Für meinen Teil stehe ich ganz klar hinter einer wehrhaften Nation.


Ja - da gehe ich mit der Friedensbewegung konform, wo es hiess "Schwerter zu Pflugscharen" und "Ohne Waffen Frieden schaffen".

Welchen Sinn hat eigentlich heute noch eine Armee, wenn in einem asymmetrischen Krieg ohnehin nur noch per Drohne und Raketen sowie per CyberCyber gespielt wird?
Wenn man dem Lauf der Zeit glauben darf, dann soll KI (welch putziger Gag) ohnehin die Soldaten ersetzen und was glaubst Du, was da so ein paar Männeken zu bestellen haben, wenn es wirklich rummst?

Innerhalb des ach so friedlichen Europas ist eine Armee ohnehin überflüssig wie ein Kropf. Soweit ich weiss grenzen sowohl an D als auch die Schweiz nur Verbündete.

Armee im Inneren verbietet in D ausser im Katastrophenfall das Grundgesetz und das auch nur zu zivilen zwecken, wenn auch das bereits aufgeweicht werden soll.

Ein Aspekt der Sache ist vielleicht, dass es wie bei dieser Digitalisierung an den Schulen einfach nur um Profit geht. Die Schüler könnten auf der Strasse sitzen, wenn sie nur ein dussliges Tablet als überteuerte Stangenware dabei haben und dieses Ding die öffentliche Hand bezahlt. Anhand der bekannten Schülerzahlen kann dann der Umsatz als feste Grösse eingeplant werden.

Waffen sind in diesem Sinne natürlich für eine profitgetrieben Wirtschaft das Beste, einmal benutzen und die nächste beschaffen. Da muss sich nicht einmal mehr jemand eine Rübe machen um Obsoleszenz.

Hinterfrage doch mal, warum z.B. auch so eine Firma wie Nestlé mit ihrer kolonalistischen Wirtschaftsstrategie den Menschen in der Dritten Welt die Lebensgrundlagen entzieht und im wahrsten Sinne des Wortes das Wasser abgräbt. Neben den Kriegen, die auch zu einem Gutteil vom zivilisierten Westen getrieben und durchgeführt werden, ist das eine der weiteren Hauptursachen dafür, dass sich Menschen aus rein existenziellen Gründen auf den Weg in´s "gelobte Land" Europa machen.

Denen ist es am Ende egal, ob sie daheim Hungers verrecken oder im Mittelmeer ertrinken. Haben sie es dagegen geschafft, besteht wenigstens eine minimale Perspektive auf ein besseres Leben.

Und falls Du meinst, dass ich einen grünen Fimmel habe oder was auch immer, dann liegst Du falsch. Die grünen sind selber opportun und machen bereits fleissig mit. Am Ende tanzen die auch mit einer AfD, wenn´s sein muss und Pazifismus ist da schon seit der Schröder-Ära out.

Aber menschgemachter Einfluss auf´s Klima, die immer grösseren Verwerfungen eines Systems Kapitalismus, die daraus resultierenden sozialen Klüfte hier und auf der ganzen Welt und damit verbunden die Zunahme rechter Kräfte und Positionen sind Teil eines Ganzen.

Das ändert sich in der Sache aber nicht, wenn sich Europa versucht abzuschotten.

Jetzt kann man halt den Kopf in den Sand stecken, die Dinge ignorieren oder eben meinen, dass nationalistisches Denken die Sache löst. Tut es aber nicht.

Empfehlenswert dazu u.a. das letzte Nacht-Cafe und die Bücher Deines Landsmannes Jean Ziegler, der dort zu Gast war...

"Anyone who believes exponential growth can go on forever in a finite world is either a madman or an idiot (or an economist)" - Hellsongs
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