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Seenotrettung, ja oder nein?

Systemcrasher / 25 Antworten / Flachansicht Nickles
Dazu gehören vernünftiges Essen, sanitäre Einrichtungen und solide Gebäude statt der Bruchbuden, die so manches Schulhaus darstellt und hört bei ausreichend und gut ausgebildeteten Lehrern nicht auf.

richtig!

Und die Schüler sollten erst mal richtig lesen, Schreiben und (Kopf-)Rechnen beigebracht bekommen.

Hier herrscht mittlerweile ein exorbitantes Defizit.

Auch eine Folge verfehlter Ideologieverseuchter Schulpolitik.

Man hat immer öfter den Eindruck, unsere Politiker stehen unter starkem Drogeneinfluß wenn sie ihre politische "Arbeit" ausführen.

Anders kann ich mir die jüngsten Äußerungen - nicht nur von deutschen PolitikerInnen - nicht erklären.

Jüngstes Beispiel Italien:

Seenotrettung ist internationales Seerecht. Jeder Schiffsführer ist dazu verpflichtet.

Und sowas dann als Verbrechen darzustellen: Für einen demokratischen Staat ist das eine ernstzunehmende Blamage.

Solche Leute gehören erst abgesetzt und dann ab in die Geschlossene!

Geistig unzurechnungsfähig mit erheblichen Gefährdungspotential nennt man das!

Null Toleranz f?r Intoleranz
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Danke! fakiauso
globe-trotter tywin

„Gegen die Hilfe vor Ort in Afrika, zumindest in den Gebieten, wo das möglich und die Not am größten ist, ist ja nichts ...“

Optionen

Da ich direkt angesprochen wurde:  Es geht um Seenot-Rettung. Wenn ich als Kapitän etc. eines Schiffes ein anderes Schiff oder Boot in Seenot sehe, muss ich helfen, egal wer sich auf dem Schiff oder Boot befindet.

In Cambodia habe ich - haben wir - Rote Khmer ebenso behandelt und versorgt wie deren Opfer. Obwohl ich die Roten Khmer moralisch und ethisch zutiefst ablehnte.

Wenn ein verletzter, verstümmelter Mensch meiner Hilfe bedarf, ist das unabhängig von Rasse, Relgion, Hautfarbe, Herkunft, politischer Überzeugung, usw. Dafür habe ich sogar einen Eid geschworen.

Und jeder Kapitän eines Schiffes ist verpflichtet, sich an das internationale Seerecht zu halten und muss schiffsbrüchige (hilfsbedürftige) Menschen retten. An Land übergibt er die Geretteten an die jeweiligen Behörden, damit ist seine Aufgabe beendet.

Die zu geschätzt 99% jungen gesunden Männer, die mit Handy am Mann in Lampedusa von Bord gegangen sind, sehen übrigens keineswegs notleidend aus (Tagesschau vom 2.7. ab 00:56) - kein Wunder, konnten sie doch die hohe Gebühr an die Schlepper zahlen.

Das hat mich als Kapitän eines Schiffes nicht zu interessieren, es sind hilfsbedürftige Menschen, die er retten und die ich als Arzt behandeln muss. Für deren weitere Zukunft ist er (der Kapitän) und bin ich als Arzt nicht verantwortlich.

Allen ist das Denken erlaubt, vielen bleibt es erspart. (Curt Goetz)
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Nö ... fakiauso