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mawe2 Borlander „Ich lese aus der Aussage vor allem heraus, dass die sich daran gestört haben, dass es etwas anderes war als ein ...“
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Ob Open- oder Closed-Source war da nebensächlich.

Mag sein.

Man will / man muss die Dominanz von Microsoft beenden. Das ist sicher vielen Entscheidern inzwischen klar.

Was nimmt man dann aber als Alternative?

Wieder eine kommerzielle / proprietäre Lösung? Wohl kaum.

Also läuft es zwangsläufig auf OpenSource hinaus.

Was aber tun, wenn es keine brauchbaren OpenSource-Lösungen als Alternative zum MS Office gibt?

Es reicht nicht, sich einfach FÜR OpenSource auszusprechen. Man müsste auch Konzepte entwickeln, wie man dann mit den gewählten OpenSource-Lösungen umgehen will.

Und man muss die Benutzer frühzeitig und glaubhaft in den Migrationsprozess einbeziehen.

Und man müsste in nennenswertem Umfang eine eigene (europäische) IT-Industrie aufbauen. Dafür bräuchte man zunächst mal viel Personal, das man gut bezahlen muss.

Es ist ein grundsätzlicher Irrglaube, dass man mit der Ablösung von Microsoft und dem Umstieg auf OpenSource nennenswert Geld sparen wird. Das genaue Gegenteil düfte der Fall sein.

Aber das Geld wäre gut angelegt, wenn es ein gutes Konzept geben würde.

Bloße Willensbekundungen in einem Koalitionsvertrag lösen noch keines der bestehenden IT-Probleme.

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