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Recht auf die Wahrheit?

Acader / 96 Antworten / Flachansicht Nickles

Hallo Forum,

Geschichtsverfälschungen dienten schon immer nur einem Zweck; nämlich die Nachwelt zweckbestimmend auf eine falsche Fährte zu führen. Doch hat nicht gerade die Nachwelt ein Recht auf die Wahrheit?

Es gibt unzählige Beispiele in der Geschichte wo es mit der Richtigstellung von Wahrheiten absichtlich nicht so genau genommen wurde, wodurch dann viele Menschen ein ganz anderes Weltbild erlangen.

Ein gutes Beispiel sind dabei die Bücher und Vorträge des ehemaligen Generalmajor der Bundeswehr Gerd Schultze-Rhonhof.

Man höre dazu nur seine folgenden Vorträge:

http://wissenschaft3000.wordpress.com/2013/11/15/sie-sagten-frieden-und-meinten-krieg/

Zweifelsohne haben seine Vorstellungen und Bücher gewissen Zuspruch.

Doch hier stellt sich im Anschluß für viele Menschen die Frage: Was soll man da wirklich noch glauben.

MfG Acader

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sea audax31 „Zu dieser Diskussion kann ich nur hinzufügen: fragt nicht ...“
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Ich weiss, was Du mit Deiner Aussage ausdrücken möchtest. Von daher gesehen hast Du recht.

Die offizielle Geschichtsschreibung nimmt es leider seit Menschengedenken nicht immer so genau mit den Tatsachen sondern rückt die jeweiligen Machthaber/Sieger stets in ein günstiges Licht. Von daher gesehen liegt @jueki mit seinem heutigen Posting von 12.27h absolut richtig.

Etwas Geschichtsaufarbeitung hat noch niemandem geschadet, sofern man nach der Wahrheit sucht und keinen neuen Propagandafeldzug mit diffusen Hintergrundabsichten starten möchte. Ich darf da mal eine ganz simple Frage aufwerfen: Warum werden die Soldaten der ehem. Wehrmacht weltweit selbst heute noch mehr oder weniger als "Nazischergen" diffamiert? Als ob diese Millionen nicht etwa Handwerker, Bauern oder Büroangestellte wie Du und ich gewesen wären sondern quasi seelenlose Kampfmaschinen.  Offiz. Geschichtssschreibung sei "dank". Von da her gesehen schadet es sicher nicht, im Nachhinein ein paar Korrekturen anzubringen.

Grossmächte wie die USA oder Russland/UdSSR sträuben sich aus verständlichen Gründen gegen solches Tun. Die müssten ja Billionen an Reparationszahlungen leisten. Oder was glaubst Du, warum UK nur widerwillig aus seinen Kolonien abzog? Sicher nicht, weil sie da keine Bibeln mehr verteilen konnten. Aktuell sind die Franzosen nicht aus humanitären Gründen (soweit die offiz. Version) in Zentralafrika sondern da geht es knallhart um wirtschaftliche Interessen. Als Atomstaat schielt man nicht nur mit den linken Auge auf die dortigen Uranvorkommen.

Gruss
sea

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