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Powell powert.....

Miezekatze007 / 19 Antworten / Flachansicht Nickles

Juhu....heute starte ich meinen ersten politischen Thread hier bei Nickles!

"US-Außenminister Colin Powell hat Frankreich vor einem Veto bei der Abstimmung über eine neue Irak-Resolution im Weltsicherheitsrat gewarnt. Dies hätte zumindest kurzfristig ernste Auswirkungen auf die bilateralen Beziehungen, sagte er am Sonntag im Fernsehsender Fox News." (ZDF Newsticker)

" Frankreichs Staatspräsident Jacques Chirac hat einen Krisengipfel zur neuen Resolution vorgeschlagen, um einen Kompromiss zu erzielen.Die USA lehnen dies ab." (ZDF Newsticker)

Als ich es zum ersten mal durchgelesen habe war ich total wütend!
Ich finde diese Aussage nicht mehr frech sondern mehr als anmaßend!
Das die USA, egal was die UN oder andere Nationen sagen, losschlagen, habe ich mich ja leider auch schon abgefunden und sichlerlich gibt es verschiedene Meinungen zu Pro\\Contra Golfkrieg II, aber demokratische Entscheidungen durch ungerechtfertigte Drohungen nachträglich zu beeinflussen ist doch wohl unerhört.
Damit treten sie doch ihre eigenen Ideale und ihre so hochgelobten Grundpfeiler ihres Staates.
Und dann sind Sie zu bequem oder zu faul sich andere Lösungen überhaupt anzuhören, interessiert Sie gar nicht...dann lieber doch angeblich gefälschte Beweise vorlegen.
--> traurig, traurig...traurig...

Die (US)Amerikanische Regierung verliert für mich immer mehr an Glaubwürdigkeit und Integrität...


Ahoi!

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in letzter zeit ... Anonym
xafford Anonym „ irak hat mit osama bin laden so viel zu tun wie heino mit ozzy - oh oh ! das...“
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"irak hat mit osama bin laden so viel zu tun wie heino mit ozzy" -> oh oh ! das ist ein "bisschen" gewagt ! ich kann mir jedoch vorstellen, dass saddam nicht sonderlich erfreut war, als das WTC den becker-hecht gemacht hat
das ist in keinster weise gewagt, sondern bekannt und belegbar. die ausbildungslager der al qaida sind allesamt im durch kurden regierten norden im irak und wurden mehrfach durch irakische truppen angegriffen. saddam hat sich schon lange vor dem 11. september von osama distanziert und hatte ihn auch vorher nicht unterstützt, da osama zu gute beziehungen zu iran hat, was saddam nicht gefallen kann. saddam ist ei weltlicher diktator, die irakische variante ist vergleichsweise locker im vergleich zu anderen islamischen staaten, dies kann wiederum osama nicht gefallen. saddam wird teilweise sogar als islamistenhasser bezeichnet, nur so am rande bemerkt.
als lektüre zum verhältnis zwischen irak und der al qaida sind zum beispiel folgende quellen nicht verkehrt:
http://pocket.nachrichten.at/politik/aussenpolitik/148670
das buch :Krieg gegen den Irak. Was die Bush - Regierung verschweigt - von Scott Ritter
als kleine leseprobe:
...Ebenso kann durch nichts belegt werden, dass eine Zusammenarbeit zwischen dem irakischen Präsidenten Saddam Hussein und der von Osama Bin Laden geführten Terrororganisation Al-Kaida besteht – in Wahrheit sind beide Todfeinde...
der einzige anhaltspunkt, den powell vorbringen kann um eine zusammenarbeit zu "beweisen" (komischerweise aber nicht in der präsentation vor dem sicherheitsrat, sondern erst danach) ist das letzt band von osama, in dem er sich mit dem irak solidarisch erklärt, osama würde sich aber in seiner lage wohl mit jedem solidarisch erklären, der auch nur ansatzweise mit dem islam zu tun hat.
(es wäre sehr nett, wenn du für die behauptung, daß es eine gewagte these ist auch ein paar argumente liefern könntest und nicht einfach hinschreibst, es wäre nicht so, das ist nämlich eigentich der sinn einer argumentation und diskussion (soll keine kritik, nur eine anregung sein)).

der andere punkt: warum ist die amerikansiche legitimation? die hegemonie ist vielleicht ein beweggrund und der grund, warum es die amerikaner sich leisten können, aber es rechtfertigt ihr handeln nicht moralisch, es ist also kein nachweis ihrer berechtigung für angriffskriege, sie hätten es nur gerne ;o)
Pauschalurteile sind immer falsch!!!
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