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Süddeutsche Zeitung: Diese Typen zahlen keinen Rundfunkbeitrag

Michael Nickles / 59 Antworten / Flachansicht Nickles

Grad gelesen:

http://www.sueddeutsche.de/medien/oeffentlich-rechtliche-diese-typen-zahlen-keinen-rundfunkbeitrag-1.3000395

Eine Schande für Journalismus! Die SZ verweist auf angeblich vorliegende Zahlen von der ARD nennt diese aber nicht. Auf den sechs Seiten, die dann die "Typen" klassifizieren, entwürdigen sich diese "Journalisten" mit peinlichen Texten:

Viola Schenz

Claudia Tieschky

David Denk

Karoline Meta Beisel

Katharina Riehl

Als Journalist wehre ich mich grundsätzlich gegen die Pauschlisierung "Lügenpresse". In diesem Fall findet aber gar noch eine Steigerung statt, für die mir aktuell kein Begriff einfällt der übel genug ist. Es handelt sich hier um eine widerliche Mischung aus Lüge und Beleidigung.

Was ich beim Online-Auftritt der Süddeutschen besonders zum Kotzen finde: auch dieser Beitrag ist wie die meisten nicht online kommentierbar. Eine Online-Publikation die nicht JEDEN Beitrag von ihren Lesern online kommentieren lässt ist scheiße. Da gibt es keine Ausreden.

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gerade gelesen ... christian t
fakiauso Olaf19

„Das schreibt sinngemäß auch Bernd Höcker so, seit vielen Jahren engagierter Anti-GEZ-Kämpfer, in seinem Buch von 2013. ...“

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Man kann natürlich über den ÖR Rundfunk, über Sinn, Zweck und Qualität denken was man möchte, aber ernsthaft zu glauben, dass man mittelfristig um eine Zahlung herumkommt, ist wohl einigermaßen illusorisch.


Ziemlich gutes Urteil dazu.

Eigentlich bin ich ja Sympathisant des gebührenfinanzierten Rundfunks. Ein Modell, das, wie ich finde, trotz aller Schwächen durchaus Qualität hervorzubringen vermag. Mir ist auch bewusst, dass ich mit meinem Solidarbeitrag zwar eine Menge Schrott und Propaganda mitfinanziere, andererseits aber auch 3Sat, ZDFinfo, Dradio Kultur, arte usw. bekomme. Argumente wie die, es sei nicht zumutbar, von Leuten Zwangsbeiträge zu kassieren, die weder Fernsehen schauten noch Radio hörten, finde ich problematisch. Ich finanziere mit meinen Einkommens- und Mehrwertsteuern schließlich auch jede Menge Dinge mit, die ich zutiefst ablehne. Weit besser fände ich es, die Beitragszahlungen großzügig sozial zu staffeln.


Besser kann ich es vor dem Hintergrund des nicht-zahlen-wollens auch nicht ausdrücken.

"Anyone who believes exponential growth can go on forever in a finite world is either a madman or an idiot (or an economist)" - Hellsongs
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Mach et jut! hadela