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Wahnsinn

Nörgler / 35 Antworten / Flachansicht Nickles

Da ist auf Eurosport grad wieder diese englischsprechende Schwuchtel, die in der deutschen Übersetzung mit österreichischem Akzent ihre Bratpfannen anpreist. Sachen gibbet.

Na ja, auch nicht besser, als diesem sinnentleerten Rumfahren im Kreis zuzuschauen bei dem es anscheinend nur darum geht Ressourcen zu verschwenden; bis jetzt noch kein intelligenter Sinn erkennbar.

Mal wieder nur stupide Sachen für stupide Leute im Programm. Jedenfalls bis jetzt.

Armes Deutschland!

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"Ich zitiere dich mal: "Denn wo immer Du es her hattest, es war sicher keine neutrale Quelle."
Über die Neutralität der FDJ brauchen wir wohl nicht zu diskutieren. Meiner Ansicht nach, ist das mindestens Propaganda, besser schon Hetzerei."

Das ist wie fast immer Ansichtssache. Ja, neutral ist die Quelle nicht, aber es ist auch nicht so, als ob die das erfunden haben, denn sie hatten ja andere Quellen, unter anderem auch Westdeutsche Quellen.

"Das ist aber eine wüste Spekulation. Warum hätte man die Straßen sanieren sollen, wenn man mit 'nem Trabi dort prima fahren konnte?"

Stimmt, was wäre wenn ist immer Spekulation. Es gab eben nicht nur Trabis und die Straßen waren eben gerade so noch befahrbar. Ich glaube da wäre einiges passiert, das war irgendwie ein Zeit des Umbruchs. Ist aber alles anders gekommen, als es viele vielleicht hofften, oder dachten. WEr hätte schon daran gedacht, dass das Regime zerfällt. Im Grunde ist ja auch gar nichts gegen die Wiedervereinigung einzuwenden, den Leuten im Westen hat es jedenfalls sehr geholfen (allgemein formuliert, die großen Firmen hatten natürlich in erster Linie die Vorteile), nicht wenige Ossis sind auch gut dabei weggekommen, aber vielen hat es auch das Leben versaut. Die haben nie einen richtigen Job gefunden, die hatten dann das Gefühl nutzlos zu sein. Und für viele war es eben" Hähh, wasn nu los, ich versteh die Welt nicht m ehr".

"Wenn ich mich recht erinnere, waren die uralten Dämme, die zum Teil noch aus der Zeit Kaiser Friedrich II stammten, schuld an den Überschwemmungen im Oderbruch. Warum hat man denn lebensnotwendige Bereiche der Infrastruktur so vergammeln lassen, bzw. nicht erneuert? Warum hat man historische Bauwerke, die ich auch als Kultureinrichtung sehe, so schlecht gepflegt, dass seit der Wiedervereinigung ständig dafür gesammelt wird?"

Wenn man die Natur erst gar nicht versucht hätte einzudämmen, wäre das erst gar nicht passiert. Desweiteren waren die Überschwämmungen ja wohl nach 89.
Die DDR war nicht so selbständig, wie sie es vorgab, die Russen hatten überall ihre Finger drin u. sie haben auch einen großen Teil es Geldes "genommen", daher hatte man vielleicht keine Mittel für die Instandhaltung historischer Bauwerke. Wobei ich denke, dass dieses Beispiel etwas an den Haaren herbeigezogen ist, in der BRD verkommt auch einiges und manchmal werden Sachen abgerissen, die eigentlich stehen bleiben müssten u. Sachen gebaut, die keiner braucht. Vor allem scheint die Natur eher unwichtig zu sein.

"Selbst wenn ich gut bin, bekomme ich den Job nicht unbedingt. Wenn das Unternehmen keinen Personalbedarf hat, kann ich mich auf den Kopf stellen und gehe trotzdem leer aus. Fähigkeit hin oder her."

Eben, in der DDR musstest Du aber auch keine 150 Bewerbungen schreiben um das herauszufinden. Da wurde DIr gesagt was gebraucht wurde u. dann hatte man die Wahl.

"Ja, okay. Es gibt sicher keine Staatsform, in der man alles super findet. Es gibt immer Vor- und Nachteile."

Völlig richtig, eigentlich brauchen wir nach dieser Erkenntnis gar nicht mehr weiter zu diskutieren. Mir ging es schlicht und ergreifend darum, die Klischees etwas aus dem Weg zu räumen. Trotzdem kann man ja etwas spekulieren, was wäre wenn. Und das haben damit ja zur Genüge getan.

"Ich mag Wissenschaftler und Ärzte nicht mit Politiker in einen Topf werfen. Meiner Meinung nach, kommen Politiker nicht in ihre Ämter, weil sie besonders fähig sind, sondern weil sie Seilschaften angehören. Bei Wissenschaftlern und Ärzte sieht es da wohl anders aus."

Stimmt auch wieder, allerdings sind besonders Ärzte immer noch als so eine Art "Wunderheiler" angesehen. Putzig sind immer die umfangreichen Dokumente, die man vor einer OP unterschreiben muss, wo sich die Ärzte versuchen, rechtlich vor jedem Fehler abzuschotten. Nach dem Motto "Na ja, das wurde noch nie gemacht" dabei sind das doch studierte Leute u. jeder kann nunmal Fehler machen....aber das aus der Verantwortung ziehen (u. meist ist es sogar rechtens), finde ich schlimm.
Im Prinzip machen das die Politiker nämlich auch. SIe werden nicht bestraft, wenn sie alle ihre Versprechen gebrochen haben u. wenn sie sich ein paar Millionen in die eigene Tasche gesteckt haben, werden sie auch nicht bestraft. Sicher, dass ist nicht immer so einfach, aber dann kann man auch ncihts versprechen.

"Wenn jeder DDR-Bürger anspruch auf 2 ha hatte, kommen wir auf eine benötigte Fläche von 33.280.000 ha. Das entspricht 332.800 km². Etwa dreimal soviel, wie das Staatsgebiet der DDR.
Entweder stimmen deine Zahlen nicht oder ich habe mich verrechnet."

Na ja, Kinder haben natürlich keine Grundstücke gehabt, erst ab einem bestimmten Alter dürfte man sich dafür "anmelden", uns wurde eins zugeschreiben, als meine Eltern Mitte 20 waren. Ehepaare haben auch nicht jeder ein einzelnes Grundstück bekommen, das ist ja klar.

"Du beklagst die Konsumgesellschaft, nimmst aber selber daran teil. Das ist widersprüchlich. Oder möchtest du den Luxus einer Konsumgesellschaft genießen, aber nicht dafür bezahlen? Soll der Staat dir ein angenehmes Leben finanzieren? Wäre das für dich die gelungene Kombination aus Kapitalismus und Kommunismus? Sowas nennt man dann wohl Schlaraffenland!"

Das hast Du falsch verstanden glaube ich. Es kann ja nicht 2 Systeme in einem geben, daher kann ich mich gar nicht von der Konsumgesellschaft ausschließen. Das würde ja heißen, dass ich auf alles verzichten müsste, warum sollte ich das tun? Das würde ja heißen, dass jeder der seinen Job nicht mag, ihn aber trotzdem tut um zu überleben, widersprüchlich ist. Das finde ich aber gar nicht schlimm.

"So? Ich finde das, wie schon beschrieben, inkonsequent. Ich nehme doch nicht an etwas teil, was mir völlig zuwider ist."

Das ist leicht gesagt. Ich denke Du irrst Dich, Du nimmst an einigen Sachen teil, an denen Du nicht wirklich teilnehmen würdest. Und da wären wir wieder bei den Freiheiten, denn keiner kann einfach machen was er will.

Findest Du auch die Leute im Irak inkonsequent, weil sie das Regime ja angeblich hassten, aber nichts dagegen getan haben? Sie nahmen auch an etwas teil, was sie wohl nicht wollten.

"Nein. Niemand wird wegen seiner Meinung geächtet, solange sie sich im Rahmen der Freiheitlich demokratischen Grundordnung bewegt. Das nennt man auch Meinungsfreiheit, die es in vielen, um nicht zu sagen in allen, kommunistischen Ländern nicht gibt."

Stimmt, aber was nützt es denn, auch in der Demokratie, seine Meinung kund zu tun, ein einzelner wird nichts bewirken. Das hat ungefähr den gleichen Sinn, als wenn man "es" seinem Kumpel sagt oder ins Tagebuch schreibt. Das Denken kann einem niemand verbieten.
Wenn Nazis öffentlich, sachlich ihre Meinung kund tun würden, dann würde das auch nicht lange gedultet werden und als rechte Propaganda eingestuft werden (Was es wahrscheinlich auch ist, aber das ist doch im Prinzip jede Art von Aussprüchen gegen ein Staatssystem, Propaganda).

"Du glorifizierst hier die DDR."

Das ist ein schwerwiegender Vorwurf. Du glorifizierst dann wohl den Kapitalismus.
Eigentlich dachte ich da eher an Fakten aus anderen, nicht den eigenen, Blickpunkten. Du kennst jetzt meine u. ich Deine u. Deine waren teilweise doch recht annehmbar, also wo ist das Problem?

"Nur weil man über ein Thema schreibt/spricht, muß man sich nicht gleich damit identifizieren. Das zeigt meiner Meinung nach nur, dass man auch über den eigenen Tellerand hinausschauen kann und die Dinge aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet.
Schließlich bin ich ja auch kein Kommunist, nur weil ich mir dir darüber diskutiere."

Ganz genau!

"Okay. Dann übernehme ich jetzt für dich einen Teil Verantwortung. Du darfst bei deiner nächsten Party nur ein Glas Bier oder Wein trinken. Solltest du keinen Alkohol trinken, ist dir nur der Konsum von Mineralwasser gestattet."

Das würde ja voll auf mich zutreffen ;-)

"Na, was hälst du davon? Meinst du nicht auch, dass du alt genug bist, das selber zu entscheiden? Wie kann nur jemand auf die Idee kommen, einem anderen vorzuschreiben, wieviel er konsumiern darf?"

So war das ja nicht gemeint. Aber wenn man zu viel von etwas hat, u. beispielsweise Säufer ist, dann macht das erstens einen selbst kaputt und zweitens hat das unmittelbare Auswirkungen auf andere. Wenn man dann eventuell arbeitsunfähig ist, krank wird, das müssen dann andere bezahlen.
Damit will ich nicht sagen, dass es keine Säufer in der DDr gab, der Alk war wohl auch nicht so teuer, aber da kamen nicht so viele auf die Idee zu saufen, jedenfalls nicht aus Gründen wie z.B. nicht vorhandene Arbeit.

"Dann haben wir ja bald amerikanische Verhältnisse. Wenn ich höre und lese, dass an Lungenkrebs erkrankte Raucher die Zigarettenindustrie verklagen und noch gewinnen, schlag ich die Hände über dem Kopf zusammen. Eigenverantwortung scheint dort ein Fremdwort zu sein. Die Verantwortung des Staates sollte sich darauf beschränken, seine Bevölkerung aufzuklären. Wer dann meint, ein Risiko eingehen zu müssen, soll es tun. Aber dann auch mit allen Konsequenzen."

Finde ich auch.

"Stell dir vor, da macht man auch im Westen, wenn es sich noch lohnt. Ein Motor ist nämlich in der Regel billiger, als ein "neues" Auto."

Klar macht man das, aber nicht mit einer uralten Kiste (Es sei denn es ist ein Oldtimer). Im Osten gab es neu aufgebaute Autos, die dann wieder verkauft wurden. Also quasi 15 Jahre alte Autos, die komplett restauriert wurden. Kein Auto ist auf dem Schrott gelandet.

So, ich denke auf einen Nenner würden wir so richtig nie kommen, aber es war jedenfalls eine gute Diskussion, ohne persönliche Angriffe, das ist doch schon was wert.

Gruß TL


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re:@camino Camino