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Wahnsinn

Nörgler / 35 Antworten / Flachansicht Nickles

Da ist auf Eurosport grad wieder diese englischsprechende Schwuchtel, die in der deutschen Übersetzung mit österreichischem Akzent ihre Bratpfannen anpreist. Sachen gibbet.

Na ja, auch nicht besser, als diesem sinnentleerten Rumfahren im Kreis zuzuschauen bei dem es anscheinend nur darum geht Ressourcen zu verschwenden; bis jetzt noch kein intelligenter Sinn erkennbar.

Mal wieder nur stupide Sachen für stupide Leute im Programm. Jedenfalls bis jetzt.

Armes Deutschland!

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re:@Jüki charlie62
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"Zähl nochmal nach: http://www.schweizerzeit.ch/2903/stalin.htm
Wird ein Völkermord zu einem Kavaliersdelikt, nur weil es die eigenen Leute sind?"

Nein, wird es nicht, aber es war eindeutig zum Wohle von viel mehr Menschen. Desweiteren kann man davon ausgehen, dass die 11 Millionen definitiv stark übertrieben (wie immer) sind. Ich war nicht da, Du wahrscheinlich auch nicht, daher lässt sich das schwer feststellen, Nachrichtenerstattung ist so eine Sache....

"Erzähl mal. Was *genau* hat er gut gemacht?"

Er hat den Kommunismus konsequent durchgezogen und sich nicht von ein paar Hansels dazwischen pfuschen lassen. Sicherlich hatte Stalin, alles was sein Vorgänger bewerkstelligt hat, nicht verbessert, sondern eher verschlechtert, aber so schlecht war er wohl nicht, sonst hätte man ihn abgesetzt.

">Jeder der aktiv gegen das System war musste ausgeschaltet werden, ist doch ganz klar, sonst kommen die vernünftigen Leute noch auf ebenso blöde Gedanken.
Meinst du das mit "...ansonsten hat er seine Sache ganz gut gemacht."?"

Genau das.

">Die Leute, die umkamen oder umgebracht wurden, taten das nicht ohne Grund.
Den Satz verstehe ich nicht. Bitte etwas genauer."

Ganz einfach: Die Leute (und das ist auch heute so, nur heute weiß es die Regierung auch nicht) wussten doch gar nicht, was gut für sie ist und was nicht, daher bedurfte es jemanden, der es ihnen sagt. Kapitalismus ist schlimmer als der "Rote Holocaust" und wenn die Leute das damals verstanden hätten, wären sie vielleicht noch am Leben geblieben. Eigentlich zeugt das nur von purem Egoismus, dass sie *gegen* den Kommunismus waren. Aber die *Mittel* mit denen das Stalin durchsetze waren unmenschlich, keine Frage. Und damit wir uns nicht falsch verstehen, ich mag ihn nicht und er ist auf keinen Fall gleichzustellen mit Lenin, jedoch war der Grundgedanke der 2 der gleiche.

"Schau dir mal die Geschichte Kubas und die Anfänge der Revolution unter Castro an. Ich vermute, dass es bei den meisten Revolutionen so war, dass erst eine verhältnismäßig kleine Gruppe aktiv wurde und dann weitere Teile der Bevölkerung mitgerissen haben."

Das sehe ich auch so, aber anscheinend haben sich in China nicht mehr beeindrucken lassen davon, weil sie im Grunde nämlich zufrieden waren/sind. Wenn es sagen wir 900 Millionen gewesen wären, hätte die Regierung nichts mehr tun können und damit wäre die Revulotion *richtig* gewesen. Aber wenn 100.000 demonstrieren, weil sie etwas wollen oder gegen das Regime sind, wo aber noch 999,9 Millionen dagegen stehen, ist das lächerlich. Ja, man hätte sie einfach demonstrieren lassen sollen, aber die Gefahr, dass sich mehr mitreißen ließen, war eben da.

"Eine schöne Verharmlosung des Massakers auf dem Platz des himmlischen Friedens. Hätte man diese Demo nicht auch anders auflösen können?"

Was Du Verharmlosung nennst, nennt man woanders vielleicht Übertreibung. Ich würde mich nicht daruf stützen, dass Du genau weißt, wie viele umgekommen sind und wie. Denn wo immer Du es her hattest, es war sicher keine neutrale Quelle. Und wenn man es nicht selbst gesehen hat, hat man keine neutrale Quelle, denn die chinesische Berichterstattung hat sicher etwas unter den Tisch fallen lassen, genau wie die westliche alles übertrieben hat.

Ja, man hätte diese Demo anders auflösen können, aber es ist nunmal nicht passiert, und seit dem gab es auch nichts dergleichen mehr, scheint gewirkt zu haben.
Wie gesagt: *das* waren Hunderttausend, 0,1% eines Volkes die aufständisch wurden. Wenn hier 10000 Nazis demonstrieren würden, würde man das auch nicht einfach vorübergehen lassen, denn die 10000 sind mit ihrer Meinung einfach fehl am Platze.

"Was wollten die genau wissen? Ich denke eher, dass diese Menschen, trotz Lebensgefahr, unter allen Umstände ihr Land verlassen wollten. Wenn Menschen zu so einem enormen Risiko bereit sind, muß es dort unmenschlich zugegangen sein."

Das ist Deine Sichtweise, dem kann ich weder zustimmen, noch widersprechen, denn ich war nie in China oder Russland. WOhl aber in der DDR. Und in der DDr war es eben *nicht* so, dass es unmenschlich zuging, im Gegenteil. DIe Menschen, die unbedingt rüber wollten, hatten sicher ihre Gründe, aber die hatten nichts mit Unmenschlichkeit zu tun, sondern eher mit Habgier, Egoismus und genereller Unzufriedenheit. Man wollte eben wissen, wie es hinter der Mauer ist. Das kann man auch keinem verdenken, so war ein großer Fehler der DDR (Oder der Sovjetunion), die Mauer überhaupt zu bauen. Ich denke die Menschen wären trotzdem in der DDR geblieben, wenn die Mauer nicht existiert hätte, denn es war grundsätzlich das bessere System (wenn auch mit einigen, grundsätzlichen gravierenden Fehlern).

"Allerdings habe ich bei den von mir kommentierten Teilen den Eindruck, das du Diktatoren vom Schlage eines Josef Stalins arg verharmlost."

Wenn Du mich fragst ist Bush auch ein Diktator, der allerdings hat noch nichts Gutes vollbracht. Stalin schon. Wenn Stalin *aufgegeben* hätte, dann wären die RUssen heute noch weiter zurück als sie es jetzt schon sind, dann wäre der Unterschied zwischen West und Ost noch klaffender, dann gäbe es vielleicht eine große Kolonialmacht namens USA. Kapitalismus und RUssen passen einfach nicht zusammen, das sieht man ja heute ganz deutlich.
Ich möchte jetzt nichts gegeneinander aufwiegen, man kann auch argumentieren, dass Hitler Autobahnen gebaut hatte, das macht ihn sicher nicht zu einem guten Menschen, und Stalin war ein paranoider Wichser, aber wäre er nicht gewesen, siehe oben.

Ich wollte jetzt eigentlich keine Grundsatzdiskussion anstacheln, von wegen Kommunismus und seine in der westlichen Welt als unseriös angesehenen Maßnahmen u. Kapitalismus, wo wenige viel haben und viele ganz wenig. Es ging mir um alleine darum, dass nicht alles ist wie es scheint, ein DDR Schulbuch mag in historischer Hinsicht etwas verzogen sein, genau wie das westliche. Jedoch haben die Sozialisten den Kapitalismus verstanden und die Kapitalisten nicht den Sozialismus, ansonsten steht mehr im DDR Buch drin.
Zu Stalin habe ich ja nun genug gesagt und über Bush sind wir uns ja einig.
Letzlich herrscht Propaganda auf allen Seiten, das sollte man nie außer Acht lassen.

Gruß TL

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