Da ist auf Eurosport grad wieder diese englischsprechende Schwuchtel, die in der deutschen Übersetzung mit österreichischem Akzent ihre Bratpfannen anpreist. Sachen gibbet.
Na ja, auch nicht besser, als diesem sinnentleerten Rumfahren im Kreis zuzuschauen bei dem es anscheinend nur darum geht Ressourcen zu verschwenden; bis jetzt noch kein intelligenter Sinn erkennbar.
Mal wieder nur stupide Sachen für stupide Leute im Programm. Jedenfalls bis jetzt.
Armes Deutschland!
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>...ich wollte provozieren, als ich darüber stolperte, bei fdj.de ..., dachte ich darüber nach und kam zum Schluß, dass es wie die Faust aufs Auge passt.
Ich zitiere dich mal: "Denn wo immer Du es her hattest, es war sicher keine neutrale Quelle."
Über die Neutralität der FDJ brauchen wir wohl nicht zu diskutieren. Meiner Ansicht nach, ist das mindestens Propaganda, besser schon Hetzerei.
>DIe Straßen wären schon erneuert worden, wenn 89 nicht gewesen wäre.
Das ist aber eine wüste Spekulation. Warum hätte man die Straßen sanieren sollen, wenn man mit 'nem Trabi dort prima fahren konnte?
>Der Mensch stand im Mittelpunkt u. nicht die Infrastruktur.
Wenn ich mich recht erinnere, waren die uralten Dämme, die zum Teil noch aus der Zeit Kaiser Friedrich II stammten, schuld an den Überschwemmungen im Oderbruch. Warum hat man denn lebensnotwendige Bereiche der Infrastruktur so vergammeln lassen, bzw. nicht erneuert? Warum hat man historische Bauwerke, die ich auch als Kultureinrichtung sehe, so schlecht gepflegt, dass seit der Wiedervereinigung ständig dafür gesammelt wird?
>Gute Frage, da wir das noch nirgendwo hatten, ist das schwer zu erklären, d.h. aber nicht es geht nicht. Jeder arbeitet um das Land/Staat, weiter zu bringen, für die Masse, nicht für sich selbst.
Das heißt aber auch, dass es so auch nicht im Kommunismus funktioniert hat.
>Die letzte Frage ist ganz leicht zu beantworten: Was ist denn heute wenn Du in einem Betrieb arbeiten möchtest? Entweder Du bist gut genug bekommst den Job, oder nicht.
Selbst wenn ich gut bin, bekomme ich den Job nicht unbedingt. Wenn das Unternehmen keinen Personalbedarf hat, kann ich mich auf den Kopf stellen und gehe trotzdem leer aus. Fähigkeit hin oder her.
>SOrry, ich hatte glaube ich Anführungszeichen gesetzt um zu kennzeichnen, dass das kopiert bzw. zitiert ist.
Das entbindet dich aber nicht vom provokanten Inhalt. Wenn man etwas zitiert, ist man mit dem Inhalt und der Wortwahl einverstanden. Sonst sollte man es besser inhaltlich mit eigenen Worten beschreiben.
>Allerdings war es nicht besser, sondern das war etwas was besser war, NICHT alles war besser in der DDR.
Ja, okay. Es gibt sicher keine Staatsform, in der man alles super findet. Es gibt immer Vor- und Nachteile.
>Kann schon sein, trotzdem ist es doch eines jeden Ziel mehr zu haben.
Es ist immer schwierig, als Einzel-Person für eine Masse zu sprechen. Ich vermute eher, die Meisten möchten ein angenehmes und sorgenfreies Leben führen. Ich glaube nicht, dass die breite Masse des Volkes unbedingt darauf scharf ist, irrsinnige Reichtümer anzuhäufen. Das ist aber meine rein subjektive Einschätzung, die nicht unbedingt stimmen muß.
>Der Neid in Deutschland ist riesig.
Das stimmt.
>Wissenschaftler, Politiker, Ärzte ... werden übermäßig hoch bezahlt, dabei tun sie auch nur ihren Job u. sind nicht wichtiger als eine Sekretärin.
Ich mag Wissenschaftler und Ärzte nicht mit Politiker in einen Topf werfen. Meiner Meinung nach, kommen Politiker nicht in ihre Ämter, weil sie besonders fähig sind, sondern weil sie Seilschaften angehören. Bei Wissenschaftlern und Ärzte sieht es da wohl anders aus.
>Nun vielleicht solltest Du mal in den Osten kommen, dann wird DIr vielleicht klar, dass die armen Familien im Westen, gar nicht so arm sind.
Ich liebe Verallgemeinerungen! Ich kenne einige Familien, die sich mächtig ins Zeug legen müssen, um mit ihren Einkünften bis zum nächsten Zahltag zu kommen. Da steht dann eine alte Karre vor der Tür und von Urlaub träumt man nur. Natürlich gibt es hier auch andere Fälle. Das ist hier bunt gemischt, vermutlich ähnlich, wie im Osten.
>Dennoch verdient man im Osten ungerechtfertigter Weise weniger.
Da hast du Recht. So richtig nachvollziehbar ist das nicht.
>In der DDR gehörte alles Land, dem Staat u. jeder dürfte es betreten, außer millirärische Gelände. Jeder hatte Anspruch auf 2 oder 3 Hektar Land (kann auch etwas mehr gewesen sein).
Ich hab ein bißchen gegoogelt und auf die Schnelle folgende Zahlen gefunden:
Territorialfläche 108.333 km²
Wohnbevölkerung 1989 16.640.000
(Quelle: http://www.meine-notizen.de/wiki/ddr.pl?Statistisches)
Wenn jeder DDR-Bürger anspruch auf 2 ha hatte, kommen wir auf eine benötigte Fläche von 33.280.000 ha. Das entspricht 332.800 km². Etwa dreimal soviel, wie das Staatsgebiet der DDR.
Entweder stimmen deine Zahlen nicht oder ich habe mich verrechnet.
>Dann wäre ich aber ganz schön bescheuert. Das ist eine Konsumgesellschaft, also warum soll ich nicht konsumieren?
Deine Worte: "DU, IHR und inzwischen auch ICH ...leben in einer Ellenbogengesellschaft und wir konsumieren ALLES! Sehr erstrebenswert!"
Du beklagst die Konsumgesellschaft, nimmst aber selber daran teil. Das ist widersprüchlich. Oder möchtest du den Luxus einer Konsumgesellschaft genießen, aber nicht dafür bezahlen? Soll der Staat dir ein angenehmes Leben finanzieren? Wäre das für dich die gelungene Kombination aus Kapitalismus und Kommunismus? Sowas nennt man dann wohl Schlaraffenland!
>Ich finde das Argument (nicht Dein Argument), dass die Leute die den Westen nicht mögen, doch gefälligst die Vorteile dessen nicht nutzen sollen, echt voll daneben.
So? Ich finde das, wie schon beschrieben, inkonsequent. Ich nehme doch nicht an etwas teil, was mir völlig zuwider ist.
>Der Kapitalismus geht nicht ewig, bin ich wegen der Festellung jetzt geächtet?
Nein. Niemand wird wegen seiner Meinung geächtet, solange sie sich im Rahmen der Freiheitlich demokratischen Grundordnung bewegt. Das nennt man auch Meinungsfreiheit, die es in vielen, um nicht zu sagen in allen, kommunistischen Ländern nicht gibt.
>Bin ich Kommunist, weil ich über Kommunismus schreibe und Gefallen an vielen Ideen finde?
Du glorifizierst hier die DDR.
>Marx war ein Kommunist u. er hat sich im Kapital unter anderem lang u. breit über den Kapitalismus ausgelassen, deshalb ist er aber nicht Kapitalist.
Nur weil man über ein Thema schreibt/spricht, muß man sich nicht gleich damit identifizieren. Das zeigt meiner Meinung nach nur, dass man auch über den eigenen Tellerand hinausschauen kann und die Dinge aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet.
Schließlich bin ich ja auch kein Kommunist, nur weil ich mir dir darüber diskutiere.
>Übermäßiger Konsum ist nachgewiesener Weise schlecht für den Menschen, also könnte die Entscheidung viel zu konsumieren, eventuell nicht so ganz richtig sein.
Okay. Dann übernehme ich jetzt für dich einen Teil Verantwortung. Du darfst bei deiner nächsten Party nur ein Glas Bier oder Wein trinken. Solltest du keinen Alkohol trinken, ist dir nur der Konsum von Mineralwasser gestattet.
Na, was hälst du davon? Meinst du nicht auch, dass du alt genug bist, das selber zu entscheiden? Wie kann nur jemand auf die Idee kommen, einem anderen vorzuschreiben, wieviel er konsumiern darf?
>Wenn Du nur ab und zu mal Wein trinken kannst, weil Du DIr nicht jeden Tag ne Pulle leisten kannst, sondern nur einmal im Monat, wirst DU nicht gleich die ganze Flasche austrinken und genießen.
Wenn Du viel Geld hast, kaufst DU DIr jeden Tag ne Pulle und trinkst sie aus. Was ist nun besser?
Jeden Tag Wein zu trinken ist deshalb schlecht, weil ich zuviel Alkohol aufnehme. Ersetze Wein durch ungesüßten Traubensaft und du hast keine Probleme.
>Man könnte sagen, das ist jedem selbst überlassen,...
Exakt.
>...aber ich finde, das ist ein ziemlich einfacher Weg sich vor einer gewissen Verantwortung u. Selbstverantwortung zu drücken.
Dann haben wir ja bald amerikanische Verhältnisse. Wenn ich höre und lese, dass an Lungenkrebs erkrankte Raucher die Zigarettenindustrie verklagen und noch gewinnen, schlag ich die Hände über dem Kopf zusammen. Eigenverantwortung scheint dort ein Fremdwort zu sein. Die Verantwortung des Staates sollte sich darauf beschränken, seine Bevölkerung aufzuklären. Wer dann meint, ein Risiko eingehen zu müssen, soll es tun. Aber dann auch mit allen Konsequenzen.
>Wenn der Motor im Arsch ist, geht das Auto auf den Schrotthaufen. In der DDR würde man den Motor ersetzen.
Stell dir vor, da macht man auch im Westen, wenn es sich noch lohnt. Ein Motor ist nämlich in der Regel billiger, als ein "neues" Auto.
