Off Topic 20.128 Themen, 223.319 Beiträge

Wahnsinn

Nörgler / 35 Antworten / Flachansicht Nickles

Da ist auf Eurosport grad wieder diese englischsprechende Schwuchtel, die in der deutschen Übersetzung mit österreichischem Akzent ihre Bratpfannen anpreist. Sachen gibbet.

Na ja, auch nicht besser, als diesem sinnentleerten Rumfahren im Kreis zuzuschauen bei dem es anscheinend nur darum geht Ressourcen zu verschwenden; bis jetzt noch kein intelligenter Sinn erkennbar.

Mal wieder nur stupide Sachen für stupide Leute im Programm. Jedenfalls bis jetzt.

Armes Deutschland!

Armes Deutschland!
bei Antwort benachrichtigen
re:@Jüki charlie62
re:@Jüki Turbo Lover
re:@Jüki Camino
re:@camino Turbo Lover
re:@Turbo Lover charlie62
re:@Turbo Lover Turbo Lover
re:@Turbo Lover charlie62
re:@Turbo Lover signalton
re:@Turbo Lover Turbo Lover
re:@Turbo Lover signalton
re:@Turbo Lover Turbo Lover
re:@Turbo Lover signalton
re:@Turbo Lover Turbo Lover
re:@Turbo Lover charlie62
re:@camino Camino
Turbo Lover Camino „re:@camino“
Optionen

Hi,

sicher interssiert mich das, ich habe selbst auch nicht die Geschichtsstunden an mir vorbeiziehen lassen und ich habe dieses Thema mehrmals durchgenommen und bilde mir ein dadurch einen anderen Mehrseitigen Blickwinkel entwickelt zu haben. Ich habe es im Osten durchgenommen, im Westen und obendrein noch ganz im Westen bei den Engländern. Das waren 3 komplett verschiedene Blickpunkte, 3 komplett verschiedene Dinge fast. In England gibt es keinen "Sozialismus" im Lehrbuch, es gibt nur Kapitalismus und Kommunismus, wobei Kommunismus natürlich generell als das große Übel der Welt dargestellt wurde. Im Osten war es erstaunlich neutral und in Westdeutschland (oder Westdeutsche Auslandsschule mit dem hessischen Lehrplan)sah es so aus: Die DDR Bürger mussten alle hungern, alles war grau, wir litten alle unter der schlechten Luft, nichts gehörte uns (uns gehörte alles), es gab nichts zu kaufen, alle waren Spione und Urlaub dürften wir auch nicht machen.

"Wenn man mit Angst un Terror regiert und seine Helfershelfer ausreichend berücksichtigt, ist damit eher nicht zu rechnen. Stalin war auch klever genug, mögliche Konkurrenten im Vorfeld zu beseitigen."

Nun ja, clever würde ich ihn nicht nennen, denn er hat die Falschen umlegen lassen, es gab fähigere Leute als ihn.
Und da kann man sagen was man will, so ausgeprägt der Terror auch sein mag, wenn es nicht mehr geht kommt es zum Gau, das ist in Europa oft genug vorgekommen.

"*Das* fällt mir schwer, zu glauben. Wieso sollten die MEnschen damals nicht gewußt haben, was "gut für sie ist"? Woher soll Stalin seine Erkenntnis bezogen haben, dass er wußte was gut für sein Volk ist? Sind Arbeitslager immer gut für ein Volk?"

Leute die sich gegen ihn gestellt haben und eine Minderheit darstellten, wussten offensichtlich nicht, was gut für sie ist, sonst hätten sie nämlich gewartet, bis sie keine Minderheit mehr sind.

Ich zitiere mal:"Umwandlung Russlands in mächtiges Industrieland"

Genau das wollte Stalin und genau das wollten die Menschen anscheinend nicht. Aber es war eben nicht die Mehrheit. Es ging den Leuten total dreckig, aber irgendwann kam doch der Wendepunkt oder nicht?

">Kapitalismus ist schlimmer als der "Rote Holocaust" und wenn die Leute das damals verstanden hätten, wären sie vielleicht noch am Leben geblieben.
Das ist nicht dein ernst, oder?"

Das ist mein Ernst, die Leute hier und heute werden ausgebeutet ohne Ende, die Politiker stopfen sich die Taschen voll und haben obendrein ihre Hände auch noch in der Wirtschaft. Natürlich wird keiner ermordet, weil er gegen das System ist, aber ein Mensch wird langsam aber sicher zum Unmenschen gemacht, denn er schätzt mehr oder weniger nur die materialistischen Werte und verkommt dabei total.
Der Kapitalismus hat auch Millionen auf dem Gewissen, angefangen von der Industrialisierung, bis zu irgendwelchen Kriegen, die aus Geldgründen oder Rohstoffgründen geführt wurden. Nur war das indirekter, deswegen aber nicht zu vergessen oder?

"Vielleicht waren sie nur gegen den *praktizierten* Kommunismus, der eigentlich nur ein Deckmantel für Völkermord und Diktatur war?"

Das könnte auch hinkommen!

"Oder Angst vor dem Regime hatten? Angst davor, so zu enden, wie die Demonstranten auf dem Platz des himmlischen Friedens?"

Natürlich, aber wenn es denn wirklich so schlimm gewesen wäre, hätten sich nicht nur Oma und Opa aufgelehnt, da wären Soldaten gewesen, die den Dienst verweigert hätten, weil sie merkten dass sie auf der falschen Seite stehen. Und was wollen denn meinetwegen 500000 Soldaten gegen 500 Millionen Demonstranten tun? Sie würden doch nicht ihr eigenes Volk ausrotten. Bisher hat die Geschichte immer gezeigt, dass es wenn es nicht mehr auszuhalten war, das Regime gestürzt wurde (Außer unser Spezi, bei dem es leider nicht klappte, da er die Leute geziehlt belog u. manipulierte).
Im Irak kann es auch nicht schlimm genug gewesen sein, sonst wären auch dort revulotions ähnliche Zustände gewesen, daher war das auch kein Befreiungsakt, sondern ein Überfall der USA auf ein kleineres Land.

"Wenn man nur das glaubt, was man mit eigenen Augen gesehen hat, ist der geistige Horizont sehr eng bemessen. Natürlich darf man nicht blind auf Propaganda reinfallen. Daher ist es sicher sinnvoll, soviele Medien wie möglich zu konsumieren."

Sehe ich auch so, aber woher weiß man, *was* wahr ist und was nicht? Man kann sich ja fast schon nach persönlichen Präferenzen, seine Nachrichten zusammenstellen und somit sein Weltbild.

"Bestimmt. Oder einfach keinen Bock auf Überwachungsstaat, der auch vor erpressereischen Methoden nicht zurück schreckte."

Nun, ich glaube die BRD hat die DDR in Sachen Überwachung der eigenen Bürger längst überholt.
In der DDR wurde keiner erpresst, man musste nichts sagen, was man nicht sagen wollte. Und wenn man etwas falsches zur falschen Person sagte, wurde man nicht erschossen, nicht eingebuchtet und nicht ausgewiesen (Es sei denn man war Sänger oder sonst irgendwie in der Offentlichkeit tätig), aber es konnte passieren, dass man nicht studieren durfte, keine Pappe bekam oder nicht verreisen dürfte.

"Glaube ich nicht. Vermutlich wären noch viel mehr abgehauen. Schließlich war das ja wohl auch der Grund für den Mauerbau."

Weiß ich nicht, ich weiß nur, dass viele die die Chance hatten, nicht gegangen sind. Sicher war das der Grund für die Mauer, aber trotzdem wären eher Wenige rübergegangen, weil ihnen hier etwas geboten wurde, ein ganzes Leben, das musste man sich im Westen erst aufbauen.

">...denn es war grundsätzlich das bessere System (wenn auch mit einigen, grundsätzlichen gravierenden Fehlern).
Das erklär mal genauer. Vielleicht anhand von konkreten Beispielen."

Ok, alles war für alle da, so die Idee, jeder hatte die gleichen Chancen, keiner musste hungern, jeder hat einen Job bekommen, wenn es keine Arbeit gab, wurde Arbeit geschaffen. Es wurde nichts überproduziert, sondern genau so viel, wie benötigt wurde. Lebensmittel waren überdurchschnittlich billig. Einige Kapitalisten meinen, es wäre extrem unprofitabel gewesen, was auch stimmt. Jedoch war nicht das Ziel Profit zu schlagen, sondern die Preise billig zu halten und die Leute zufrieden zu halten. Genau DAS ist das Ziel ein Staates finde ich. Die Schulbildung (Westliche Geschichte mal außen vor gelassen), war besser, in der sechten war man soweit wie heute in der 8ten. Die DDR war der Mittelpunkt des Geschehens, man brauchte keinen Atlantikurlaub, man hatte die Ostsee, es gab unheimlich viele kulturelle Einrichtungen, die voll genutzt wurden. Da konnte man locker auf die Bananen verzichten.....
DIe Autos waren Scheiße, zumindest der Trabant. Da man alles hatte um zu überleben, war man nicht motiviert "mehr" zu machen, das wiederum hemmte die Entwicklung etwas. DIe Obersten nahmen sich immer mehr raus, als ihnen zustand und genau das war Gift für die DDR und damit ging sie unter. Da kam wieder der Egoismus durch.
Allerdings ist das ein Scheißdreck, gegen das was Politiker sich heute rausnehmen. Manche Superschlauen nennen gerne Erich's Hubertusstock und seinen Volvo in einem Atemzug mit Korruption etc. das ist ein Witz und jeder weiß es.

"Das wird man (leider) nicht so pauschal sagen können. Man müßte mal hören, ob sich die Afghanen jetzt besser fühlen. Schließlich haben die USA dort ein menschnverachtendes Regime gestürzt. Das das nicht aus Menschnfreundlichkeit passierte ist schon klar."

Nun ja, eigentlich haben sie die Taliban ja nur aus Kabul vertrieben und selbst dort soll immer noch der ein oder andere Rebell auftauchen.
Und überhaupt, haben die USA das Land jetzt nicht anderen überlassen und sind dort abgezogen?
Ansonsten würde ich das als Zufall einstufen, wenn der 11.9.01 nicht gewesen wäre, würden die Afghanen sicher noch unter den Taliban leben.

">Kapitalismus und RUssen passen einfach nicht zusammen, das sieht man ja heute ganz deutlich.
Naja, man wurde quasi ins kalte Wasser gestossen. Jetzt heißt es "schwimm oder sauf ab". Im Grunde die völlig falsche Methode. Wenn diese Staaten langsam in ihre Rolle gewachsen wären, würde es vielleicht heute anders aussehen."

Ja, besser könnte ich es auch nicht formulieren. Ich denke auch, dass die Russen über die Jahre eine völlig andere Mentalität aufgebaut haben, aber davon abgesehen waren sie schon immer etwas anders in wirtschaftlichen Fragen.
Ich persönlich glaube nicht, dass sie sich noch eimal aufrappeln, was schade ist.

"Bei dem Argument krieg ich immer Bluthochdruck. Hitler hat die Autobahn nicht gebaut, weil er den heutigen Verkehrskollaps vorhergesehen hat. Er baute die Autobahnen, um Kriegsmaterial möglichst schnell zu transportieren. Egal, welche "Wohltaten" er Deutschland zuteil werden ließ: Nichts, aber auch rein garnichts rechtfertigt oder beschönt seine Verbrechen!"

So sehe ich das auch, das war auch nicht mein Argument, sondern als abschreckendes Argument gedacht.

"Bei so einer Thematik lässt sich wohl so eine Diskussion nicht vermeiden. Liegt vielleicht auch daran, dass wir hier die extremen Ausprägungen des Kommunismus und des Kapitalismus vergleichen.

Trotzdem halte ich insbesondere Stalin für einen Schlächter am eigenen Volk."

Genau, schade nur, dass es fast immer ausartet, siehe Charlie.

Ich würde Stalin auch nicht als Wohlstandbringer bezeichnen, Schlächter passt schon, nur wie ich schon sagte, ganz schlecht war es für eine Menge Menschen wahrscheinlich doch nicht.

TL

bei Antwort benachrichtigen
re:@camino Camino
re:@camino Turbo Lover
@Turbo Stalinist charlie62
@Charlie Turbo Lover
re:@camino Camino
re:@camino Turbo Lover
re:@camino Camino
re:@camino Turbo Lover
re:@camino Camino