Off Topic 19.862 Themen, 219.891 Beiträge

Bei solchen "Demokraten"...

fakiauso / 33 Antworten / Flachansicht Nickles

...wäre mir Trump beinahe lieber gewesen:

https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/biden-luftschlag-usa-syrien-101.html

Und interessant, wie um´s Verrecken das Wort Krieg vermieden wird und quasi im Vorfeld ein völkerrechtswidriger Angriff auf eine unabhängige Nation ohne Kriegserklärung etcpp. mit den Begriffen "verhältnismässig, Vergeltung, unmissverständliche Botschaft" versucht wird zu rechtfertigen.

Was für Arschlöcher und kein Fünkchen Kritik aus der EU oder deren Staaten. Man stelle sich so etwas von einem Putin vor...

"Anyone who believes exponential growth can go on forever in a finite world is either a madman or an idiot (or an economist)" - Hellsongs
bei Antwort benachrichtigen
fakiauso Alpha13

„Du lebst definitiv in nem Paralleluniversum und bei deiner zur Schau gestellten absoluten politischen und geschichtlichen ...“

Optionen
Die Miliz, die den Raketenangriff aus Syrien auf den Irak gemacht hat, wird zu 100% von den Mullahs des Iran gesteuert, bezahlt und ausgerüstet und nur die wurde von den Amis bombadiert, mit größerer Rücksicht auf zivile Opfer!!!


Die grösste "Rücksicht auf zivile Opfer" hat ein Verhandeln statt Bombardieren. Sich im gegenseitigen Wechsel ein paar Raketen zu schicken löst Konflikte jedenfalls nicht auf Dauer.

Die innenpolitische Schwäche der Ukraine, die zum Krieg in der Ostukraine führten, wurden von der EU, den USA und der NATO genauso wie von Russland genutzt, um dort ihren Einfluss zu sichern und/oder zu erweitern. Da schenkt sich am Ende keiner etwas. Da bin ich gespannt, wie in vielleicht Jahrzehnte eine halbwegs neutrales Aufarbeiten der Geschichte aussehen wird.

Ganz ähnlich verhält es sich im Nahen Osten, wo speziell die USA und im Windschatten die Saudis ihren auch religiös hinterlegten Konflikt gegen Iran und Syrien austragen um die Vormacht in dieser Gegend. Verfolgt man speziell das Verhältnis Iran/Irak, so hatte der Westen nie wirklich einen festen Verbündeten, sondern hat stets so agiert, dass je nach Gutdünken die Seite protegiert wurde, die gerade besser in den Kram passte. Der Iran (und auch Syrien) ist deshalb etwas Spezielles, weil nach dem zweiten Weltkrieg ähnlich wie in Ägypten dort versucht wurde, einen "Sozialismus" zu etablieren. So etwas kann ein Weltpolizist USA natürlich nicht zulassen und dieses Eingreifen hält bis heute den Widerspruch oben, obwohl das längst kein Thema mehr ist.

In Syrien wurden sämtliche Gesprächsangebote Assads durchweg abgelehnt, stattdessen ebenfalls der innere Konflikt geschürt über eine "Opposition", die gerne dem IS nahe stand. Ähnlich wie in Afghanistan und Pakistan, wo man sich dem sogenannten "war on terror" verschrieben hat, ist mit willkürlichem Rumballern niemals etwas zu erreichen.

Aber es ist natürlich einfacher, jeden x-beliebigen Anschlag für "Vergeltungsaktionen" zu inszenieren und damit den Dicken in der Hose zu präsentieren, als den schwierigen Weg zu wählen, der dann auch noch dem MIK usw. ein paar weniger Tantiemen einbringt - vom Aufrechterhalten der US-amerikanischen Vormachtstellung in einer Krisenregion ganz zu schweigen...

...und ob dann irgendwelche "Milizen" und "Freischärler" von Russland oder den USA protegiert werden, tut da eher wenig zur Sache. Da nutzen beide Seiten lokale Interessen für ihre Zwecke aus und da sehe ich im weltweiten Maßstab die USA und deren Verbündete dennoch deutlich vorne. Das macht sich dann auch im Berichten der Medien darüber bemerkbar.

Du wirst in deinem Leben politisch und geschichtlich aber definitiv nix mehr lernen...


Dafür gibt´s ja Dich;-)

"Anyone who believes exponential growth can go on forever in a finite world is either a madman or an idiot (or an economist)" - Hellsongs
bei Antwort benachrichtigen
Ansichten luttyy