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Frohe Ostern auch fürs Tierheim

Michael Nickles / 59 Antworten / Flachansicht Nickles

Nickles-Insider wissen, dass ich hier seit Jahren ein Kaninchengehege im Garten habe. Dort wohnte seit 2007 zu erst Findelkind Lizzy (die leider nicht mehr da ist), 2008 kam Pharao dazu, weil man Kaninchen auf keinen Fall alleine halten sollte (und das kann ich ausdrücklich bestätigen).

Die zoffen sich zwar öfters mal und gehen sich dann aus dem Weg, die meiste Zeit chillen sie aber eng nebeneinander rum und alleine schlafen geht sowieso nicht.

2012 folgte Pharaos neue Frau Lotte. Pharao und Lotte sind das ganze Jahr über draußen, haben ein  großes Freigehege. Durch ein Türchen können sie jederzeit rein in den Schuppen, wo ein winterfester Stall ist. Das mit der Kaninchenhaltung war nicht unbedingt geplant, aber sie sind da und sollen es so gut wie möglich haben.

Wenig Verständnis habe ich dafür, wenn Kaninchen in einer Zoohandlung gekauft werden. Denn: im Tierheim um die Ecke gibt es jede Menge Kaninchen, die dort abgegeben wurden, weil ihre Besitzer sie nicht mehr haben wollten.

Pharao und Lotte kommen beide aus dem Tierheim Franz von Assisi vom Tierschutzverein Dachau.

Als Osteraktion gehen die Einnahmen aller Nickles.de Premiumbestellungen über die Feiertage (ab sofort) vollständig als Spende an das Tierheim.

Lotte, Pharao und das Nickles.de Team wünschen Euch frohe Ostern!

Die beiden Abgabeverträge für Pharao und Lotte. Lotte hat den Vermerk "Achtung beißt!" gekriegt, weil sie eine Pflegerin wohl nicht so recht mochte und ihr in den Arm gebissen hat. Wir hatten bislang keine Probleme.
Pharao und Lotte - klare Verhältnisse.
Pharao und Lizzy.
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Fetzen Kabelschrat

„Hallo Fetzen, Luchse? Dann müssen einige Menschen ...“

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Wie ich schrieb, haben Hasen Nester. Zusätzlich dürftest du kaum 30 Luchse auf so engem Raum ansiedeln können. Ich glaube auch nicht, dass ein Luchs sich viel Mühe mit Vogelhäuschen geben wird. Ein Luchs ist viel zu scheu, als dass er sich tagsüber in menschlicher Nähe aufhält.

Ein Luchs ist kein Wolf, der nachts in der Stadt spazieren geht. Auf alle Fälle ist bewiesen, dass ein Beutegreifer einen wesentlich höheren Jagddruck aufrecht erhält, als ein menschlicher Jäger. Darum haben wir ja das Problem mit Wildschwein, Reh und Co. Der Beutegreifer sorgt nämlich für einen ständigen Standortwechsel und vermindert einseitige Belastung der Flora.

Luchse belauern garantiert nicht Tage, oder länger einen Hasen, um sich die Jungen zu holen. Ein Luchs erwischt einen Hasen auf offenem Feld überhaupt nicht, dafür hat der nicht die Ausdauer. Ansonsten in Afrika und Asien auf dicke Hose machen, von wegen Schutz von großen Räubern, aber daheim wegen der entferntesten Möglichkeit den Hintern zukneifen.

Ein bisschen Schwund ist immer und in Sinne einer funktionierenden Natur vorzuziehen. Eine Überpopulation domestizierter Raubtiere haut offensichtlich nicht hin.

Wenn du bei dir so viel Getier hast, schön für dich. Schau dir mal die Geschichte vom Dorsch an. Jahrhunderte hat man geglaubt, dass der unerschöpflich ist, nun ist es eng. Die Norweger haben dem Punkt erkannt, bei anderen siegte die Gier. Jetzt haben sie gar keinen mehr und die Nische ist von anderen Fischen besetzt. Dorsche wird es dort wohl in der Menge nie wieder geben.

Das wahre Leben ist nicht der Kampf zwischen Gut und Böse, sondern zwischen Böse und noch Schlimmeren!(Joseph Brodsky)
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Alles wahr, ohne Frage. xafford
PATSCH xafford
Brutalo gelöscht_231142
So sind se. gelöscht_305164