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News: Paypal wird zwangsverordnet

Ebay ändert Zahlungs-Spielregeln

Redaktion / 31 Antworten / Flachansicht Nickles

Wenn Ebay seine Regeln ändert, dann passiert das in der Regel schnell und überraschend. In den USA kommt jetzt die Paypal-Zwangsverordnung. Bereits Ende 2008 wird Ebay es nicht mehr akzeptieren, dass Kunden gekaufte Waren per Scheck oder Banküberweisung bezahlen.

Ebay-Kunden werden damit quasi zur Nutzung von Ebays eigenem Bezahlsystem Paypal gezwungen. Ein paar Ausnahmen wird es allerdings noch geben. Die Bezahlung per Kreditkarte bleibt erst mal zulässig, auch Barzahlung bei Selbstabholung bleibt möglich.

Ebay begründet seine Entscheidung damit, dass die Kaufabwicklung über Paypal sicherer ist und im Fall eines Streits zwischen Käufer und Verkäufer besser geregelt werden kann.

Ob der Paypal-Zwang auch in Deutschland eingeführt wird, ist noch unklar.

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Dann, Ebay, leck A....! MHA
S.L. Anonym

„Geschützt wird da garkeiner! In meinem Bekanntenkreis haben einige versucht,...“

Optionen

PayPal und Ebay machen doch nur das, was in beinahe allen anderen Wirtschaftszweigen die Regel ist. Kleine Beispiele gefällig?

- größere Firmen räumen die Guthaben Ihrer Konten bei Geschäftsschluss ab, transferieren dieses auf den anderen Teil der Welt als "Tagesgeld" und holen es am nächsten Tag bei Geschäftsbeginn wieder zurück

- Rechnungen werden bei Fälligkeit vom Firmenkonto abgebucht, aber noch lange nicht dem Rechnungssteller gutgeschrieben sondern angelegt, und vielleicht nach der 2. Mahnung (oder auch kurz vor Erwirkung eines Mahnbescheids) erst angewiesen.

usw.......

Was man dabei mit den Einnahmen steuerrechtlich oder finanztechnisch anstellen kann, darauf will ich gar nicht eingehen, ist jedem seiner Phantasie überlassen.

Deswegen ist es schon richtig, dass auf diesem Weg 3. mal kassiert wird, indirekt sogar 4 mal.....

Ansonsten, ob ich mich dann bei Ebay abmelde, ich weis nicht. Ich kaufe ohnehin nicht die Menge und außerdem liegt mein persönliches Limit hier bei höchstens 200,00 €. So einen Verlust, auch wenn es trotzdem weh tut, kann man immer noch verkraften.

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