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„Überwachung mit MS Office 365“

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Interessanter Aspekt aus Sicht der Verbraucherzentrale speziell beim Einsatz in Schulen.

Das Geschäftsmodell der Digitalwirtschaft und damit auch von Microsoft beruht auf der Vermarktung der Verhaltensdaten von Nutzern. Ein zentraler Punkt zur Umsetzung dieses Geschäftsmodells ist es, die Wechselkosten zwischen alternativen digitalen Produkten besonders hoch zu setzen und zu halten. Der Wechsel zu anderen Produkten soll erschwert, die Verbraucher an das eigene Produkt gebunden werden.


Das trifft es wohl ziemlich und von daher sehe ich das "dürfte in D auf Probleme stoßen" nicht so. Im schlimmsten Fall wird irgendwann vielleicht "nachgebessert". Preislich wird MSO 365 über das Abo-Modell gerade für Institutionen und Behörden scheinbar attraktiv gemacht und als "Gewohnheitstier" und mangels Fachleuten, die sich wirklich um die IT kümmern, wird z.B. in den Schulen Baden-Württembergs (und sicher auch andernorts) MSO 365 eingesetzt.

Die vorherige Kritik wurd mehr oder weniger in den Wind geschlagen, u.a. der Datenschutzbeauftragte dient aus meiner Sicht als Feigenblatt, um ähnlich wie bei S21 durch die Grünen den "Prozess kritisch zu begleiten". Anders ausgedrückt liegt der Anruch nahe, dass nie der Einsatz anderer Software angedacht war. Der Rest ist Beschwichtigen, Abwimmeln und im Nachhinein mit der Worthülse des "Kommunizierens" die Sache schön zu reden.

Auf wundersame Weise hängt beim Durchsetzen von Geschäftsinteressen eine Firma namens PwC mit drin, die als "neutraler Berater" die Datenschutzfolgenabschätzung untersuchte und gleichzeitig Geschäftspartner von MS ist.

"Anyone who believes exponential growth can go on forever in a finite world is either a madman or an idiot (or an economist)" - Hellsongs
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Auf wessen Hand? hatterchen1