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Mac kaufen?

elbbatz / 89 Antworten / Flachansicht Nickles

Liebe Experten,
alle Auch-Microsoft-Fans unter euch mögen bitte entschuldigen, aber man kann diese Firma wirklich satt kriegen. Jetzt muss man sich schon auf das Update von Windows 10 umständlich vorbereiten, damit nur ja kein Schaden entsteht.
Leider habe ich nur einen Bekannten, der einen Apple-Computer hat. Er schwärmt von dem Gerät und hatte noch nie (!) Schwierigkeiten mit Viren, Trojanern oder mit Warnungen, was bei einem Update des Betriebssystems so alles passieren kann.
Bei allem Vertrauen zu ihm: eine einzelne Person ist ja nie repräsentativ. Deshalb frage ich hier: Wenn mir günstig ein generalüberholter („refurbished") Mac angeboten wird, sollte ich dann zugreifen unter dem Gesichtspunkt, dass Updates des Betriebssystems keine Arbeitslast für mich bringen? Und gibt es auch für den Mac kostenlose Software, die mir Microsoft Office (nur Word und Excel) ersetzen kann?

Windows 10 auf Fujitsu Lifebook, MS Office 2019
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Mach mal.. luttyy
VC1541 Oliver55

„Hallo Elbbatz, Dir wird sicherlich schon aufgefallen sein, dass dieses ansonsten freie Forum Windows-lastig ist, von daher ...“

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Prinzipiell ist ein Mac in der Tat für die meisten User so konzipiert, dass er "idiotensicher" ist.

Wenn etwas idiotensicher ist, behandelt es einem auch als wär man einer.

Das sage ich aus eigener Erfahrung, da ich das Apple SDK auf einem Mac benutze. Meine restlichen Rechner laufen unter Debian GNU/Linux.

@Elbbatz:

Da es anders als bei Linux keine Möglichkeit gibt, das Betriebssystem zu testen (mit Windows hat ja ohnehin fast jeder so seine Erfahrungen) bleibt dir eigentlich nur die Möglichkeit, einen Mac zu kaufen und ALLES (Verpackung, Folie, Staub aus dem Apple Store) aufzubewahren und ihn wie ein rohes Ei zu behandeln.

Immerhin ist dann bei nichtgefallen ein zeitiges Abstoßen ohne großartigen Wertverlust möglich.

Eine andere Möglichkeit, dir eine eigene Meinung zu bilden (und nur das wird dich weiterbringen) sehe ich eigentlich nicht.

Wenn du allerdings mal schaust, welche Peripheriegeräte ausgetauscht werden müssten, bzw welche sowieso demnächst getauscht werden sollen, fällt evtl. auch eine große Hürde für einen Wechsel zu Linux weg.

Ehrlicherweise ist allerdings dazu zu sagen, dass die Einarbeitung oder das Lösen von Problemen (ja, auch Linux ist mit Problemen behaftet, das sind aber andere als bei Windows und die lassen sich sehr häufig dauerhaft lösen) viel Lesen und auch verstehen, bzw. Englischkennisse erfordert.

Ich habe mich nach Windows 2000 von Microsoft getrennt und sehr viel Freizeit dafür geopfert, bis hin zu einer LPI-Zertifizierung.

Hardware musste ich (wenn ich mich recht erinnere) so gut wie gar keine tauschen. Im Gegenteil: Viele meiner Geräte (Scanner, Grafiktablet und dergl. mehr) laufen ohne Probleme, obwohl es gar keine Windows 7, bzw. Windows 10 Treiber mehr gibt.

Die Hardware die die allerwenigsten Probleme macht ist "Noname China-Hardware, da die oft 1:1 das Referenzdesign des Chipherstellers verwendet.

Viel mehr Möglichkeiten hast du eigentlich nicht.

Es kommt halt immer drauf an wie weit man (du) sich bevormunden lassen möchte. Mehr Freiheit verlangt auch ein größeres Maß an Verantwortung.

Wenn es nur Windows und OS X gäbe hätte ich echt ein Problem. Zugegeben: Unter XP wurden die Anwender noch weniger gegängelt aber mit der heutigen Ausrichtung aka. Windows as a Service täte ich mich schwer.

Falls letztere Alternative dich interessieren sollte, kannst du ja einen Thread aufmachen, wo wir uns mal genauer deine Hard- und Software betrachten.

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