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News: Sonische Kristalle

Akustische Tarnkappe

Redaktion / 21 Antworten / Flachansicht Nickles

Forscher haben ein Material entwickelt, das Objekte effizient vor Schall schützt. Damit können nicht nur Kriegsschiffe gegen eine Ortung durch Sonar geschützt werden, sondern auch ein Einsatz als Lärmschutz in Wohnungen ist denkbar.

Basis sind so genannte sonische Kristalle, die aus Zylindern von zwei verschiedenen Materialien zusammengesetzt sind, wodurch sich Schallwellen ungleichmäßig ausbreiten. Der Schall soll damit um ein Objekt herumgeleitet werden.

Quelle: Pressetext

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oder Dämmmatten... Tommy22
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„Beste Tarnung für ein U-Boot - unhörbar sein - und unsichtbar für...“

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faktisch hat das gute neue Brennstoffzellen-Uboot, die Klasse 212a / die Light/Exportversion 214 einige nachteile gegenüber ihren Vorgängern, den booten der klasse 206a. Mal ganz davon abgesehen dass U32 im moment in der Werft liegt, weil es die dichtigkeitsprüfung nicht bestanden hat, sind die boote bedingt durch ihre grösse und breite schwerfälliger und während ihrer dreh und wendemaneuver bedingt durch stärkere verwirbelungen an den rudern leichter ortbar als die 206a.
abgesehen davon haben die 212er noch einige andere "kinderkrankheiten", die erst noch ausgemerzt werden müssen. Das wird wahrscheinlich auch erst beim 2. Los(U35+U36) geschehen.

Das Problem mit Wärmesensoren ist unterwasser eher marginal, da die wärmesignatur nicht weitgenug reicht um praxisnah ortbar zu sein. so ist ein 206a bereits ab 4 Metern Tauchtiefe über Turm von Wärmebildkameras nicht mehr auszumachen. Optisch hingegen schon.

Und unhörbar wird das boot ebenfalls nicht, wenn solche sonische Kristalle eingesetzt werden würden. schliesslich leitet das system lediglich schall um das boot herum, es verhindert keine emissionen vom boot selbst aus. Ein weiterer grund warum das ganze bei passiver sonarerfassung keinerlei vorteil bringt. Zusätzlich ist mir die überlegung gekommen, dass durch die umleitung des schalls um das boot herum einen effekt ähnlich wie wind bei einer Litfaßsäule haben könnte, sprich dass der schall hinter dem boot sogar noch verstärkt wird. da der schall auf dem gleichen weg zurückkommt wäre der effekt für den Pinger wie eine 2fache Linse, und würde entsprechend ausgerüstete boote evtl sogar auf Bedienkonsolen besonders sichtbar machen.

letztlich bleibt noch die Frage nach der Zusammensetzung... in einer solchen beschichtung dürften auf keinen fall metallische bestandteile enthalten sein, zu mindest nicht bei deutschen booten, da deutsche uboote, und das ist weltweit einmalig, aus amagnetischem Stahl gebaut sind. Das hat die Grundlage, dass metallische Körper das Erdmagnetfeld verändern. diese Veränderung ist messbar, und kann zu Ortungszwecken eingesetzt werden. Wenn ihr also jemals ein Messer mit der Bestanzung NM in die hände kriegt, dann wisst ihr, dass das ding auf nem deutschen Uboot gefahren ist. NM steht für nichtmagnetisch, und nichtmagnetisches Besteck wird ausschliesslich für die Deutsche Marine Produziert.

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