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News: Kein XXX am Arbeitsplatz

Forensischer Pornojäger für 17.000 Dollar

Redaktion / 18 Antworten / Flachansicht Nickles

Einer Meldung von Cnet.com zufolge, kann Pornographie am Arbeitsplatz verheerende Auswirkungen haben: Sinken der Produktivität, Vergeudung von Arbeitszeit und damit ein Schaden für die Firma.

Abhilfe soll eine neue forensische Software des Anbieters Paraben schaffen. Der hat ein Tool angekündigt, dass als Pornojäger die Arbeitsrechner abgrast und untersucht, ob dort Bilder mit "fragwürdigem" Inhalt zu finden sind. Die Software soll dabei äußerst clever vorgehen und treffsicher sein.

Billig ist die Bekämpfung von Pornografie am Arbeitsplatz für Firmen allerdings nicht. Voraussichtlich wird der digitale Pornojäger rund 17.000 Dollar kosten. Dafür kriegt man allerdings immerhin eine Lizenz, die 500 Rechner überwachen kann.

Quelle: cnet.com

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@Synt. Codes gelöscht_137978
Nickeline birkentiger

„Also lieber Onkel beffen, wenn Du einfach mal die Rechnung eines Arbeitgebers...“

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Und wie rechnet sich das ganze, wenn jeder 5 Minuten weniger surft, dafür aber 10 Minuten länger auf dem Klo ist (und welche Software hilft dagegen)?

Und was ist, wenn ich mir 20 Minuten lang Urlaubsbilder anschaue? Die Zeit über bin ich ja auch nicht produktiv tätig und der 'Pornojäger' spricht darauf nicht an.

Falls ich überhaupt nicht surfe und mir Pornos auf dem USB-Stick mitbringe, dann ist es witzlos, meinen Traffic im Internet zu analysieren. Da muß dann schon jeder einzelne Datenträger gescannt werden.

Was ich damit sagen will, ist 'Not macht erfinderisch'. Man glaubt ja nicht, wozu jemand fähig ist, wenn er nur genügend zu verbergen hat. Aber ob das der Produktivität zuträglich ist, das wage ich zu bezweifeln.

Eure NiNe

Satiren, die der Zensor versteht, werden zu Recht verboten (Karl Kraus)
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