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News: Kein XXX am Arbeitsplatz

Forensischer Pornojäger für 17.000 Dollar

Redaktion / 18 Antworten / Flachansicht Nickles

Einer Meldung von Cnet.com zufolge, kann Pornographie am Arbeitsplatz verheerende Auswirkungen haben: Sinken der Produktivität, Vergeudung von Arbeitszeit und damit ein Schaden für die Firma.

Abhilfe soll eine neue forensische Software des Anbieters Paraben schaffen. Der hat ein Tool angekündigt, dass als Pornojäger die Arbeitsrechner abgrast und untersucht, ob dort Bilder mit "fragwürdigem" Inhalt zu finden sind. Die Software soll dabei äußerst clever vorgehen und treffsicher sein.

Billig ist die Bekämpfung von Pornografie am Arbeitsplatz für Firmen allerdings nicht. Voraussichtlich wird der digitale Pornojäger rund 17.000 Dollar kosten. Dafür kriegt man allerdings immerhin eine Lizenz, die 500 Rechner überwachen kann.

Quelle: cnet.com

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„Die Frage ist, ob 500 angestellte, die jeden tag 5 min ein paar bildchen...“

Optionen

Rechne mal Nach. Dazu eine Hilfe von meiner Seite.

Stundensatz im "höheren" Dienst 100 Euro.
Stundensatz im "unteren" Dienst 50 Euro.

Nun sind wir fair und unterstellen, das sich jeweils 50% von beiden Gruppen nakische Madämchen anguggen.

Macht 100 / 12 = 8,33 Euro pro 5 Minuten im hohen Bereich pro Person und 2083,33 Euro für 250 Personen.

Plus 1041,66 Euro für die 250 Personen im unteren Segment.

Macht pro Tag 3125 Euro Verlust durch Verlustigung. Und? Ist dieser Verlust pro Tag Grund genug, nach Bildchen zu suchen?

Aber rechnen wir weiter, das war ja noch nicht alles.
Nehmen wir an, das auch nur 10 % danach die Toilette nutzen und anschließend erst mal eine rauchen, dann kommen wir (bei Annahme, das der Toilettengang und die Kippe auch jeweils 5 Minuten dauern) zu einem weiteren Verlust von 25 x 10 Minuten x 1,66 Euro = 416,66 + 25 x 10 Minuten x 0,83 Euro = 625 Euro

Gesamtschaden pro Tag = 3750 Euro

Anmerkung: Ich bin gegen Überwachung. Jedoch sollte jeder mal auf den Boden der Tatsachen zurückkommen. Jeder, ob Arbeitnehmer oder Arbeitgeber hat Rechte und Pflichten. Wenn jeder nur auf Rechte pocht, die Pflichten aber vergisst, dann wars das wohl mit guter Zusammenarbeit!

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