Hallo zusammen.
Nach vielen Monaten exzessiven Ausprobierens dutzender Distributionen möchte ich euch meinen persönlichen Favoriten aus dem Dschungel der unzähligen Linuxvarianten nicht vorenthalten: Puppy Linux.
http://www.puppylinux.com
Es ist SEHR klein und hat doch alles, was Ottonormaluser braucht. Durch die Kleine läuft Puppy auch auf älteren Rechnern komplett im RAM. Windows-User finden sich schnell zurecht dank ähnlichem Aufbau des Desktops.
Puppy basiert nicht auf anderen Distros, sondern wurde mühsam von Grund auf neu zusammengestellt. Daher die geringe Größe und Schnelligkeit beim Booten und Arbeiten.
Man kann sogar vor dem Herunterfahren Änderungen auf eine Multisession-CD brennen, so dass nichts verloren geht. Außerdem wurde es so optimiert, dass, wenn es von einem USB-Stick gestartet wird, die Schreibzugriffe auf ein Minimum reduziert wurden.
Bin immer noch total begeistert.
Diese aufgeblähten Distros (Suse etc.) kommen mit nicht mehr auf die Platte.
Auch Damn Small Linux gefällt mir, aber nicht ganz so gut wie Puppy.
Linux 15.009 Themen, 106.826 Beiträge
Es geht bei dynamisch gelinkten Programmen darum Speicher zu sparen. Einmal Festplattenspeicher und auch RAM Speicher.
Vielleicht brauchen die DLLs von Windows etwas weniger RAM als die Shared von Unix und Linux, da sie nur einmal in den Speicher geladen werden.
Die PCs hatten früher nur ganz wenig Speicher und da mußten die Programmierer mit 2 oder maximal 4 MByte RAM auskommen.
Unix lief in den 80er Jahren auf Rechner von Digital . Die Rechner hatte in den 80ern schon 32 bit CPUs und mehrere MByte RAM, wo PCs eventuell nur ein MByte RAM und eine 16 bit CPU (286er Intel Prozessoren) hatten.
http://de.wikipedia.org/wiki/Digital_Equipment_Corporation
