Hallo zusammen.
Nach vielen Monaten exzessiven Ausprobierens dutzender Distributionen möchte ich euch meinen persönlichen Favoriten aus dem Dschungel der unzähligen Linuxvarianten nicht vorenthalten: Puppy Linux.
http://www.puppylinux.com
Es ist SEHR klein und hat doch alles, was Ottonormaluser braucht. Durch die Kleine läuft Puppy auch auf älteren Rechnern komplett im RAM. Windows-User finden sich schnell zurecht dank ähnlichem Aufbau des Desktops.
Puppy basiert nicht auf anderen Distros, sondern wurde mühsam von Grund auf neu zusammengestellt. Daher die geringe Größe und Schnelligkeit beim Booten und Arbeiten.
Man kann sogar vor dem Herunterfahren Änderungen auf eine Multisession-CD brennen, so dass nichts verloren geht. Außerdem wurde es so optimiert, dass, wenn es von einem USB-Stick gestartet wird, die Schreibzugriffe auf ein Minimum reduziert wurden.
Bin immer noch total begeistert.
Diese aufgeblähten Distros (Suse etc.) kommen mit nicht mehr auf die Platte.
Auch Damn Small Linux gefällt mir, aber nicht ganz so gut wie Puppy.
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Deshalb gibt es auch diese vielen Distributionen.
Ich bevorzuge Debian weil Debian sehr flexibel wie kommerzielles Unix konfigurierbar ist.
Die Wahl der Distribution ist letztendlich nur vom persönlichen Geschmack abhängig.
Wenn man Wert darauf legt, das man Fremdsoftware installieren kann (Staroffice 8 beispielsweise), dann sollte die verwendete Distribution zur Linux Standard Base kompatibel sein:
http://de.wikipedia.org/wiki/Linux_Standard_Base
Das ist auch für mich der Hauptgrund warum ich Linux und kein Unix wie Solaris oder FreeBSD nutze.
Bei Unix gibt es keine oder zu wenige Standards im Desktopbereich. Dadurch gibt es auch relativ wenige Desktopanwendungen bei Unix.
