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hat zu "starkes" Partitionieren eine "bremsende" Auswirkung ?

Newcomer1 / 44 Antworten / Flachansicht Nickles

Habe mehrere Festplatten innerhalb meines PC-Gehäuses verbaut und diese , eines gewissen Sicherheitsbedürfnisses wegen , bis zu 4-fach aufgeteilt und partitioniert.

Nun stelle ich insgesamt eine verlangsamte Performance fest und weiß nicht , ob nun eher die immer größer zu verwaltende Speicherkapazität der Ausbremsgrund sein mag , oder dann doch die einzeln abzufragenden Festplatten-Bereiche , jeder für sich selbst , eine erhöhte Belastung für den Rechner darstellt.

Wie komm ich dem Prozessor am Besten entgegen ? ;-)

Nur die jeweiligen Festplatten als einzelne Laufwerke einbinden ?
Oder wenn schon gewollt , die Partitionen , an sich , so groß wie möglich halten ?
( um ein vielfaches Suchen und Lesen auf den HDDs möglichst gering zu halten ? )

Vielen Dank

Markus

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Und, was sagt diese? ChrE
Tilo Nachdenklich Newcomer1 „hat zu "starkes" Partitionieren eine "bremsende" Auswirkung ?“
Optionen

1) Beim PC-Start und beim Starten von PartitionMagic ist der Aufwand natürlich größer, wenn mehrere Festplatten eingebaut sind und viele Partitionen zu erkennen sind. Insbesondere sucht das Bios wohl alle Festplatten ab, ob sich irgendwo startfähige Partitionen befinden. D.h. gerade die reinen Datenplatten werden gründlich abgesucht, während auf den Betriebssystemfestplatten die aktive Partition in der Regel sofort gefunden wird.

2) Einen gewissen Bremsfaktor hat die Installation vieler potenter (oder aufgeblähter) Programme, von bestimmten Virenscanner und Firewalls gar nicht zu reden.

3) Die Partitionen würde ich nicht zu riesig machen, weil damit der Defragmentierungsstress und die Defragmentierungsdauer im Quadrat zunimmt. Ausnahme, ich habe reine Datenplatten für Fernsehaufzeichnungen (Filme). Da habe ich aber 64k-Cluster vorgegeben. Man sollte den Punkt Defragmentierungsstress für Festplatten nicht unterschätzen und da spielt die Clustergröße eine entscheidende Rolle. Große Cluster gehen aber nur bei Archiven oder Multimediadateien; ansonsten ist der "Verschnitt" zu groß.

4) Es ist übrigens in der Regel kein Problem der CPU, sondern ein Problem des Festplattentempos. Sobald Du größere schnellere Festplatten einbaust und Deine Partitionen (vor allem das Betriebssystem) darauf spiegelst und dann diese Platten einsetzt, geht das Tempo wieder hoch.

5) Ich würde dringend dazu raten die Backuppartitionen zu verstecken (PartitionMagic). Übersicht behalten, Laufwerksbuchstaben-Chaos vermeiden. Sich mit PartitionMagic einen Überblick verschaffen und dann mit der Windows-Datenträgerverwaltung die Laufwerksbuchstaben ordnen. Dazu PartitionMagic verlassen, es hakt ansonsten womöglich.

6) Tipp, auch wenn man viel RAM hat, die Auslagerungsdatei nicht zu klein vorgeben. Bei 2 GB RAM ist 2 GB Auslagerungsdatei durchaus vernünftig. Windows will auslagern und wenn der Platz dafür knapp ist, wird permanent umorganisiert, die Festplatte kommt nicht zur Ruhe.

7) Du solltest die Indexerstellung generell abstellen und die Systemwiederherstellung für alle Partitionen außer der Betriebssystempartition deaktivieren. Leider hat Windows die Tendenz die Einstellungen autonom zurückzusetzen.

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Hm...Ok : hammerzahnrad
Betriebssystem? Joerg69
Mal 'ne dumme Frage Joerg69
Ich habe mal eine Frage... ChrE
siggi12