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uliuli / 56 Antworten / Flachansicht Nickles

Habe mich mal wieder hinreißen lassen und das "geistlos" SuSE LINUX 8.2 auf ein vorhandenes XP installiert. Leider gibt es nichts neues bei Linux, immer noch der selbe Mist wie ehe und je. Leider hat bei der Installation der Linuxbootmanager (nur Termiten sind schlimmer) die XP-Instl. nicht erkannt. Ich möchte jetzt Linux wieder loswerden und mein XP aktivieren - nur "wie war das doch gleich mit der MBR?"


Da sich der Linuxbootmanager immer gleich beim Start einklinkt, kann ich nur mit einer Disk mit "ME" starten - was muss ich danach auf DOS eingeben?


Gruss


Ulrich


PS: Warnt die Welt vor Linux - dümmer geht nimmer, auch 2003 nicht besser!!!

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Linux uliuli
Nun, da haben wir's... FrogPR
Nun, da haben wir Plazebo
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absolut richtig erkannt. the_mic
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Ah, mal ein sachliches Posting! :-)

tar.gz sind gepackte Dateien, das ist sowas wie ne zip-Datei. Du brauchst zum entpacken keinen mc, sonder nur das Kommandozeilentool "tar" ("tar zxf Datei" eintippen, entpackt). Ganz nebenbei gibt's auch nahezu nie Setup oder Install-Dateien. Es gibt auch keine .exe-Dateien unter Linux. In Linux kann grundsätzlich jede Datei ausführbar sein, wenn man ihr die Rechte dazu gibt. Ja, Linux ist vollkommen anders (das steht fest, ob auch besser ist Ansichtssache) als Windows...
Und Anwenderfreundlichkeit hin oder her: In Linux gibt es das Paketsystem (z.B. rpm,deb), das was durch seine aktuelle und einfache Handhabung (Updatebarkeit, Deinstallierbarkeit, Riesen-Programm-Auswahl...) jeder Setup-Routine überlegen ist. Es gibt aber auch (nicht wirklich) umständlich zu installierende Source-Codes, die erst kompiliert werden müssen (diese sind meist in ner .tar.gz oder .tar.bz-Datei).
Mir für meinen Teil ist eine Benutzerfreundlichkeit im Sinne von: "Ich schau auf den Desktop und weiss, wie es funktionieren könnte" unwichtig. Das Ergebnis ist das Ziel. Was man an Benutzerfreundlichkeit bei Installationen / Einrichtungen reinsteckt, nimmt man an Konfigurierbarkeit und Freiheit raus! Für den 08/15-Bürger mag das gut sein, für mich jedenfalls nicht. Was zählt, ist das man am Ende eine maximaleffektive Oberfläche vor sich hat, auch wenns ne Weile dauert, dahin zu kommen. Seit 1,5 Jahren hab ich quasi nix mehr an meinem System verändert. Und die Konfigurierfreiheiten von Windows (System und Desktop) denen von Linux (meilen-)weit unterlegen. Das kann ich guten Gewissen behaupten.Die Frage ist, ob man das braucht und will und wieviel und auch was man mit seinem Rechner macht / machen will.

Dasselbe mit den Verzeichnissen. Ich weiss ja nich, ob du unter Windows dir mal den Spaß gemacht hast, die Registry nach irgendetwas zu durchsuchen, DAS ist unübersichtlich. So etwas (auch nix vergleichbares) gibt es unter Linux nicht. An die Linux-Verzeichnisstruktur gewöhnt man sich schnell (die Struktur besitzt durchaus tiefe Logik).

Ob Linux oder Windows irgendwelche Kämpfe gewinnen, is mir absolut egal. Für mich zählt, was mir mehr zusagt. Allerdings würde eine weitere Verbreituung von Linux-Systemen auch zu einem besseren Hard- und Softwareangebot führen. Es wird zwar ne Menge unterstützt, aber eben nicht alles. Man muss sich sein System ein bissel nach dem Treiberangebot für Linux zusammenstellen (was nicht wirklich schwer ist oder irgendwie stark eingegerenzt).

Gruß, FrogPR

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