Mein Kenntnisstand zu DEM Thema "ALLE!! in die Kassen" ist ein wenig anders: die Betonung liegt da ausdrücklich auf "ALLE". D.h. auch die, die bisher noch nicht in einer Pflichtkasse sind (Selbständige, Künstler, Beamte wurden genannt, auch die Arsch-litiker würde das einschließen) würden in eine solche hineingezwängt. Damit - und da liegt der Hase im Pfeffer - würden die Kosten auf eine erheblich größere Personenzahl verteilt, was deren Beiträge senken soll, denn die Kosten bleiben ja (erstmal...) gleich hoch ("astronomisch" sollte ich lieber sagen) und eine bestimmte Gesamtsumme auf mehr Leute als vorher verteilt ergibt weniger für jeden. Ich unterstelle mal, es ist gemeint: "weniger" im Vergleich zu dem, was die Pflichtversicherten derzeit im Schnitt einzahlen müssen.
Trotzdem soll es nur eine Art "Grundversorgung" geben, nicht das ganze Füllhorn, das die "Medizin" heute zu bieten hat. Ich nehme mal an, auch in Zukunft werden, wie derzeit schon, NUR den Asylbewerbern und ähnlichen Personen ALLE!! (A-L-L-E-!-! und ungedeckelt) Medizinsegnungen zuteil, die es überhaupt gibt. Und die, die dafür monetär herangezogen werden (wir alle), bekommen immer weniger bei immer mehr zu zahlen (zumindest, bis diese neue Geschichte kommt). Ich hoffe inständig, daß diese ungeheuerliche Schweinerei dann auch aufhört.
In dem Zusammenhang "alle in die Kassen" fiel auch der Begriff der "Bürgerversicherung". Alle "Bürger" zahlen in die Krankenkassen, ohne Ausnahme. Dafür gibt´s dann die med. Grundversorgung, wer mehr will muß mehr abdrücken. Wer nichts hat, bekommt auch genau soviel. Wer nichts (mehr) hat, aber eine teure chronische bzw. unheilbare Krankheit, dem seien die obersten Stockwerke der Hochhäuser seiner Landeshauptstadt empfohlen... vorzugsweise die Verwaltungspaläste der Krankenkassen.
Man sieht: es geht wieder zurück ins Mittelalter, wo jeder auf sich selber aufpassen mußte. Und die Losung galt: "Geld = gesund, arm = (tot)krank".
Toll!