Linux 15.022 Themen, 106.977 Beiträge

Was für ein Vergleich: "Windows - Contra - Linux"

Acader / 157 Antworten / Flachansicht Nickles

Hallo Linuxer,

am gestrigen Tage bekam ich durch einen Bekannten den folgenden Artikel ----> klick zu lesen und wurde um meine Meinung dazu gebeten.

Meine Antwort darauf war:

Dieser Artikel ist Ausdruck eines frustrierten Windows-User welcher aufgrund mangelnder Linux-Kenntnisse mit der Materie in den jeweiligen Distributionen nicht zurecht kommt. Sein Windows-Denken was er nicht verdrängen kann, gibt dazu noch die nötige Würze. Das dann viele seiner Aussagen einfach unwahr sind, ist zwangsläufig die Folge. Nach vier Monaten Linux-Beschäftigung eine zum Teil derartige Fehleinschätzung abzugegen, zeigt das er offentsichtlich nicht erkannt hat worauf es unter Linux besonders darauf ankommt. Linux ist nun mal nicht Windows Solche Leute sollen dann auch lieber nur Windows nutzen, was ja ohnehin auch ein gutes Betriebssystem ist und dem entsprechenden Zweck erfüllt.


Wie denkt ihr über diesen Artikel welchen ein langjähriger Windows User öffentlich verfasst hat ?

Bitte eine sachliche Diskussion führen und keinen Glaubenskrieg anfangen.


MfG Acader

bei Antwort benachrichtigen
Ja, so ist das. rotthoris
InvisibleBot Acader „InvisibleBot schrieb: Allerdings bin ich noch nie zu einem...“
Optionen
Dann bist du mit Sicherheit falsch an die ganze Sache herangegangen. (Ist wie bei der Fahrschule, wo es Menschen gibt welche es einfach nicht packen) Oft fehlt da nur die richtige Einstellung dazu.
Genau das wird es sein, ich hab wohl einfach die falsche Einstellung. Oder hat Linux möglicherweise die falsche Philosophie? Egal.

Das ist so gewollt und nur Weniges spricht dagegen. Z.B. sollte man sich in den ganzen Distributionen an die Richtlinien der LSB halten. Der Geschmack der Linuxer ist nun mal verschieden und das ist auch gut so.
Mag sein, aber es ist auch ein Hauptgrund dafür dass Linux keine größere Verbreitung findet. Wenn man sich bei jeder neuen Version in eine teils andere Bedienung und andere Programme einarbeiten muss, wird das auf die Dauer ziemlich nervig. Die meisten Leute haben einen PC um ihn einfach zu verwenden, nicht um sich ständig Gedanken um seine Bedienung zu machen.

Die Kommandozeilenbefehle sind bei den jeweiligen Distributionen mitunter unterschiedlich, das ist richtig. Doch das diese innerhalb der Distribution z.B. bei Debian geändert wurden ist mir unbekannt. Bitte Beispiele nennen.
Ich habe Mint, Knoppix und Fedora benutzt. Bei allen diesen Versionen ist mir aufgefallen, dass Problemlösungen - z.B. zur Treiberinstallation usw. - bei neueren Versionen nicht funktionieren. Wenn ich mir z.B. einen Grafiktreiber herunterlade und den per Kommandozeile installieren will - was sowieso schon eine Zumutung ist - und dann feststelle dass die Kommandos in der Anleitung des Herstellers nur zu Fehlermeldungen führen, dann verliere ich jegliche Lust auch nur eine weitere Minute in dieses System zu investieren. Konkret wurden wohl teilweise die Befehle zum Beenden und Starten  der GUI sowie die Mountpfade von Laufwerken geändert.

In der jeweiligen Distribution ist diese Schnittstelle doch gegeben. 
Ja, das Software- bzw. Updatecenter. Aber wehe man will etwas installieren was nicht in diesem Center enthalten ist - dann landet man früher oder später in irgendeiner Konsole. Und wie es dort weitergeht kann man sich aus einer ca. 300seitigen Anleitung zusammensuchen. Dazu hat nicht jeder die nötige Geduld - ich eingeschlossen.
- Beat the machine that works in your head! -
bei Antwort benachrichtigen