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News: Siri statt Mensch?

Wie sieht die Medizin der Zukunft aus?

xafford / 104 Antworten / Flachansicht Nickles
(Foto: Pixabay)

(Originalmitteilung) Siri, ist mein Blutdruck normal? - Noch sind medizinische Fragen an digitale gesundheitliche Assistenzsysteme die Ausnahme. Das soll sich laut Professor Erwin Böttinger, Leiter des Digital Health Center am Potsdamer Hasso-Plattner-Institut (HPI), aber möglichst schnell auch in Deutschland ändern.

Im Gespräch mit Moderator Leon Stebe erläutert er im neuen Podcast, wie die Medizin der Zukunft in Anbetracht der heutigen technischen Möglichkeiten schon bald aussehen könnte.

Er spricht über datenschutzrechtliche Grundsatzfragen, die mit digitalen Lösungen im Gesundheitsbereich einhergehen und plädiert für ein Gesundheitssystem, das viel stärker auf Prädiktion und Prävention ausgerichtet ist. "Ärzte kennen ihre Patienten viel zu wenig", beklagt Böttinger, "denn sie gehen erst zum Arzt, wenn es ihnen schlecht geht." Dabei wäre es wichtig für sie, auch die Werte ihrer Patienten im gesunden Zustand zu kennen, um bei Veränderungen schnell reagieren zu können. Diese Lücke könne durch digitale Technologien geschlossen werden.

"Mein Anliegen ist es, digitale Lösungen und Innovationen zur Gesundheitserhaltung einzusetzen", so Böttinger. Fundiertes Wissen über die digitale Welt, anschaulich und verständlich erklärt - das bietet der Wissenspodcast "Neuland" mit Experten des Hasso-Plattner-Instituts (HPI) unter: https://podcast.hpi.de, bei iTunes und Spotify.

Alle 14 Tage sprechen sie bei Neuland über aktuelle und gesellschaftlich relevante Digitalthemen, ihre Forschungsarbeit und über Chancen und Herausforderungen digitaler Trends und Entwicklungen. Die nächste Folge wird am 20. Februar ausgestrahlt. Im Gespräch dann: HPI-Professor Christoph Meinel zum Thema Blockchain.

Pauschalurteile sind immer falsch!!!
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fakiauso hatterchen1

„Und noch weniger Arbeitsplätze. Man kann den ganzen Scheiß sogar so bauen, dass er überhaupt nicht kaputt geht, oder ...“

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Und noch weniger Arbeitsplätze.


Solange es bloss Arbeitsplätze sind...;-)

Die verschwinden so oder so, wenn es dem Geschäftskonzept gerade so passt und es gibt immer mehr Arbeit, die es nicht wert ist, für das Geld gemacht zu werden, für das sie gemacht werden sollen. Das ist meist gerade die, welche zum Herstellen solcher Produkte dient...

Gab auch schon solche Keynesianischen Thesen von der "Freizeitgesellschaft", wo ein paar Stunden Arbeit genügen sollten, wenn nicht ohnehin Maschinenarbeit diesen Part erledigen kann. Ist halt ein Problem dieser Gesellschaft, wo alles am Geld in Form von Profit hängt.

Genauso könnte ich jetzt die Marx´sche These gegenstellen, nach der die "menschliche" Arbeit diejenige ist, die durch das nur ihr mögliche Schaffen von Mehrwert die Profite erst ermöglicht, die zu genau den Zuständen führt, die wir hier diskutieren. Ohne menschliche Arbeit würde demnach dieser Laden genauso zusammenklappen und Profit wird dadurch mehr, dass man entweder die Arbeit billiger macht oder mehr herausholt pro Arbeitseinheit.

Dann gibt es noch den tendenziellen Fall der Profitrate, nach der ein Produkt immer weniger einspielt, je länger produziert wird, weil Effizienz und Optimieren nicht unendlich sind. Vielleicht auch ein Grund für öfter mal was Neues?

Was ist nun richtig und was nicht? Solange immer nur alles gegen Geld gerechnet wird, ist nicht viel zu verändern, das ist wohl wahr. Nächste Frage ist die nach der Definition von Arbeit überhaupt uswusf.

Jo - da sitzt man lange drüber...

"Anyone who believes exponential growth can go on forever in a finite world is either a madman or an idiot (or an economist)" - Hellsongs
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