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News: Siri statt Mensch?

Wie sieht die Medizin der Zukunft aus?

xafford / 119 Antworten / Flachansicht Nickles
(Foto: Pixabay)

(Originalmitteilung) Siri, ist mein Blutdruck normal? - Noch sind medizinische Fragen an digitale gesundheitliche Assistenzsysteme die Ausnahme. Das soll sich laut Professor Erwin Böttinger, Leiter des Digital Health Center am Potsdamer Hasso-Plattner-Institut (HPI), aber möglichst schnell auch in Deutschland ändern.

Im Gespräch mit Moderator Leon Stebe erläutert er im neuen Podcast, wie die Medizin der Zukunft in Anbetracht der heutigen technischen Möglichkeiten schon bald aussehen könnte.

Er spricht über datenschutzrechtliche Grundsatzfragen, die mit digitalen Lösungen im Gesundheitsbereich einhergehen und plädiert für ein Gesundheitssystem, das viel stärker auf Prädiktion und Prävention ausgerichtet ist. "Ärzte kennen ihre Patienten viel zu wenig", beklagt Böttinger, "denn sie gehen erst zum Arzt, wenn es ihnen schlecht geht." Dabei wäre es wichtig für sie, auch die Werte ihrer Patienten im gesunden Zustand zu kennen, um bei Veränderungen schnell reagieren zu können. Diese Lücke könne durch digitale Technologien geschlossen werden.

"Mein Anliegen ist es, digitale Lösungen und Innovationen zur Gesundheitserhaltung einzusetzen", so Böttinger. Fundiertes Wissen über die digitale Welt, anschaulich und verständlich erklärt - das bietet der Wissenspodcast "Neuland" mit Experten des Hasso-Plattner-Instituts (HPI) unter: https://podcast.hpi.de, bei iTunes und Spotify.

Alle 14 Tage sprechen sie bei Neuland über aktuelle und gesellschaftlich relevante Digitalthemen, ihre Forschungsarbeit und über Chancen und Herausforderungen digitaler Trends und Entwicklungen. Die nächste Folge wird am 20. Februar ausgestrahlt. Im Gespräch dann: HPI-Professor Christoph Meinel zum Thema Blockchain.

Pauschalurteile sind immer falsch!!!
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mawe2 Olaf19

„Wenn andere Personen das mit dir vice versa genau so machen, sind Rückschlüsse über dich möglich, ohne dass du davon ...“

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Wenn andere Personen das mit dir vice versa genau so machen, sind Rückschlüsse über dich möglich, ohne dass du davon überhaupt irgendetwas mitbekommst.

Richtig.

Das ist doch genau das, was ich gemeint habe: Die Auswertung der Daten ergibt Schwachsinn, der trotzdem gefährlich sein kann, wenn jemand Glaubt, dass der Schwachsinn mit der Realität übereinstimmt.

Nun habe ich bisher niemanden anderes beauftragt, für mich etwas bei Amazon zu bestellen, umgekehrt passiert das gelegentlich schon. Amazon "weiß" also etwas über mich, mit mir hat das aber nur bedingt zu tun.

Mir ging es aber konkret um die Behauptung, dass Amazon von meinen Bestellgewohnheiten auf meinen Gesundheitszustand schließen kann. Und das ist eben totaler Quatsch.

Letztlich kann ich auch nicht verhindern, dass andere Leute sich bei Facebook die Mäuler über mich zerreißen und irgendwelchen Unsinn oder Vertrauliches aus meiner Privatsphäre verbreiten. Anders gesagt: ich bin gar nicht bei dem Laden – und trotzdem "hurt" der womöglich bis wahrscheinlich mit meinen Daten herum...

Ganz genau so ist es. Und auch bei diesen Informationen kann der Wahrheitsgehalt erschreckend gering sein. Da kann man tatsächlich wenig tun.

"When bankers get together for dinner, they discuss Art. When artists get together for dinner, they discuss Money" (Oscar Wilde)
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LL hatterchen1