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News: Siri statt Mensch?

Wie sieht die Medizin der Zukunft aus?

xafford / 121 Antworten / Flachansicht Nickles
(Foto: Pixabay)

(Originalmitteilung) Siri, ist mein Blutdruck normal? - Noch sind medizinische Fragen an digitale gesundheitliche Assistenzsysteme die Ausnahme. Das soll sich laut Professor Erwin Böttinger, Leiter des Digital Health Center am Potsdamer Hasso-Plattner-Institut (HPI), aber möglichst schnell auch in Deutschland ändern.

Im Gespräch mit Moderator Leon Stebe erläutert er im neuen Podcast, wie die Medizin der Zukunft in Anbetracht der heutigen technischen Möglichkeiten schon bald aussehen könnte.

Er spricht über datenschutzrechtliche Grundsatzfragen, die mit digitalen Lösungen im Gesundheitsbereich einhergehen und plädiert für ein Gesundheitssystem, das viel stärker auf Prädiktion und Prävention ausgerichtet ist. "Ärzte kennen ihre Patienten viel zu wenig", beklagt Böttinger, "denn sie gehen erst zum Arzt, wenn es ihnen schlecht geht." Dabei wäre es wichtig für sie, auch die Werte ihrer Patienten im gesunden Zustand zu kennen, um bei Veränderungen schnell reagieren zu können. Diese Lücke könne durch digitale Technologien geschlossen werden.

"Mein Anliegen ist es, digitale Lösungen und Innovationen zur Gesundheitserhaltung einzusetzen", so Böttinger. Fundiertes Wissen über die digitale Welt, anschaulich und verständlich erklärt - das bietet der Wissenspodcast "Neuland" mit Experten des Hasso-Plattner-Instituts (HPI) unter: https://podcast.hpi.de, bei iTunes und Spotify.

Alle 14 Tage sprechen sie bei Neuland über aktuelle und gesellschaftlich relevante Digitalthemen, ihre Forschungsarbeit und über Chancen und Herausforderungen digitaler Trends und Entwicklungen. Die nächste Folge wird am 20. Februar ausgestrahlt. Im Gespräch dann: HPI-Professor Christoph Meinel zum Thema Blockchain.

Pauschalurteile sind immer falsch!!!
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mawe2 Olaf19

„Angeblich haben sie es bereits vor einigen Jahren einige Male getan. Das geisterte eine zeitlang durch den virtuellen ...“

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Dazu reicht es schon, in einer miesen Wohngegend / verrufenen Straße zu leben.

Es muss doch einzig und allein darum gehen, ob man bezahlt oder nicht.

Ich bestelle einen Artikel, der Anbieter liefert ihn mir vielleicht nicht auf Rechnung, weil ich in so einer Gegend wohne aber wenn ich ihn mit Kreditkarte bezahle, kann doch der Anbieter überhaupt keinen Nachteil haben, wenn er ihn mir liefert. Wo soll da das Problem sein?

Diesen Einwand verstehe ich nicht.

Na die ganze Zeit ging es doch darum, dass die Datensammelei für den Kunden schlecht und für den Händler gut ist.

Wenn der Händler nun Kunden rausschmeißt, bringt er sich nicht nur um den Umsatz, den er mit diesem Kunden machen könnte sondern auch um die Daten, die er von diesem Kunden abgreifen könnte. Das wäre doch schon ein deutliches Besipiel, wie unsinnig der genutzte Algorithmus wäre.

Nur, weil das mal irgendwo durch die Medien gesieterte, muss es ja nicht der Wahrheit entsprechen. Vielleicht gab es auch ganz andere Gründe für die Kündigung, die der Betroffene einfach nur nicht kommunizieren wollte?

"When bankers get together for dinner, they discuss Art. When artists get together for dinner, they discuss Money" (Oscar Wilde)
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LL hatterchen1