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News: Bereits ab Sommer weltweit

Microsoft erlaubt Windows 10 Updates auch bei Raubkopien

Michael Nickles / 101 Antworten / Flachansicht Nickles
Terry Myerson. (Foto: Microsoft)

Bereits Microsofts Erklärung, dass Windows 10 selbst für Nutzer von Windows 7 als kostenloses Update kommt, sorgte im Januar für Verblüffung. Jetzt hat Microsoft nochmal einen draufgelegt und mitgeteilt, dass selbst Raubkopien kein Hindernis für den Aufstieg zu Windows 10 sind.

Konkret: auch wer eine "noch so illegale" Version von Windows ab Windows 7 auf der Kiste hat, wird auf Windows 10 updaten können.

Quelle der fast unglaublichen Nachricht ist Microsoft-Manager Terry Myerson. Re/code schreibt, dass die Aktion unter anderem als Schlag gegen China gedacht ist, wo Windows-Raubkopien bei Verbrauchern besonders verbreitet sind.

Die Rede ist von "hunderten Millionen Maschinen" in China. Aktuellen Studien zufolge, sollen  drei Viertel der genutzen Software ohne gültige Lizenz sein. Terry Myerson hat den "Masterplan" anlässlich der WinHEC Technikkonferenz in China mitgeteilt.

Bekannt wurde inzwischen auch, dass Windows 10 deutlich früher als erwartet kommen wird: bereits im Sommer 2015 und nicht erst gegen Jahresende. Es ist also davon auszugehen, dass Windows 10 bereits jetzt einen recht finalen Stand erreicht hat.

Michael Nickles meint:

Obgleich vom chinesischen Markt die Rede ist, hat Myerson sich bekanntlich nicht auf diesen Markt beschränkt, Es dürfen sich also weltweit alle "Raubkopierer" auf die kostenlose Windows 10 Bescherung freuen.

Verlockend ist das Angebot auch für Nutzer älterer Windows-Versionen wie XP und Vista, die nicht zum Update auf Windows 10 berechtigt sind. Die können sich einfach eine relativ leicht zu beschaffende illegale Kopie von Windows 7 besorgen und damit dann den Sprung zu einem legalen Windows 10 machen.

Und das quasi mit Microsofts Segen. Sorry, aber das alles stinkt ganz gewaltig nach einem noch unbekannten Masterplan! Man bedenke bitte, mit welcher Hartnäckigkeit Micorosft eigentlich gegen illegale Software-Nutzung vorgeht, wie arg die Lizenz-Überprüfungs-Mechanismen permanent verschärft werden.

Was soll es bringen "hunderte Millionen" Chinesen mit einem legalen Windows zu beglücken? Wird sie das künftig von "Raubkopierern" zu zahlenden Kunden konvertieren? Werden sie dann für das kommende Windows 11 blechen. Garantiert nicht. Ganz einfach deshalb, weil es ein Windows 11 niemals geben wird.

Mit Windows 10 läutet Microsoft eine ganz neue Dimension im Kampf gegen illegale Nutzung ein. Es sind garantiert die Mechanismen für das kommende "Abo-Windows" drinnen und auch solche, die ein Austricksen des kostenpflichtigen Abos nahezu unmöglich machen.

Aktuell ist es für Microsoft also nur wichtig, möglichst alle zu Windows 10 zu bringen. Dabei zu verdienen ist egal - die Kohle wird "übermorgen" üppiger sprudeln als je zuvor.

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Distrochooser klamauk
Anscheinend. Jürgen jueki
1 Cheers Olaf Olaf19
Ulmer_Paulchen luttyy „Olaf, da gibt es aber noch einiges mehr, um Windows den Vorzug zu ...“
Optionen
Da kann ich wirklich darauf verzichten, mein perfekt konfiguriertes WIN7 läuft absolut hervorragend und somit gibt es keinerlei Grund, auch nur über irgend eine Linux-Version nachzudenken..

Und? Was sagsrt du dazu, dass dein BS vom MS nicht mehr supportet wird?

Ich bin ebenfalls davon betroffen, meine offizielle (teuer bezahlte) Win 7 Version liegt als unrauchbarer Schrott im Schrank.

Ich bin schon steinalt und mit sämtlichen MS-versionen (angefangen bei den ersten DOS-versionen) quasi aufgewachsen.
Ich habe die unschöne Erfahrung gemacht, daß

1. MS versionen vorschnell und unausgereift auf den Markt kamen

2. wenn sie dann vernünftig nacgebessert waren, kam die nächste fehlerbehaftete Version raus.

3. Alle DAUs (DAU= dümmster anzunehmende User) haben sich dann gierig drauf gestürzt

4. MS hat immer mal wieder in den Folgeversionen die Menüs so verändert, dass es erneuter Schulung für den Anwender bedurfte um ernsthaft damit zu arbeiten.

5. Ältere Macros liefen auf der neueren Office-version von MS plötzlich nicht mehr, weil netterweise die Sprache geändert worden war.

Fazit für mich: Ich probiere mal die Life-Distributonen von diversen Linux-Derivaten aus.

Gruß

Gerhard

Es kommt erstens anders und zweitens als du denkst
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