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Schwere Entscheidung

Michael Nickles / 67 Antworten / Flachansicht Nickles

Den Anfang eines Buchs schreib ich immer zuletzt. Weil der Anfang immer das Schwierigste ist. Es dauert oft lange bis ich mich entschieden habe, wie es losgeht. Oft schreib ich zig Anfänge und schmeiß sie dann weg, weil sie mir nicht gut genug sind.

Aktuell kämpfe ich damit, wie ich den neuen Nickles Linux Report beginne. Eigentlich muss am Anfang ja erklärt werden, wie man Linux überhaupt installiert, welche Methoden es gibt. Ich tendiere aktuell dazu, beim neuen Linux Report etwas Brutales zu wagen: die Leser zum maximal denkbaren Sprung ins kalte Wasser zu motivieren. Ich plane den Installations-Krempel ans Ende des Buchs zu hauen und sofort knallhart loszulegen.

Mein Ziel ist es, dass jemand, der das Buch liest, nach kurzer Zeit etwas am Bildschirm hat, das wie Windows 7 aussieht, es aber funktionell in Grund und Boden trümmert. Also, mal rein optisch betrachtet - ich frage Euch! Welcher Desktop sieht besser aus? Der links oder der rechts (Zoomen per Klick aufs Bild)?



Wohlgemerkt: Das ist nur EIN Screenshot der Sache - es geht natürlich auch jenseits von Optik um viel mehr!

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rofl mfg chris chrissv2
Ahhhhh...ok!!! Infos-Lanzarote
andy11 Horzt

„hi mike, wann du was schreibst, und wohin du das packst musst du selber wissen....“

Optionen

Moin Mike.

Mir gefällt der Rechte Desktop, wegen der Bahnhofsuhr.
Erinnert mich an die Wochenendfahrten zu meiner Freundin.

Wie sieht die Sache Windows oder Linux in der Praxis
aus. Hat man einen Rechner übrig dafür, ist es ein einfacher
Weg. Dann kommt die Frage, kannst du mir mal Win7 drauf machen.
Antwort nein. Zu wenig Speicher und der Rest ist auch nicht mehr
die Sahne. Aber wie wäre es denn mal mit Linux. Waaas? Nach einer
Stunde funzt es. Internet geht, Videos laufen, Musik und wo stellt man
jetzt was ein... auch das hat mein wenig erfahrener Kumpel
schnell selbst gefunden. Siehe Linux-Test-Person. Glücklich
nimmt er das Ding mit heim und ruft mich täglich an wie toll er das
Ubuntu Linux findet.

Und Win7... Wer einen solchen dafür tauglichen Rechner erübrigen
kann, und das sind wahrlich nicht viele, will es natürlich mal
sehen. Ja darf ich das jetzt für immer behalten? Nein, nächstes
Jahr wenn die Blümchen wieder blühen ist schluss. Na dann machen
lieber wieder das XP drauf und meine Spiele. Ich sage wir tun's
drotzdem mal draufmachen. Gelingt auf Ahnieb... und dann die Ubdates.
Eins nach dem anderen, die hälfte geht schief, nochmal 15 Min. warten.
ABer wie ein Wunder alle Treiber, die fehlten, sind da und installiert.
Das mühevolle suchen nach den Einstellunge - bei XP wars aber einfacher...
Ein zwei Jahre altes Spiel drauf, krach aus wars. Systemwiederherstellung
ect. Aber es gibt ja noch XP.

Linux Live ist eine feine Idee um es mal zu sehen. Praxistauglich
ist es nicht. Dann schon eher Ubuntu auf einen Stick zu installieren.
Ich habs für mich gemacht und Mike auch. Die Prozetur ist leicht
zu erklären. Dann muss man ins Bios, damit vom Stick gebootet wird.
Bei den verschiedenen Bios-Varianten, wage ich es mir nicht, das jemanden
am Telefon zu erklären.
Das ist schon riskant. Ein falscher Fehler und nix geht mehr.
Dennoch ist diese Lösung aus meiner Sicht der halbe Weg. Einstellungen
werden beibehalten. Die Sache wird brauchbar.

Je nach Hardware eine Linux-Distr. aussuchen, ist ein guter Rat.
Zb. Arklinux 400 MHZ
64 GB Ram
2 GB Platte

Sowas findet man nichtmal aufm Sperrmüll. Ich hab sowas kürzlich
verschenkt. Über WLAN ins Internet, die Leute sind zufrieden.

4xWindows7 und 4xUbuntu für meinen Bekanntenkreis installiert.

Somit stehts 1 zu 1.

Andy (hoffentlich nicht langweilig)

"Der Computer rechnet mit allem - nur nicht mit seinem Besitzer." - Dieter Hildebrandt
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@Horzt ;-) Ger@ld