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NICKLES PROJEKT 2001: Digitaler Videorecorder für 69 Mark...

Farbtiefe und Zittterzeilen - das Zusammenspiel!

Folgender Effekt ist typisch: Ein Video wird aufgenommen, das Capture-Programm zeigt eine "geringe" CPU-Belastung (so um 40-50 Prozent) und es werden auch keinerlei Frames ausgelassen, alles scheint perfekt. Beim Abspielen des Videos, sieht die Sache allerdings so aus:


Wird ein ungünstiges Farbmodel gewählt, dann ist auch der "Kanteneffekt" typisch: Schnelle Bewegungsabläufe erscheinen "verschrubbelt" wie im Bild zu sehen.

Verzitterte, nachschleifende Kanten bei schnellen Bewegungen - einerseits ein typischer Effekt, wenn mit einer "krummen" Bildauflösung aufgezeichnet wird! Und es gibt einen weiteren Grund: Ein ungünstig gewähltes Farbmodell! Im Einstelldialog zum Bildformat läßt sich meist auch die Farbtiefe festlegen mit der der Videochip capturen soll. Bei der Farbtiefe gibt es viele Auswahlmöglichkeiten: 16 Bit RGB, 24 Bit RGB, 32 Bit RGB und diverse YUV-Formate. Um es kurz zu machen: Optimal ist fast immer 24 Bit RGB (16 Bit sind zu wenig, 32 Bit zu viel), die komprimierenden YUV-Formate brauchst Du bei MPEG4-Recording prinzipiell nicht. Also 24 Bit Farbtiefe und basta.

Beim Farbmodell für das Capturing verwendest Du möglichst IMMER 24 Bit RGB - das ist am schnellsten und besten!

Je nach Grafikhardware, kann durch ein YUV-Farbmodell die Rechenleistung bei der Aufnahme sogar REDUZIERT werden. Probiere testweise immer zu erst das Farbmodell RGB 24 Bit aus. Exakt das Aktivieren eines YUV-Modells kann "Zitterbilder" bewirken!

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Quelle: www.nickles.de