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Photovoltaik sinnvoll nutzen, technisches Update?

RogerWorkman / 17 Antworten / Flachansicht Nickles

Vorhanden sind max 3x600W PV (ohne Akku) im Eigenverbrauch parallel an Netzversorgung. Bei bedecktem Himmel und Schlechtwetter hilft die Anlage die Kosten für Netzlieferung zu senken. Bei Sonne liefert die Anlage Überschuß und wird über Zweiwegezähler ohne EEG-Vergütung eingespeist. Selbst im Winter sind das trotz Eigenverbrauch bei Sonnenschein ca. 8 kW/Tag Überschuss. Das ist viel. Eine Abrechnung nach EEG ist kontraeffektiv, weil ich selbst für eigenerzeuten Strom  pro KW zahlen muss, hinzu das überflüssige Steuergeschiss. Bringt nix, als Eigenverbrauch.

Gibt es eine technische Lösung, das immer nur dann, wenn Überschuß entsteht, Verbraucher, wie zB. Ladegeräte, Fahrrad, E-Auto(noch nicht vorhanden), Waschmaschine, Trockner usw. nur dann in Betrieb gesetzt werden können? Dabei soll es egal sein, das die Geräte hinzu auch Strom aus dem Netz saugen. 

Sämtliche Akkulösungen schaffen es nicht pro Sonnentag ca. 8kW über mehrere Tage zu speichern.

Es geht um die Optimierung des Verbrauchs bei Sonnenschein. Uns ist es egal, wann die Waschmaschine läuft. jetzt machen mir das durch Sichtprüfung, Scheint die Sonne, lassen wir anstehende Geräte laufen. Somit nachts und bei Schlechtwetter nicht.

Gruß Roger

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RogerWorkman Andreas42

„Hi! Mangels keiner vorhandenen Voltaikanlage auf dem Dach kann ich keine eigenen Erfahrungen beisteuern. Ich finde die ...“

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Hi Andreas,

Vielleicht gibt es ja hier Tüftler, die sowas einfacher realisieren.

Wenn man freundlich fragt, bekommt man freundliche Antworten. Ja, es gibt Anlagen, die Strom bereitstellen, ohne Einspeisung und dennoch am Netz hängen. Allerdings geht das ohne Akku nicht und ist technich aufwendig. Die Fa. Bosswerk hat mir sehr kompetent geantwortet und sowas ist das Ergebnis.

Sensationell praktisch, alle Großverbraucher werden automatisch immer mit Speicherstrom versorgt, bis Akku leer ist und dann wird Netzversorger zugeschaltet. Das ist genau das, was ich wollte.

Einen Haken hat das Ganze, hoher Installationsaufwand und die Gerätekosten betragen knapp 3500,-€. Bei meinem Verbrauch wär das in ca. 6 Jahren armortisiert. Noch ein Haken, in den Monaten geringer Bescheinungsdauer der PV kann man das vergessen. Alternativ müsste man Speicher erweitern und ggfs. zusätzlich Module instllieren.

Interessant ist dabei insgesamt, meine wirklich kleine Anlage erzeugt bereits Überschüsse, die wir nicht verbrauchen und alternativ  EEG kostenmäßig unwirtschaftlich ist.

Also stimmt was mit den Gesetzen und Vorschriften nicht. Somit... waschen, spülen usw. wir weiterhin nur bei Sonnenschein um die Einspeisung gering zu halten, und die sehr einfache installation kann bleiben wie sie ist.

Gruß Roger

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