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AGP-Technik: Wissen contra Pfusch

Redaktion / 9 Antworten / Flachansicht Nickles

Die AGP-Technik stolpert von einem Dillemma ins nächste und allmählich spukt nur noch eine Frage im Kopf rum: Warum konnte uns diese verflixte Technik nicht erspart bleiben? Realistisch betrachtet, ist aus den AGP-Versprechungen seit Jahren nichts geworden. Eigentlich sollte AGP bessere und billigere 3-D-Grafik möglich machen, indem die Grafikkarte das PC-RAM für Texturen verwendet und sich dadurch selbst teures RAM spart. Das Gegenteil ist eingetreten: Inzwischen haben AGP-Grafikkarten bis zu absurden 64 MByte RAM drauf und die 500-Euro-Preisklasse erreicht. Würde AGP das tun, wofür es eigentlich gedacht ist, dann bräuchte heute kaum eine Grafikkarte mehr als 8 MByte RAM. Von Michael Nickles.

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Brezel Redaktion „AGP-Technik: Wissen contra Pfusch“
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@Tapion: Da hast Du sicher recht, die Kernaussage betrifft aber die Graka, nicht den Prozzi. Quake3a wird noch sehr oft als Benchmark angeführt und fast jeder kann sich unter den angegebenen Werten etwas vorstellen, gerade weil es so alt ist. Zufällig spiele ich es tatsächlich noch öfter, daher die Angaben. Hier und da gibt es sicherlich Spiele die sich mit maximalen Effekten und Auflösungen mit meinem System nicht mehr gut spielen lassen, dann lässt man halt mal Antialiasing und den Wolkenhimmel weg und spielt nur mit 1024x768 - dann geit datt schon. Ein GUTES Game ist auch ohne Maximaleinstellungen ein gutes Game, weil es nicht nur von Effekten lebt. Ich bin aber eh langsam aus dem alter heraus, in dem ich für irgendsoein müdes Game extra meinen Rechner aufrüste. Das ist die Sache einfach nicht wert. Und da ich in meinem Bekanntenkreis niemanden mit den dämlichen 3D-mark-ergebnissen beindrucken muss, habe ich da auch keinen Druck etwas zu ändern. MfG, Brezel

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