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In welcher Reihenfolge LEDs löten?

nibor / 32 Antworten / Flachansicht Nickles

Hallo,

habe mir ein Window für meinen PC besorgt ca 40x40cm. Habe vor es zu gravieren und dann die Gravur mit folgenden LEDs zu beleuchten 3mm LED blau 6900mcd 20° 3.1V. Erste Frage: In welcher Entfernung max. beleuchten sie den Schriftzug der unten hinkommen soll noch? Ich hatte so an 6 Stück unten und an der Seite 2 Stück gedacht. Entfernung ja dann ca.7cm jeweils oder ist das zu groß? Zweite Frage in welcher Reihenfolge die LEDs zusammen löten? Reihe geht ja nicht. Und Parallel verbraucht wohl viel STrom. Bin leie und habe die Infos aus einem Tutorial, welches mir aber nicht wirklich weiterhilft. Die schreiben da was aus eienr Kombination von beiden http://img135.echo.cx/img135/9899/parallelreihe1widerstand2zf.jpg
Aber wie berechne ich dafür den Wiederstand? FÜr eine Kathode ist ja kein Problem aber bei so vielen, man kann ja nicht 10x3.1V weil die LEDs sollen von einem 4pin 12V vom NT den Strom kriegen.

Oder was meint ihr in welcher Reihenfolge soll ich die LEDs löten?

Mfg nibor

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Total FALSCH! rill
rill Dr. Hook „Hi, wieso soll keine einzige LED leuchten wenn die Betriebsspannung...“
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Ergänzend zu dem, was laola1 bereits gesagt hat

Die I/U-Kennlinie unten zeigt deutlich, daß ein Stromfluß erst bei der s. g. Flußspannung zustande kommt. Wenn diese Flußspannung nicht erreicht wird, leuchtet die LED nicht. Daher ist meine Formulierung "keine einzige LED leuchtet, wenn die Summe der Flußspannungen die Betriebsspannung auch nur geringfügig überschreitet!" exakt.

Weiterhin zeigt die I/U-Kennlinie, daß ein sehr geringer Anstieg der Spannung (ab Erreichen der Flußspannung) einen enormen Anstieg des Stromes zufolge hat (nichtlineare Kennlinie!). Sobald also die Flußspannung erreicht wird, verringert sich der Innenwiderstand der Diode schlagartig (Innenwiderstand fast gegen Null). Um eine Zerstörung der LED zu verhindern, muß ein für den Nennstrom der LED berechneter Vorwiderstand eingefügt werden. Die Steilheit der Kennlinie bei LEDs ist je nach Halbleitermaterial unterschiedlich.

Ein PC-Netzteil liefert niemals konstant und belastungsunabhängig 12,000V (laut Spezifikation sind 11.4V bis 12.6V zulässig) und die Flußspannung der LEDs ist selbst in einer Herstellungs-Charge Toleranzen unterworfen und zusätzlich temperaturabhängig. Daher ist es unmöglich, anhand von Nennspannungen von NT und LED exakt den zulässigen Strom von z. B. 20mA zu garantieren. Bei Reihenschaltung addieren sich außerdem Toleranzen der Flußspannungen und die Temperaturabhängigkeiten!



Links:
Die Sache mit dem Vorwiderstand
Leuchtdioden - LED


rill

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