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Noeliberalismus hat fertig

Tilo Nachdenklich / 21 Antworten / Flachansicht Nickles

Um es mal in der Sprache der Fußballtrainer auszudrücken. Aber die CDU/FDP will damit die nächste Bundestagswahl gewinnen.

Es gibt einen schönen neuen Telepolis-Beitrag dazu. Tenor: Am Neoliberalismus verdienen nur die Länder, die die volle Wertschöpfungskette kontrollieren oder Länder die mächtig genug sind ihn zu blocken (China). Nordamerika und Europa werden wieder ihre Industrien schützen müssen und sie müssen die Deindustralisierung stoppen.
Telepolis

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Antwort out-freyn
Tilopolis... charlie62
vanGoehs Tilo Nachdenklich „Noeliberalismus hat fertig“
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Zunächst mal befürchte ich, dass die meisten hier deinen Link zum Artikel nicht benutzt oder den Artikel nicht wirklich gelesen haben. Dazu kommt, dass hier sicher einige den Begriff "Neoliberalismus" nicht wirklich einordnen können.

" Ich weiß ja nicht welcher Teufel euch reitet, dass ihr dem Neoliberalismus applaudiert."

Mit dem Gesamtkonzept dieser Theorie setzen sich entweder Wirtschaftswissenschaftler, Politikwissenschaftler, Globalisierungsgegener oder sehr Interessierte / Belesene auseinander - sonst eigentlich niemand, sei es aus Zeitgründen und/ oder mangelnden Vorwissen um die Zusammenhänge zu begreifen. ich weiß nicht was du von uns auf nickles denn erwartest. Das ist kein Witschafts / Politikforum sondern ein Computerforum, warum gehst du denn davon aus, dass dich jeder zu verstehen hätte ?

Zu deiner Überschrift, beziehungsweise dem Fazit des Artikels: Der Neoliberalismus hat ausgespielt:

Ich bin da keineswegs so optimistisch. Besser wäre: aus den Nutzniessern dieser Idee scheinen mittelfristig ihre Gefangenen zu werden. Ich würde die Grundthese des Artikels weiter fassen: Wer die Wertschöpfungskette kontrolliert hat den Profit und gewinnt maßgeblich an außenpolitischen Einfluss. Da derjenige, der den Nutzen hat, Interesse daran haben dürfte diesen Status Quo zu erhalten, wird er diesen Einfluss auspielen, ausbauen und einsetzen um das Gesamtsystem zu erhalten. Der Neoliberalismus ist aus dieser sicht nicht am Ende- es kommt höchstens zu einem Austausch der von ihm profitierenden Akteure.

Kleine Frage am Rande: Dass Du kein Freund neoliberaler Ideen bist, weiß ich ja zur Genüge, was ich aber nicht weiß, und mich interessieren würde, ist welche Alternative zu vertreten würdest. Oder anders gesagt: Ich weiß, was du nicht willst, aber nicht wofür du eintreten würdest. Die Ansichten Oskar Lafontaines dürften dir doch eigentlich zusagen, oder?

Gruß

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Antwort xafford
Antwort Tilo Nachdenklich