Um es mal in der Sprache der Fußballtrainer auszudrücken. Aber die CDU/FDP will damit die nächste Bundestagswahl gewinnen.
Es gibt einen schönen neuen Telepolis-Beitrag dazu. Tenor: Am Neoliberalismus verdienen nur die Länder, die die volle Wertschöpfungskette kontrollieren oder Länder die mächtig genug sind ihn zu blocken (China). Nordamerika und Europa werden wieder ihre Industrien schützen müssen und sie müssen die Deindustralisierung stoppen.
Telepolis
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L44
Ich antworte hier mal auf die LETZTEN Beiträge von Tyrfing und Hardcore.
1) Von Don Jordan (Journalistischer Frühschoppen) - sicherlich politisch rechts angesiedelt - sagte in weiten Bereichen der USA sieht es schlimmer aus, als in der DDR bei ihrem Zusammenbruch.
2) Eure inhaltlichen Antworten auf den angegebenen Telepolisartikel ignorieren diesen weitgehend, insbesondere versucht ihr gar nicht die Faktenlage zu widerlegen, behauptet ohne (seriöse?) Quellen blos hier und da das Gegenteil.
3) Der Telepolisbeitrag benutzt zwar einige historischen Argumente, die auch die Linke nutzt, aber es ist keine Sozialistische Kritik, sondern behandelt Wettbewerbsfragen. Die Überschrift heißt "Exportorientierung statt Binnenmarktentwicklung".
4) Das Kernproblem, jeder kann im Wettbewerb obsiegen, wenn er billiger ist, als der Konkurent. Wenn das alle Beteiligten machen, ist der Kapitalismus aber nicht mehr produktiv, sondern das Gesamtystem bricht zusammen. Kein Konsum, keine Zukunftsfürsorge, mangelhafte staatliche Rahmenbedingungen.
5) Da als letzter produktiver Bereich der Handel bleibt (Beispiel USA), kommt es zur Deindustrialisierung (2200 Fabriken an der USA-Grenze zu Mexiko in Mexiko). Irgendwann lässt sich der Handel nicht mehr kontrollieren (Stichwort: Die ganze Wertschöpfungskette), damit kollabieren die Gewinne aus dem Handel.
6) Ich weiß ja nicht welcher Teufel euch reitet, dass ihr dem Neoliberalismus applaudiert. Wenn ihr doch das m zuviel bei "im(m)anent" kritisiert hättet! Das Scheitern der Wirtschaft wird natürlich ganzheitlich zuschlagen, die Krise der New Economy war da nur ein Räuspern.
7) Aus dem Telepolis-Beitrag:
"Alle Ministerkonferenzen der WTO seit Seattle sind gescheitert. Die WTO steht vor einem "Scherbenhaufen", wie es die FAZ nannte und berichtete (5) von der Konferenz in Cancún im Herbst 2003:
Delegierte aus Kenia, umringt von Dutzenden Journalisten, wurden nicht müde zu wiederholen: "Die Konferenz ist zu Ende". Mitglieder von Nichtregierungsorganisationen, zahlreich wie nie in Cancún, fielen sich in die Arme. Ein paar sangen in Anlehnung an einen alten Beatles-Song: "Money can't buy the world"."
9) Klar, Telepolis zitiert die FAZ...und macht sich dadurch besonders verdächtig.
Ich antworte hier mal auf die LETZTEN Beiträge von Tyrfing und Hardcore.
1) Von Don Jordan (Journalistischer Frühschoppen) - sicherlich politisch rechts angesiedelt - sagte in weiten Bereichen der USA sieht es schlimmer aus, als in der DDR bei ihrem Zusammenbruch.
2) Eure inhaltlichen Antworten auf den angegebenen Telepolisartikel ignorieren diesen weitgehend, insbesondere versucht ihr gar nicht die Faktenlage zu widerlegen, behauptet ohne (seriöse?) Quellen blos hier und da das Gegenteil.
3) Der Telepolisbeitrag benutzt zwar einige historischen Argumente, die auch die Linke nutzt, aber es ist keine Sozialistische Kritik, sondern behandelt Wettbewerbsfragen. Die Überschrift heißt "Exportorientierung statt Binnenmarktentwicklung".
4) Das Kernproblem, jeder kann im Wettbewerb obsiegen, wenn er billiger ist, als der Konkurent. Wenn das alle Beteiligten machen, ist der Kapitalismus aber nicht mehr produktiv, sondern das Gesamtystem bricht zusammen. Kein Konsum, keine Zukunftsfürsorge, mangelhafte staatliche Rahmenbedingungen.
5) Da als letzter produktiver Bereich der Handel bleibt (Beispiel USA), kommt es zur Deindustrialisierung (2200 Fabriken an der USA-Grenze zu Mexiko in Mexiko). Irgendwann lässt sich der Handel nicht mehr kontrollieren (Stichwort: Die ganze Wertschöpfungskette), damit kollabieren die Gewinne aus dem Handel.
6) Ich weiß ja nicht welcher Teufel euch reitet, dass ihr dem Neoliberalismus applaudiert. Wenn ihr doch das m zuviel bei "im(m)anent" kritisiert hättet! Das Scheitern der Wirtschaft wird natürlich ganzheitlich zuschlagen, die Krise der New Economy war da nur ein Räuspern.
7) Aus dem Telepolis-Beitrag:
"Alle Ministerkonferenzen der WTO seit Seattle sind gescheitert. Die WTO steht vor einem "Scherbenhaufen", wie es die FAZ nannte und berichtete (5) von der Konferenz in Cancún im Herbst 2003:
Delegierte aus Kenia, umringt von Dutzenden Journalisten, wurden nicht müde zu wiederholen: "Die Konferenz ist zu Ende". Mitglieder von Nichtregierungsorganisationen, zahlreich wie nie in Cancún, fielen sich in die Arme. Ein paar sangen in Anlehnung an einen alten Beatles-Song: "Money can't buy the world"."
9) Klar, Telepolis zitiert die FAZ...und macht sich dadurch besonders verdächtig.
