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Jetzt ist der Katzenjammer da!

gelöscht_35042 / 59 Antworten / Flachansicht Nickles

10.000 Arbeitsplätze sollen alleine in Deutschland bei Opel abgebaut werden. Die Schweden haben den Vorteil, das dort ein Arbeiter 10€ weniger die Stunde kostet.


Da können sich ja jetzt die Gewerkschaften auf die Schulter klopfen.


Jahrelang waren sie mit die größten Preistreiber!!


Ich will die sozialen Errungenschaften, wie Arbeitsplatzverbesserungen, Sicherheit, Abschaffung der 7 Tage-Woche usw. nicht in Abrede stellen, aber sie haben maßlos überzogen 


Regelmäßige überzogene Lohnerhöhungen, 35 Stundenwoche, 30 Stundenwoche, Weihnachtsgeld, bezahlten Urlaub usw. Nur, dass diese Erhöhungen am Ende vom Endverbraucher bezahlt werden müssen und wir uns darum überhaupt nicht über unsere Preise wundern müssen, hat die Gewerkschaft vergessen zu erzählen.


Jetzt wird die Rechnung präsentiert!


Und jetzt, wo sind sie denn diese Gewerkschaften? Absolut kleine Brötchen müssen sie backen. GM sagt denen jetzt mal, wo es lang geht. Und wenn es diesen Herrschaften nicht passt, wird der Laden dicht gemacht, ganz einfach!


Tja und jetzt?


luttyy

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Ach was Opel... Lightning1
Ach was Opel... DerProvokant
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...und noch ein Dämpfer: Olaf19
Tilo Nachdenklich gelöscht_35042 „Jetzt ist der Katzenjammer da!“
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Die Autos sind zu teuer, sie werden viel zu aufwändig konstruiert und modemäßig gestylt. Computer sind übrigens auch zu teuer. Wenn die Autos billiger wären, bräuchten die Leute auch nicht so hohe Löhne. Jede Wette, die Chinesen bauen sich lieber selber bezahlbare Autos. Die Arbeiter bei Skoda sind stinkig, sie fühlen sich (zu Recht) ausgebeutet. Sie müssten 50 Jahre sparen, um sich einen Oktavia zu leisten. Na, bald gibt es preiswerte Renaults.

Bei GM (Opel) will man das Problem mit Lohnkürzungen und Entlassungen lösen, als hätte sich die Welt nicht verändert (siehe oben).

Es ist schwer ne alte Autofabrik zu modernisieren. Einfacher ist es ne neue Fabrik zu bauen. Dann baut man sie gleich in einem anderen Land und kassiert Subventionen. Außerdem muss die Politik den sozialen Einbruch abfedern, da wo man dichtgemacht hat. Das belastet dann Produktion und Verkauf im anderen Land nicht...eher im Gegenteil.

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