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Jetzt ist der Katzenjammer da!

gelöscht_35042 / 59 Antworten / Baumansicht Nickles

10.000 Arbeitsplätze sollen alleine in Deutschland bei Opel abgebaut werden. Die Schweden haben den Vorteil, das dort ein Arbeiter 10€ weniger die Stunde kostet.


Da können sich ja jetzt die Gewerkschaften auf die Schulter klopfen.


Jahrelang waren sie mit die größten Preistreiber!!


Ich will die sozialen Errungenschaften, wie Arbeitsplatzverbesserungen, Sicherheit, Abschaffung der 7 Tage-Woche usw. nicht in Abrede stellen, aber sie haben maßlos überzogen 


Regelmäßige überzogene Lohnerhöhungen, 35 Stundenwoche, 30 Stundenwoche, Weihnachtsgeld, bezahlten Urlaub usw. Nur, dass diese Erhöhungen am Ende vom Endverbraucher bezahlt werden müssen und wir uns darum überhaupt nicht über unsere Preise wundern müssen, hat die Gewerkschaft vergessen zu erzählen.


Jetzt wird die Rechnung präsentiert!


Und jetzt, wo sind sie denn diese Gewerkschaften? Absolut kleine Brötchen müssen sie backen. GM sagt denen jetzt mal, wo es lang geht. Und wenn es diesen Herrschaften nicht passt, wird der Laden dicht gemacht, ganz einfach!


Tja und jetzt?


luttyy

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Gurus gelöscht_35042 „Jetzt ist der Katzenjammer da!“
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@ Lutty,
wieder mal den Stammtisch bemüht ohne nachzudenken?


MfG
Gurus

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GarfTermy gelöscht_35042 „Jetzt ist der Katzenjammer da!“
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"...Jetzt wird die Rechnung präsentiert! ..."

das problem sind nicht die symthome. das problem ist die gesellschaftsform.

...oder hast du die erwartung, das der kapitalismus plötzlich menschlich wird? ...und gerecht für jeden? ...und wohlstand?

;-)

The two basic principles of Windows system administration: For minor problems, reboot For major problems, reinstall
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IDE-ATAPI gelöscht_35042 „Jetzt ist der Katzenjammer da!“
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Schon einmal etwas von Lohnnebenkosten gehört?

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lard gelöscht_35042 „Jetzt ist der Katzenjammer da!“
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Merkwuerdigerweise sollen ja die Materialkosten der groesste Kostenfaktor sein und ueberhaubt verdienen die Leute bei Porsche, VW und Co. soviel weniger als die Opel-Arbeiter?
Wer kauft denn noch Opel und warum? Darueber sollte sich das GM-Management mal Gedanken machen.

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xafford lard „Merkwuerdigerweise sollen ja die Materialkosten der groesste Kostenfaktor sein...“
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VW geht es leider auch derzeit nicht so toll. Aber Du hast Recht, was die Materialkosten angeht. Der derzeitige Stahlpreis ist ein immenser Kostenfaktor, aber weniger für die OEMs (die Autofertiger: Opel, VW, DaimlerChraysler), sondern eher für die Zulieferer, denn mittlerweile sind die OEMs wirklich nur noch Assemblierer, sie bauen aus Modulen, welche die Zulieferer fertigen, das Fahrzeug zusammen, dafür verteilt sich auch die Wertschöpfung bei PKW zu 35:65 zugunsten der Zulieferer. Dummerweise zahlen auch die Zulieferer die Einkaufspreise für den Stahl, weniger die OEMs, können diese erhöhten Einkaufskosten aber nur schwer an die Autokonzerne weiter geben, da die Konkurrenz unter den Zulieferern sehr hart ist und ein wechsel des Zulieferers meist schnell vonstatten gehen kann und auch längere Lieferstrecken bis weit nach Osteuropa kaum ein Problem darstellen. Die Rohstoffkosten dürften also kaum für den Arbeitsplatzabbau verantwortlich sein.
Weit wichtiger dürften die unflexiblen Arbeitszeiten in Deutschland sein. Die OEMs fertigen heute eigentlich hoch flexibel. Die Fertigungsstraße in Rüsselsheim ist extrem modern (weswegen sie auch schon mal einige Stunden liegen blieb wegen Elektronikdefekte) und demnach auch hoch flexibel. Nur was nutzt die flexibelste Fertigungsstraße, wenn die Arbeiter es nicht sind? Zwar sagen die Unternehmen selbst, daß die deutschen Facharbeiter mit die Besten sind, aber eben auch die Teuersten, was die Arbeitskosten angeht (Arbeitskosten sind nicht gleich Lohnkosten).
Das komische an der Sache ist, daß die meisten Arbeiter durchaus bereit sind flexibler (und das muß nicht unbedingt mehr Wochenarbeit bedeuten) zu arbeiten, aber das strenge Arbeitsrecht in Deutschland lässt dies vielfach nicht zu.
Diese ganzen Faktoren addieren sich soweit, daß man sich fragen muß, was den Standortvorteil für Deutschlands noch ausmacht. Derzeit scheinen dies nur noch die sehr guten Zulieferer sein, die sogar so gut sind, daß ein DaimlerChrysler Nutzfahrzeuge ihnen sogar dabei hilft in China Niederlassungen aufzubauen um für die dortige Fertigung zu liefern. Negativ sind Arbeitskosten und die rechtlichen Rahmen für die Arbeit. Die Qualität der Facharbeiter ist zwar wohl immer noch sehr hoch, aber nicht mehr so viel höher, als z.B. im Osteuropäischen Ausland oder Übersee, wenigstens nicht mehr so viel höher (auch in der Produktivität), daß es die Kostennachteile aufwiegen würde.
So traurig es ist muß man auch sagen, daß die Energiekosten einen nicht unbeträchtlichen Anteil an dieser Entwicklung haben, obwohl in meinen Augen die Verteuerung des Energieverbrauches durchaus ein sinnvoller Weg ist, wenn er denn konsequent gegangen würde.

Pauschalurteile sind immer falsch!!!
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Max Payne gelöscht_35042 „Jetzt ist der Katzenjammer da!“
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Das Hauptproblem ist, dass Gewinne durch Produktivitätssteigerung (= es kann mit weniger Kosten produziert werden) nicht auf die Preise umgelegt wurden und werden, sondern auf die Löhne und Gehälter. Das heißt, statt sinkender Preise gibt es steigende Löhne.


Bezogen auf eine einzelne isolierte Volkswirtschaft funktioniert das - der Effekt ist in beiden Fällen der selbe: Die Kaufkraft steigt.




Wenn allerdings verschiedene Volkswirtschaften miteinander konkurrieren, ist es nicht mehr egal, was der einzelne macht - sobald Hersteller Arbitragegewinne erzielen können, indem sie in Staat A produzieren und die Fertigwaren in Staat B zu den dort marktüblichen hohen Preisen verkaufen können, besteht ein Anreiz, dieses Preis- und Kostenniveaugefälle auszunutzen.

Den Gewerkschaften hierzulande ist zumindest der Vorwurf zu machen, dass sie sich niemals über den obigen Zusammenhang Gedanken gemacht haben - zumindest nicht öffentlich.

[Diese Nachricht wurde nachträglich bearbeitet.]

The trouble with computers is that they do what you told them – not necessarily what you wanted them to do.
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charlie62 gelöscht_35042 „Jetzt ist der Katzenjammer da!“
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Zumindest bei Opel ist das Problem zum Teil auch hausgemacht. Zigtausende Lopez-Geschädigte können ein Lied davon singen.

Ich z.B. habe im Jahr 1995 einen neuen Corsa gekauft. Die Bremsscheiben hielten so um die 20.000 km, die Bremsbeläge hätten 70.000 km gehalten, wenn diese sich nicht schon frühzeitig von der Trägerplatte gelöst hätten. Motor und Getriebe waren schon von Anfang an undicht und nach einigen Jahren rostete der Tank durch.............usw. und so fort.

Auf Reklamationen reagierte man mit Achselzucken oder Stillschweigen. Damit hat man die Kunden vertrieben und jetzt wundert man sich wo diese geblieben sind.

Ein weitere Problem ist, dass sobald Gewinne anfielen, diese von der Mutter GM abgeschöpft wurden. Notwendige Investitionen in moderne Produktionsanlagen und aktuelle Modelle wurden somit fast unmöglich.

Der erste, der ein Stück Land eingezäunt hatte und es sich einfallen ließ zu sagen: -Das ist mein!- und der Leute fand, die einfältig genug waren, ihm zu glauben, war der wahre Gründer der bürgerlichen Gesellschaft. Wie viele Verbrechen, Kriege, Morde, wie viel Not und Elend und wie viele Schrecken hätte derjenige dem Menschengeschlecht erspart, der die Pfähle herausgerissen oder den Graben zugeschüttet und seinen Mitmenschen zugerufen hätte: -Hütet euch, auf diesen Betrüger zu hören; ihr seid verloren, wenn ihr vergesst, dass die Früchte allen gehören und die Erde niemandem.- (Jean-Jacques Rousseau)
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lard charlie62 „Zumindest bei Opel ist das Problem zum Teil auch hausgemacht. Zigtausende...“
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genau!
Meinereiner assoziert mit Opel immer Rost und das net zu knapp.
Die haben ganz klar ein Image-Problem.

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niemehrmediamarkt charlie62 „Zumindest bei Opel ist das Problem zum Teil auch hausgemacht. Zigtausende...“
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Hallo Charlie,
das mit der Mutter GM dürfte wohl mit das Hauptproblem bei Opel(gewesen ?)sein,freut mich daß das einige wenige erkannt haben.Aber die schnelle Mark...das ist halt amerik. Mentalität...leider
Bei Karstadt hat der Ex-Boss Millionen verspekuliert und zum Dank nochmal 10 Mio. Abfindung kassiert(bekommen).
Die Renovierung des Tiefgeschosses/Parkgarage in Muc hätte grade mal ca. 13 Mio. gekostet, geht aber jetzt nicht mehr...warum wohl?
Die dümmsten Bauern haben die größten Kartoffeln, sagt man...
die dümmsten Manager kassieren demnach die sattesten Abfindungen?!?
Und wie aus der Vergangenheit ja noch in Erinnerung sein dürfte, nicht nur bei Karstadt...
cu

PS: Ich Deutsche Bank Vorstandsvorsitzender werden...

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The Wasp charlie62 „Zumindest bei Opel ist das Problem zum Teil auch hausgemacht. Zigtausende...“
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Wenn GM in neue Anlagen investiert, kann GM keine unliebsamen Standorte schließen, wie sie es jetzt tun. Ich denke, die wissen genau, was sie tun.

Daß nicht nur deutsche Autos qualitativ immer öfter mehr als zu Wünschen übrig lassen, ist bekannt. Aber daran sind die Gewerkschaften Schuld! ;)

Ende
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charlie62 The Wasp „Wenn GM in neue Anlagen investiert, kann GM keine unliebsamen Standorte...“
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Wenn GM in neue Anlagen investiert, kann GM keine unliebsamen Standorte schließen, wie sie es jetzt tun. Ich denke, die wissen genau, was sie tun.

Wer hat geschrieben, dass GM in neue Anlagen investiert?

GM hat doch in den letzten 20 Jahres alles falsch gemacht. Warum sollten die auf einmal wissen, was richtig ist?
Der erste, der ein Stück Land eingezäunt hatte und es sich einfallen ließ zu sagen: -Das ist mein!- und der Leute fand, die einfältig genug waren, ihm zu glauben, war der wahre Gründer der bürgerlichen Gesellschaft. Wie viele Verbrechen, Kriege, Morde, wie viel Not und Elend und wie viele Schrecken hätte derjenige dem Menschengeschlecht erspart, der die Pfähle herausgerissen oder den Graben zugeschüttet und seinen Mitmenschen zugerufen hätte: -Hütet euch, auf diesen Betrüger zu hören; ihr seid verloren, wenn ihr vergesst, dass die Früchte allen gehören und die Erde niemandem.- (Jean-Jacques Rousseau)
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The Wasp charlie62 „Wenn GM in neue Anlagen investiert, kann GM keine unliebsamen Standorte...“
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Du hast das falsch verstanden. Es war ironisch gemeint. Ich hätte es in den Konjunktiv setzen sollen. Ich wollte dir nur zustimmen.

Ende
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xafford charlie62 „Zumindest bei Opel ist das Problem zum Teil auch hausgemacht. Zigtausende...“
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Notwendige Investitionen in moderne Produktionsanlagen und aktuelle Modelle wurden somit fast unmöglich.
Das stimmt so nicht. Die Produktionsstraße in Rüsselsheim ist mit einer der Modernsten in Europa und die Entwicklungsabteilung in Rüsselsheim umfasst 3000 Leute.
Pauschalurteile sind immer falsch!!!
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hiddenpeak gelöscht_35042 „Jetzt ist der Katzenjammer da!“
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Jaja, die Gewerkschaften sind Schuld an unseren Wirtschaftsproblemen.

Den Wohlstand dagegen haben uns die Arbeitgeber geschenkt. Wie lieb die doch sind.
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gelöscht_35042 hiddenpeak „ Jaja, die Gewerkschaften sind Schuld an unseren Wirtschaftsproblemen. Den...“
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Das habe ich so nicht gesagt!
Aber dann frage ich, warum auch viele regionale Firmen mit ihren Produktionen in den Osten ausweichen? Doch nicht, weil das Material dort billiger ist. Neee, die Löhne sind hier nicht mehr zu zahlen. Und wer hat die Löhne so hochgetrieben? Doch wohl nicht die Arbeiter und Angestellten selbst,oder?

Naja, die Arbeitslosigkeit wird noch schlimmer und wer die Nachrichten aufmerksam verfolgt, bekommt auch dies gerade bein Karstadt mit.

So nebenbei lies sich der neue Golf nicht verkaufen, weil er einfach zu teuer war. Wie Blei standen die Kisten rum.

luttyy

luttyy

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hiddenpeak gelöscht_35042 „Das habe ich so nicht gesagt! Aber dann frage ich, warum auch viele regionale...“
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Nein Lutty, aber Du behauptest direkt, an der Krise bei Opel seien die Gewerkschaften Schuld. Wenn es einer Firma gut geht, wirst Du das aber wohl kaum den Gewerkschaften zurechnen - oder?

Es geht also darum, klar zu erkennen, daß das Management und sonst niemand für Umsatz und Ertrag einer Firma zuständig ist.

Sonst ginge es ja allen Unternehmen dieses Landes schlecht, in denen Gewerkschaften etwas zu sagen haben....

So nebenbei - wer soll denn all die Produkte unserer hocheffizienten Firmen KAUFEN, wenn wir Ostblock-Löhne bezahlen würden? Es blieben nur die Unternehmer als Käufer übrig...ansonsten wäre es eine Spirale nach unten, Stichwort Deflation.

Man sollte die Zuständigkeiten also nicht vertauschen und nennt das übrigens die Stamokap-Theorie: Für die Gewinne sind die Privatunternehmer da, die Verluste (auch von Arbeitsplätzen) hat die Allgemeinheit zu tragen. So doch wohl nicht.

Gruß
HP.
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gelöscht_35042 hiddenpeak „ Nein Lutty, aber Du behauptest direkt, an der Krise bei Opel seien die...“
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Natürlich kann man darüber absolut anderer Meinung sein, nur diese hocheffizienten Produkte werden doch gerade durch die Löhne so hoch getrieben.

Der ewige Kreislauf ist doch zu sehen! Lohnerhöhung (Gewerkschaften), Arbeitgeber muss zahlen, was macht er? Er legt die Kosten auf die Produkte um. Das Produkt wird teurer, also wieder Lohnerhöhung und das Spiel geht von vorne los. Und hast du mal die Nachrichten im ZDF 19 Uhr gesehen? Genau am Thema! Saab (auch GM) in Schweden produziert um 10€ billiger die Stunde pro Arbeiter und GM muss (will) 500 Millionen einsparen!

Von billiger Energie in Schweden wollen wir erst gar nicht reden, denn da dürfte die jetzige Regierung zu unglaublichen Verteuerung ein gerüttelt Maß dazu beugetragen haben.

Also, wo spart GM? In Deutschland wegen den hohen Löhnen.

Und da sind wir wieder genau da, wo ich angefangen habe. Ich bleibe bei der festen Behauptung, dass die Gewerkschaften mit die größten Preistreiber waren und jetzt wird die Rechnung bezahlt!

Alles auf Management schieben, ist zu einfach! In Schweden gehts doch auch!


luttyy

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niemehrmediamarkt gelöscht_35042 „Natürlich kann man darüber absolut anderer Meinung sein, nur diese...“
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Hallo Luttyy,
>werden doch gerade durch die Löhne so hoch getrieben und zwar nur durch die Löhne des kleinen Arbeiters, die oberen 1.000 des/der Konzerne verdienen ja fast nix für ihre schweißtreibende Arbeit und um ihre extremen Niedriggehälter müssen sie ständig hart kämpfen.
Nicht daß noch einer auf die Idee kommt, die würden sich ihre Gehälter am Ende selbst genehmigen... *lol*
Warum wird der "ewige Kreislauf" immer nur am kleinen Mann fest gemacht?
cu

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gelöscht_35042 niemehrmediamarkt „Hallo Luttyy, werden doch gerade durch die Löhne so hoch getrieben und zwar nur...“
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Das ist ja wohl nicht nur bei Opel :)) Da wird überall gnadenlos abgezockt.

Und wenn ich gerade wieder Clemens im Fernsehen höre "Bei BMW gehts ja auch"! Aber BMW ist kein "Brot und Butter-Auto". Hier käuft die obere Mittelschicht und nicht die Masse. Also, ich will niemand persönlch angreifen oder sonstiges, aber Opel ist nun mal, wie VW, für die Masse und das Ergebnis ist heute zu sehen!

luttyy

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fbe gelöscht_35042 „Das habe ich so nicht gesagt! Aber dann frage ich, warum auch viele regionale...“
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>Und wer hat die Löhne so hochgetrieben?
Zu einer Lohnvereinbarung gehören immer 2! Arbeitgeber und Gewerkschaft.
fbe

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Lightning1 gelöscht_35042 „Jetzt ist der Katzenjammer da!“
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Nachdem ich den Mazda Renner von Emmy gefahren bin, habe ich nun auch so einen und hinten einen Aufkleber.
Darauf steht: Wer Opel fährt, kann auch gleich Scheisse fressen hehehe
Opel fabriziert doch nur noch Lego-Autos, aus Joghurt-Bechern zusammengeschustert, wer soll denn so einen Schrott noch kaufen, bitte ?
Der Einbruch der Verkaufszahlen ist nachweislich nur dadurch entstanden, dass aus Kostengründen die Qualität auf ein Niveau ähnlich eines LADA herunter geschraubt wurde.

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DerProvokant Lightning1 „Ach was Opel...“
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Au weia, so etwas wird stehen gelassen und mein Kommentar wird gelöscht. Herzlichen Dank, damit wird einiges klarer für mich: Das Trollen wird gefördert und die normalen User werden mit bösen Unterstellungen vertrieben.

Legt erst einmal eure Prioritäten richtig fest, bevor ihr wild rumlöscht!

D.P

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_Quax gelöscht_35042 „Jetzt ist der Katzenjammer da!“
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Opel hat 1986 mit auslaufen des Rekord E aufgehört, Autos zu bauen.
Letztes Jahr im Sommer mußte ich meinen Omega A wegschmeißen weil sich das Heck senkte, sobald hinten eine Tür geöffnet wurde.
Da lobe ich mir meinen Rekord D, erstens hat der nur 2 Türen - und stammt noch aus der Baureihe "Der Zuverlässige".
Frontantrieb, Audi-Design und kein Flaggschiff - das mußte ja schief gehen.

cu _Quax

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charlie62 gelöscht_35042 „Jetzt ist der Katzenjammer da!“
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Missmanagement vernichtet in deutschen Unternehmen jährlich ca. 145 Mrd. Euro.

70-80% der Projektarbeit in Unternehmen ist für die Katz. Ca. 100 Mrd. Euro werden jedes auf diese Art verbrannt.

Durch Lücken im Umsatzsteuerrecht bescheissen deutsche Unternehmen unseren Staat um jährlich ca. 20 Mrd. Euro.

usw.

Würde man diese Beträge sinnvoll verwenden - wir hätten nicht einen Arbeitslosen in Deutschland.



Der erste, der ein Stück Land eingezäunt hatte und es sich einfallen ließ zu sagen: -Das ist mein!- und der Leute fand, die einfältig genug waren, ihm zu glauben, war der wahre Gründer der bürgerlichen Gesellschaft. Wie viele Verbrechen, Kriege, Morde, wie viel Not und Elend und wie viele Schrecken hätte derjenige dem Menschengeschlecht erspart, der die Pfähle herausgerissen oder den Graben zugeschüttet und seinen Mitmenschen zugerufen hätte: -Hütet euch, auf diesen Betrüger zu hören; ihr seid verloren, wenn ihr vergesst, dass die Früchte allen gehören und die Erde niemandem.- (Jean-Jacques Rousseau)
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Soulmann63 gelöscht_35042 „Jetzt ist der Katzenjammer da!“
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Von der Süddeutschen Zeitung:

Eine Lektion für Deutschland

In Rüsselsheim und Bochum werden tausende Arbeitsplätze gestrichen. Und andere Autobauer könnten es der Opel-Muttergesellschaft General Motors gleichtun.

Der US-Konzern will in Europa 12.000 seiner 63.000 Beschäftigten entlassen. Dem Opel-Werk in Rüsselsheim, einer Keimzelle der deutschen Autoindustrie, droht die Schließung.

Die Verluste seien viel zu groß, hält das Management den entsetzten Arbeitnehmern entgegen, man müsse einfach handeln.

Die Entscheidung bedeutet einen dreifachen Schock: Sie trifft zahllose Familien, die ihre Existenzgrundlage verlieren. Sie beschädigt die Traditionsmarke Opel, die am Ende geschwächt sein wird und deren Zukunft unsicherer ist als je zuvor. Und vor allem ist der Schnitt ein böses Signal für den Industriestandort Deutschland. mehr

*_Ihr seit nicht Vergessen G P - Knoeppken _*
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Ventox gelöscht_35042 „Jetzt ist der Katzenjammer da!“
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luttyy, wir sind Exportweltmeister. Wie paßt das mit Deinen Aussagen zusammen? ;-)

Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.
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gelöscht_35042 Ventox „luttyy, wir sind Exportweltmeister. Wie paßt das mit Deinen Aussagen zusammen? - “
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@Ventox, das ist richtig! Aber, ich nehme gerade mal VW. Das gleiche Auto bekommst du im EU-Ausland bis zu 20% und mehr billiger als in Deutschland. Also werden hier höhere Gewinne erzielt.

Aber diese Gewinne werden hier wiederum durch die hohen Löhne aufgefressen!

Wenn es doch den Firmen gut ginge, würden wir doch diese Diskussion hier nicht führen. Das A und O liegt an den zu hohen Löhnen!

Das ist natürlich alles vereinfacht gesagt, aber die Macht der Gewerkschaften schmilzt dahin, wie Butter in der Sonne!

luttyy

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lard gelöscht_35042 „@Ventox, das ist richtig! Aber, ich nehme gerade mal VW. Das gleiche Auto...“
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Differenziere doch mal hohe Loehne! Wo fangen die an? Hier im Norden sind 10 Euro schon "hohe Loehne" liegen aber deutlich unter dem was man in USA verdient.
Das Deutschland immernoch Exportweltmeister ist wurde ja schon erwaehnt - was hakt ist ja wohl der Binnenmarkt - niedrigere Loehne wuerden ihn sicher inspirieren.
Was ich einfach nur "witzig" finde in diesem Zusammenhang - Politik hat nichts mehr zu sagen- Entscheidungen werden einfach woanderst gefaellt.

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gelöscht_35042 lard „Differenziere doch mal hohe Loehne! Wo fangen die an? Hier im Norden sind 10...“
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Also, ich wohne im Rhein-Main-Gebiet und da sind extrem hohe Löhne. Bestelle mal einen Handwerker. Da schlackerst du aber mit den Ohren!

>Was ich einfach nur "witzig" finde in diesem Zusammenhang - Politik hat nichts mehr zu sagen- Entscheidungen werden einfach woanderst gefaellt
Moment!! Auch die Gewerkschaften habe nichts mehr zu melden!

luttyy

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xafford gelöscht_35042 „Also, ich wohne im Rhein-Main-Gebiet und da sind extrem hohe Löhne. Bestelle...“
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Ein Handwerker hat aber wenig mit Gewerkschaften am Hut.
Nichtsdestotrotz, die Löhne in Deutschland sind hoch, das ist aber nicht das Problem, denn japanische oder amerikanische Löhne sind noch um einiges höher. Selbst Holländische Löhne sind teilweise höher. Das wirkliche Problem sind die Arbeitskosten in Deutschland und da sind die Löhne nur ein recht geringer Teil.
Ich hatte das Zweifelhafte Vergnügen letzte Woche in Wörth bei DaimlerChrysler zu sein und mich mit den Herren Gottschalk, Dostal, Marwitz und Buchner zu Unterhalten (Verbandschef VDA, Werksleiter DC Nutzfahrzeuge, Leuter der Entwicklungsabteilung und Leiter Einkauf). Deren Aussagen gingen ganz klar in die Richtung, daß die Löhne nicht das Problem sind, sondern die Arbeitskosten und die Unflexibilität in Punkto Arbeit.
Übereinstimmen würde ich, daß die Gerwerkschaften mittlerweile einem Selbstzweck nachrennen und nicht das sind, was sie vorgeben zu sein, was man auch an den Personen erkennt, die in den führenden Postitionen zu finden sind. Die Gewerkschaften wollen hohe Abschlüsse um jeden Preis um ihre Existenz zu rechtfertigen, ungeachtet der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Um die Sicherung von Arbeitsplätzen scheint es ihnen auch nicht vorrangig zu gehen, man hat den Eindruck, daß ihnen ein um 1 Prozent höherer Abschluß wichtiger ist, als die Tatsache, daß dafür ein Teil der Belegschaft gehen muß. Auf der einen Seite begründen sie die Lohnerhöhungen immer gerne mit wachsenden Gewinnen oder florierender Wirtschaft, auf der anderen Seite sind sie aber nicht bereit bei Verlusten auch einmal zurück zu stecken. Dies mag verständlich sein, wenn man bedenkt, daß Managergehälter eine noch extremere Entwicklung mitmachen und um ein Vielfaches gestiegen sind. In der Bilanz eines Unternehmens ist dieser Posten jedoch wesentlich geringer, als die Kosten der Arbeitnehmer. Eventuell sollte man die Managergehälter gesetzlich (naja, manchmal muß man wohl doch regulieren) an die Entwicklung der Arbeitnehmer koppeln.
Aber wie oben schon erwähnt, die Lohnkosten sind mitnichten das Problem, viel immanenter sind die Arbeitskosten. Diese sind stark gestiegen und werden mittlerweile auch nicht mehr durch höhere Qualität und Produktivität im Vergleich zu anderen Standorten aufgewogen. Wären die Autokonzerne nicht so abhängig von den Zulieferern (welche 65% der Wertschöpfung ausmachen an einem Fahrzeug), so wären wohl schon wesentlich mehr Werke ins Ausland verlegt worden.
Was dein Argument mit Rhein-Main angeht, so solltest Du auch einmal berücksichtigen, daß die Lebenshaltungskosten im Rhein-Maingebiet um einiges höher sind, als in anderen Regionen und auch innerhalb Deutschlands gibt es Niedriglohngebiete, und die nicht nur im Osten. Aber gerade diese Niedriglohngebiete stehen noch wesentlich schlechter da in wirtschaftlicher Hinsicht, als Hochpreisregionen, was das Argument widerlegt, daß die Lohnhöhe die wirtschaftlichkeit einer Regionen umgekehrt proportional beeinflußt. Dummerweise schwindet mit sinkenden Löhnen leider auch die Regionale Kaufkraft, diese Regionen leiden unter starker Abwanderung junger und qualifizierter Arbeitskräfte, dadurch Überalterung und Ruin der lokalen Wirtschaftsstrukturen. Dagegen stehen Hochlohngebiete wie das angesprochene Rhein-Maingebiet, Rhein-Neckar, einige Regionen in Bayern usw.
Was an der Lohnentwicklung wirklich fatal ist, das ist in meinen Augen die Entwicklung als Einbahnstraße in Verbindung mit dem strikten Arbeitsrecht, denn auch Gewerkschaften sollten einsehen (und manche tun dies auch), daß bei wirtschaftlich angespannter Lage schon die Ankündigung einer neuen Lohnrunde Gift für mögliche Investitionen sein können.

Als allerletztes: Was ich für die Wirtschaft viel schädlicher halte ist die nachhaltige Schädigung des Mittelstandes und der KMU durch unser verquertes Steuerrecht und auch durch das Arbeitsrecht.

Pauschalurteile sind immer falsch!!!
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Olaf19 lard „Differenziere doch mal hohe Loehne! Wo fangen die an? Hier im Norden sind 10...“
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> ...was hakt ist ja wohl der Binnenmarkt...

Da legst du den Finger auf die Wunde! Wenn die Binnennachfrage weiter am Boden bleibt, kommt die Konjunktur nicht richtig in Gang. Dass eine zu starke Abhängigkeit vom Export (= von anderen Ländern / von der Weltwirtschaftslage) Risiken in sich birgt, darüber ist schon viel geschrieben worden. Es gibt aber noch mehr Gründe.

Großer Exportüberschuss in einigen Ländern bedeutet zwangsläufig außenwirtschaftliche Defizite in anderen Ländern. Das führt zu Störungen des Welthandels - platt ausgedrückt: Es kann nicht sein, dass einer immer nur _ver_kauft und der andere immer nur kauft. Dagegen werden sich die schwächeren Länder mit den Defiziten irgendwann wehren, vom Einfuhrzöllen bis hin zum Handelsembargo.

Eine andere Folge ist die "importierte Inflation": Wenn ein Land ganz viele Waren ausführt und dadurch ganz viel Geld einnimmt, verschiebt sich die Balance zwischen Gütermenge und Geldmenge zugunsten der Geldmenge. Das Geld wiederum kann immer nur so viel wert sein wie das, was man dafür kaufen kann - wenn zu viel Geld und zu wenige Güter da sind, verliert das Geld an Wert. Folge: Inflation.

So, genug doziert und rumgelabert! Ist doch hier immer noch Off Topic, Mensch :-))

CU
Olaf

Die Welt ist ein Jammertal ohne Musik. Doch zum Glueck gab es Bach, Beethoven, Haendel und Goethe (Helge Schneider)
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Ventox gelöscht_35042 „@Ventox, das ist richtig! Aber, ich nehme gerade mal VW. Das gleiche Auto...“
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Dann gehe Du bitte mit gutem Beispiel voran und lasse dein Einkommen um 10 % senken.
Ach übrigens, ich arbeite (noch) bei Siemens und arbeite jetzt wieder 40 Stunden die Woche bzw. jetzt im Weihnachtsgeschäft 45 Stunden / Woche.
Dank Verzicht auf Urlaubs- und Weihnachtsgeld sowie Einfrieren des Prämienlohns auf niedrigem Niveau sinkt das Einkommen meiner Lohngruppe (Facharbeiter) um brutto 6.000 ¤ pro Jahr.
Von diesen 6.000 ¤ kann ich natürlich nichts an den Staat abgeben, und den Rest kann ich nicht ausgeben oder sparen. Jetzt muß ich auch nach dem Motto "Geiz ist geil" leben.
Reicht das, luttyy? Oder sollen wir Siemensianer noch mehr Opfer bringen, damit die deiner Meinung nach total überzogenen Forderungen der Gewerkschaften in der Vergangenheit wieder ausgeglichen sind?
Ich hatte übrigens nie das Gefühl, in Saus und Braus zu leben, bin aber mit meinem Lohn gut ausgekommen. Das ist jetzt vorbei. Und dann soll ich vielleicht auch noch dankbar sein, das ich überhaupt noch Arbeit habe, da unser Standort gnädigerweise (noch) nicht nach Ungarn verlagert wurde?
Und dein Beispiel mit den im Ausland 20 % günstigeren Autopreisen, die müssen das tun, weil die Arbeiter dort erheblich weniger verdienen und unsere Preise nicht zahlen würden. Wenn hier in Deutschland die Preise und Mieten im gleichen Maß runter gesetzt würden wie mein Einkommen, hätte ich nichts einzuwenden. Das wird allerdings nie geschehen.
Helmut Schmidt hatte mal in den 90er Jahren angeregt, die Löhne auf das Niveau von 1982 zu senken. Das könnte man auch jetzt noch tun, allerdings nur, wenn auch die Ausgaben im selben Maß sinken. Daran zu glauben würde aber eine gehörige Portion Weltfremdheit voraussetzen.

Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.
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gelöscht_35042 Ventox „Dann gehe Du bitte mit gutem Beispiel voran und lasse dein Einkommen um 10...“
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Also, leider kann ich mein Einkommen so nicht absenken, da ich Selbständig bin!

Aber irgendwie willst du das nicht verstehen. Ich spreche von Autobauern, die jetzt in der Krise stecken und nicht von irgendwelchen Handwerkern und sonstigen! Wegen mir kann jemand 100€ die Stunde verdienen. Ich gönne es wirklich jedem.

Aber es kann doch einfach nicht sein, dass jetzt die Löhne um 10% zurückgenommen werden, die Jahrelang von der Gewerkschaft erkämpft wurden.

So, jetzt geht GM hin und sagt: Ja, aber in Schweden zahlen wir pro Arbeiter die Stunde 10€ weniger und wir können arbeitsbedingt entlassen. Und dort funktioniert es übrigends Einwandfrei mit den Gewerkschaften.

Ich bin nicht gegen die Gewerkschaften, nur ich finde es einfach maßlos, was Gewerkschaften jahrelang mit Arbeitskämpfen und sonstigen Tätigkeiten durchgesetzt haben und jetzt kommt die Rechnung!

Sicherlich ist dies absolut meine subjektive Meinung, aber ich bleibe dabei.

Es betrifft mich ja noch nicht einmal!!

Aber warum ich mich so Aufrege ist, dass ich gerade Opelanern viele Immobilien (bildschöne Häuschen usw.) verkauft habe und diese jetzt unter den Hammer kommen und was schlimmeres kann niemand passieren.

Und hier haben eindeutig für mich die Gewerkschaften mit ihren Forderungen maßlos überzogen!

luttyy

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The Wasp gelöscht_35042 „Jetzt ist der Katzenjammer da!“
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"Da können sich ja jetzt die Gewerkschaften auf die Schulter klopfen. Jahrelang waren sie mit die größten Preistreiber!!"

Kleiner Tip, laß dir mal den Lohnkostenanteil an einem Auto erklären, der liegt mittlerweile bei, ich glaube, 2% und in Eisenach noch darunter!

Fragt sich also, warum doch Arbeitsplätze abgebaut werden? Das Zauberwort heißt fehlender Absatz. Wer seine eigenen Produkte nicht mehr kauft, muß sich nicht wundern, wenn er selbst bald auf der Straße landet. Aber eh das die Aldi- und Blödback-Kunden mitbekommen, ist Deutschland Pleite, oder zumindest der unterste 30ste Teil.

Anderes Posting: Deutschland sei Exportweltmeister. LOL. Auch so ein Märchen. Das, wovon da vor allem geredet wird, sind Endprodukte, deren Komponenten, die z.B. von der Autoindustrie erst importiert und dann hier zusammengefummelt werden und dann wieder ins Ausland gehen. Rechnet man die Ausgangsprodukte ab, ist Essig mit Exportweltmeister. Ja, so verlogen sind diese Statistiken!

Ende
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gelöscht_35042 The Wasp „ Da können sich ja jetzt die Gewerkschaften auf die Schulter klopfen. Jahrelang...“
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Ich weiß nicht wo du das her hast, aber es sind 17%!

http://www.auto-motor-und-sport.de/d/67687

luttyy

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The Wasp gelöscht_35042 „Ich weiß nicht wo du das her hast, aber es sind 17 !...“
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Eine Rede von Lothar Späth. Muß ich falsch verstanden haben. *Kniefall*

Den Gewerkschaften allein den Schwarzen Peter zuzuschieben, ist aber nicht richtig. Wie komplex die Materie ist, zeigt diese kurze Studie (Link auf PDF Dokument) über Lean Management. Ist nicht mehr tau frisch, da von 1994, aber man bekommt einen genaueren Eindruck, welche Bedeutung Lohnkosten wirklich haben und daß diese für sich allein genommen wenig aussagen.

Ende
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xafford The Wasp „Eine Rede von Lothar Späth. Muß ich falsch verstanden haben. Kniefall Den...“
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Dieses Discussion Paper solltest Du lieber nicht verlinken, der Verfasser hat nicht den allerbesten Ruf ;o)

Pauschalurteile sind immer falsch!!!
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The Wasp xafford „Dieses Discussion Paper solltest Du lieber nicht verlinken, der Verfasser hat...“
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Meiner ist ja auch nicht so gut. ^^

Ende
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lard gelöscht_35042 „Jetzt ist der Katzenjammer da!“
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Naja die importierte Inflation ist in meinen Augen eher eine latente Deflation - die VSA machen es sich da relativ einfach die beleben jeglichen Markt ueber Verschuldung - als Land kann das ja auch egal sein - wenn die Substanz vorhanden ist - VWLer moegen mich bitte entschuldigen .

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Olaf19 lard „Naja die importierte Inflation ist in meinen Augen eher eine latente Deflation -...“
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Nicht ganz - bei der Deflation fallen die Preise, bei einer Inflation steigen sie, egal ob die nun durch zu starke Exportüberschüsse zustande kommt oder durch etwas anderes. Aber das ist jetzt wirklich was für'n VWLler!

Wasp: Rohstoffe werden i.d.R. importiert, aber durch die Verarbeitung oder Veredelung innerhalb Deutschlands erfahren sie doch eine ganz erhebliche Wertsteigerung. Das lohnt sich wirtschaftlich auf jeden Fall... abgesehen davon: Ohne die Importe hätten wir einen noch stärkeren Exportüberschuss - Folgen siehe mein Post weiter unten.

CU
Olaf

Die Welt ist ein Jammertal ohne Musik. Doch zum Glueck gab es Bach, Beethoven, Haendel und Goethe (Helge Schneider)
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The Wasp Olaf19 „@lard / @ The Wasp“
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Ich habe nicht Rohstoffe gemeint, sondern vorgefertigte Komponenten wie Kabelstränge, Fahrwerksteile, Innenausstattungen, Getriebe etc. (Sprich: Zulieferindustrie). Beim Exportertrag werden diese Beschaffungskosten aber nicht abgerechnet. Inflation ist für mich ein weiteres Thema. Wenn man dann z.B. noch den starken Euro nimmt, der uns inzwischen wohl mehr schadet als nutzt, kommt man gar nicht mehr aus dem Grübeln heraus.

Ich habe luttyy noch eine Studie verlinkt, die fand ich recht interessant und einfach lesbar und zu verstehen. Wenn ich sowas lese, merke ich immer, wie wenig ich von dem Thema überhaupt weiß. ^^

Ende
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Olaf19 The Wasp „@lard / @ The Wasp“
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Das ist richtig - importierte Rohstoffe oder auch vorgefertigte Teile, so wie in deinem Beispiel werden nicht herunter gerechnet. Das ist auch nicht nötig, denn die tauchen schon bei der Addition der Importe auf. Stellt man nun die Exporte und Importe in der Außenhandelsbilanz gegenüber, so gehört Deutschland zu den Ländern, die jedes Jahr ein mehr oder weniger deutliches Plus auf der Exportseite vorzuweisen haben - Tendenz steigend.

Was mich nervt, ist die Kritiklosigkeit, mit der wiedermal Blödzeitung & Co. dieses Phänomen bejubeln: "Wir sind Exportweltmeister!" Was das für Probleme mit sich bringt / bringen kann, habe ich weiter unten schon dargestellt (Störung des außenwirtschaftlichen Gleichgewichts). So gesehen ist der starke Euro eher positiv zu sehen: Er fördert den Import und dämpft die übertriebene Export-Euphorie.

CU
Olaf

Die Welt ist ein Jammertal ohne Musik. Doch zum Glueck gab es Bach, Beethoven, Haendel und Goethe (Helge Schneider)
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The Wasp Olaf19 „Außenhandelsbilanz / starker Euro“
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Hallo Olaf19,

Embargo und Einfuhrzölle muß man wohl nicht mehr fürchten, weil die Globalisierung der Märkte diese nicht mehr zulassen. Mal abgesehen, von denen, die schon bestehen. Inflation sollte regional kaum möglich sein, da keine Binnenwährung mehr sondern eine gemeinschaftliche. Eine solche Inflation müßte dann die gesamte EU treffen.
Texte, in denen vor einem zu hohen Exportanteil in deinem Sinn gewarnt wird, habe ich nicht gefunden, bzw. ist meist sogar von einer ausgeglichenen Außenhandelsbilanz die Rede. Manche meinen sogar, Deutschland sei auch Importweltmeister... Ich werde deine These mal im Auge behalten, man weiß ja nie. :)

Lustig finde ich die Art und Weise, wie der Exportweltmeister Deutschland in den verschiedenen Lagern interpretiert wird:

- *Links* meint, toll, aber die Reichen streichen die Kohle ein. Rest kennt man.
- *Liberal* meint, toll, aber so rosig sieht es nicht aus. Rest kennt man.
- *Lehrmeinung* meint: Exportüberschuß ist ein Zeichen für eine Hochkonjunktur. Hehe, wir haben momentan also eine Hochkonjunktur mit 5 Mio Arbeitslosen. Danach hätte Links sogar recht. :o

Leider ist das nur die halbe Wahrheit und das Thema scheint mir unüberschaubar zu sein. Wo bitte geht's zur Konjunktur? ;)

Fazit und zurück zur Ausgangsfrage: In den Medien und der Öffentlichkeit wird zur Zeit eindeutig dem Management die Schuld am Opeldebakel gegeben wie beim Karstadtproblem. Von zu hohen Löhnen oder von Konjunkturproblemen könne man in diesen beiden Fällen nicht reden. Den Arbeitern wird es nur nichts helfen, wie üblich...

Was hat mir die Diskussion nun gebracht? Ich habe einen Haufen falscher Vorstellungen und Daten über Board geworfen und werde mal etwas mehr in dieser Richtung lesen. :)

Gruß
The Wasp

PS: eigentlich wurde das Posting viel zu laaaang.^^

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Turbo Lover The Wasp „Wo bitte geht's zur Konjunktur? ;)“
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"Ich habe einen Haufen falscher Vorstellungen und Daten über "Board" geworfen und werde mal etwas mehr in dieser Richtung lesen. :) "

Du solltest dein Board reklamieren, eigentlich sollten die Daten in den Leitungen bleiben. Dinge gibt's, erst kaputte Elkos und jetzt auch noch löchrige Leitungen ;-)


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The Wasp Turbo Lover „Wo bitte geht“
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:D

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Olaf19 The Wasp „Wo bitte geht's zur Konjunktur? ;)“
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Hi Wasp,

> *Lehrmeinung* meint: Exportüberschuß ist ein Zeichen für eine Hochkonjunktur.
> Hehe, wir haben momentan also eine Hochkonjunktur mit 5 Mio Arbeitslosen.


Nicht ganz richtig - aber auch nicht völlig falsch.

Für die Konjunktur gibt es diverse "Indikatoren", z.B. Wachstumsraten, Beschäftigungsstand, Zinsniveau, Sparneigung... und eben die Außenwirtschaftsbilanz. Die Bundesrepublik Deutschland hat praktisch in jedem Jahr einen Exportüberschuss zu verzeichnen - mal mehr, mal weniger. Höhere Exportüberschüsse deuten in der Tat auf konjunkturelle *Erholung* hin - also noch lange nicht "Hochkonjunktur"! - aber da spielen die anderen Faktoren ebenso mit rein.

Die Talsohle ist wohl überwunden, aber der Aufschwung ist noch ganz ganz schwach. Eine Signalwirkung für den Arbeitsmarkt ist vorläufig nicht zu erwarten. Was sich bei Karstadt / Quelle / Opel abspielt, dürfte der konjunkturellen Erholung sowieso erstmal einen Dämpfer verpassen.

CU
Olaf

Die Welt ist ein Jammertal ohne Musik. Doch zum Glueck gab es Bach, Beethoven, Haendel und Goethe (Helge Schneider)
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Olaf19 Nachtrag zu: „Exportüberschuss und Konjunktur“
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http://n-tv.de/5437693.html - danach soll das Wachstum im nächsten Jahr schon wieder zurückgehen. Nix war's mit dem Aufschwung.

Abgesehen von all dem ist es sowieso ein Armutszeugnis für unser Wirtschaftssystem, dass es immer wachsen muss, damit es ihm gut geht. Aber das ist jetzt wirklich ein abendfüllendes Thema. Wer tiefer einsteigen will: Google, Stichwörter "Grenzen des Wachstums" und "Qualitatives Wachstum", "Nachhaltigkeit".

CU
Olaf
Die Welt ist ein Jammertal ohne Musik. Doch zum Glueck gab es Bach, Beethoven, Haendel und Goethe (Helge Schneider)
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Tilo Nachdenklich gelöscht_35042 „Jetzt ist der Katzenjammer da!“
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Die Autos sind zu teuer, sie werden viel zu aufwändig konstruiert und modemäßig gestylt. Computer sind übrigens auch zu teuer. Wenn die Autos billiger wären, bräuchten die Leute auch nicht so hohe Löhne. Jede Wette, die Chinesen bauen sich lieber selber bezahlbare Autos. Die Arbeiter bei Skoda sind stinkig, sie fühlen sich (zu Recht) ausgebeutet. Sie müssten 50 Jahre sparen, um sich einen Oktavia zu leisten. Na, bald gibt es preiswerte Renaults.

Bei GM (Opel) will man das Problem mit Lohnkürzungen und Entlassungen lösen, als hätte sich die Welt nicht verändert (siehe oben).

Es ist schwer ne alte Autofabrik zu modernisieren. Einfacher ist es ne neue Fabrik zu bauen. Dann baut man sie gleich in einem anderen Land und kassiert Subventionen. Außerdem muss die Politik den sozialen Einbruch abfedern, da wo man dichtgemacht hat. Das belastet dann Produktion und Verkauf im anderen Land nicht...eher im Gegenteil.

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GarfTermy Tilo Nachdenklich „Die Autos sind zu teuer, sie werden viel zu aufwändig konstruiert und...“
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"...Die Autos sind zu teuer, sie werden viel zu aufwändig konstruiert und modemäßig gestylt. ..."

gegenargument...

nicht die autos sind zu teuer, sondern das zur freien verfügung stehende einkommen ist zu gering.

@tilo

aus dem blick der wirtschaftswissenschaften und der ökonomie ist dein posting - höflich betrachtet - sachlich falsch.

"...Wenn die Autos billiger wären, bräuchten die Leute auch nicht so hohe Löhne..."

das kann man je nach sichtweise - wie oben schon angedeutet - auch genau andersherum sehen.

gesellschaftlich und ökonomisch haben wir hier nicht ein problem, sondern viele. die lösung heißt aber nicht ein problem zu lösen, sondern kann nur in der änderung der gesellschaftsform liegen.

warum?

solange profit die treibende karaft ist, solange arbeit vergesellschaftlicht ist - die gewinne aber nur wenigen zugute kommen - solange wird sich nichts ändern. es wird nur "rumgebastelt". planlos. ziellos.

zum nachlesen für dich: zyklische krise des kapitalismus

;-)

The two basic principles of Windows system administration: For minor problems, reboot For major problems, reinstall
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REPI gelöscht_35042 „Jetzt ist der Katzenjammer da!“
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... sondern immer die Mächtigen in den Konzernen, die nur noch nach Gewinnmaximierung streben, koste es was es wolle.
Hätten wir die Gerkschaften nicht, würde mit dem arbeitenden Volk noch mehr HutzePutz gemacht !


Denn wir leben im Kapitalismus, da steht das Geld an erster Stelle und nicht der Mensch.

Also sind die Handlungen der Wirtschaftsbosse doch nur folgerichtig, ob uns das gefällt oder nicht, so lange wir keine andere Gesellschaftsordnung anstreben, wird sich auch nichts ändern, sondern zukünftig noch verschlimmern.

Man braucht doch z.B. nur nach Mexiko, Brasilien oder Columbien usw.. zu schauen, um sich das Endszenario der gesammten kapitalistischen Welt auszumalen.

Es empfiehlt sich immer, etwas Linux im Hause zu haben.
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Ventox REPI „... sondern immer die Mächtigen in den Konzernen, die nur noch nach...“
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Ohne Gewerkschaft (IGM, CGM) wäre ich jetzt (schon) arbeitslos!

Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.
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hiddenpeak gelöscht_35042 „Jetzt ist der Katzenjammer da!“
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Fragen wir doch einfach einen Fachmann, den Direktor des arbeitgebernahen "Instituts für deutsche Wirtschaft" (Köln), Michael Hüther:

"Die Ursachen liegen NICHT im volkswirtschaftlichen Bereich, sondern ganz klar in Managementfehlern und Strukturprtoblemen der Branche." Der zum US-Konzern General Motors gehörende Autobauer Opel habe lange mit Modell-und Imageproblemen gekämpft, während Karstadt-Quelle seine Kaufhäuser in der zunehmenden Polarisierung des Einzelhandels unzureichend positioniert habe. "Insofern sehe ich parallelen zwischen beiden Unternehmen", sagte der Wirtschaftsprofessor.
Daraus könne kein gesamtwirtschaftliches Problem abgeleitet werden. "Deutschland ist bei der Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen nach wie vor gut aufgestellt."

Quelle: dpa.
Das ganze kann man auch beim Institut nachlesen. Von einer negativen Rolle der Gewerkschaften spricht selbst dieses Forschungsinstitit der Arbeitgeber nicht.
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Alf 123 gelöscht_35042 „Jetzt ist der Katzenjammer da!“
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@lutty

Wenn die Löhne mit 4,26€ im Sicherheitsdienst und 5,73€ am Band bei Fujitsu-Siemens (Sömmerda) immer noch zu hoch sind (das ist hier Tarif!!!), frage ich mich echt langsam was dann für die "armen" Unternehmer noch bezahlbar sein soll ???

mfG Alf
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charlie62 Alf 123 „@lutty Wenn die Löhne mit 4,26€ im Sicherheitsdienst und 5,73€ am Band bei...“
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Frag luttyy doch mal, welchen Stundensatz er selbst in Rechnung stellt.

Der erste, der ein Stück Land eingezäunt hatte und es sich einfallen ließ zu sagen: -Das ist mein!- und der Leute fand, die einfältig genug waren, ihm zu glauben, war der wahre Gründer der bürgerlichen Gesellschaft. Wie viele Verbrechen, Kriege, Morde, wie viel Not und Elend und wie viele Schrecken hätte derjenige dem Menschengeschlecht erspart, der die Pfähle herausgerissen oder den Graben zugeschüttet und seinen Mitmenschen zugerufen hätte: -Hütet euch, auf diesen Betrüger zu hören; ihr seid verloren, wenn ihr vergesst, dass die Früchte allen gehören und die Erde niemandem.- (Jean-Jacques Rousseau)
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Lightning1 Alf 123 „@lutty Wenn die Löhne mit 4,26€ im Sicherheitsdienst und 5,73€ am Band bei...“
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Wobei ich nur mal anmerken möchte, dass 4,26 und 5,73 auch noch viel zu hoch angesetzt sind.
Für 3 Euro z.B. arbeiten die Sklaven beim Kanzler selber im Gebäude, im Bereich Wachpersonal/Sicherheit sind 3 Euro ebenfalls die Regel

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gelöscht_35042 Alf 123 „@lutty Wenn die Löhne mit 4,26€ im Sicherheitsdienst und 5,73€ am Band bei...“
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Das ist doch am Thema vorbei und sicherlich sind das Hungerlöhne.

Es geht doch um die Autobauer! Und hier liegen die Löhne mit Arbeitgeber bei 31€, da sind wir doch am Thema. Und wer gestern Abend Berlin Mitte gesehen,musste Erfahren,da packt die Gewerkschaft noch eines drauf, wie von mir verlinkt, und verlangt bei VW zusätzlich noch 4% Lohnerhöhung! Dafür fehlt mir ja jedes Verständnis!

luttyy

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bollerman gelöscht_35042 „Jetzt ist der Katzenjammer da!“
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...dann noch eine Frage an GM-Opel:

Warum habt ihr doch auch immer so ein schlechtes Blech für eure Karosserien gebraucht?

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bollerman gelöscht_35042 „Jetzt ist der Katzenjammer da!“
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...dann noch eine Frage an GM-Opel:

Warum habt ihr doch auch immer so ein schlechtes Blech für eure Karosserien gebraucht?

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Anonym gelöscht_35042 „Jetzt ist der Katzenjammer da!“
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Meiner Meinung nach bräuchten wir mal wieder ein 5.000 Euro Auto in der Art wie es der R4 mal war. Mit allen sinnvollen Features (Sicherheit und Umwelt), großer Variabilität und geringstem Verbrauch á la 3l TDI oder so.

Was macht ein Händler, wenn er seine Waren nicht los wird? Richtig, er senkt die Preise. Ich frage mich, was wohl wäre, wenn VW mal wieder "Volkswagen" bauen würde.

Opel war viele Jahre einfach zu arrogant. Das Qualitätsniveau war unterste Schublade, kann ich nur bestätigen. 2 Corsa B BJ 95 und 97, Ascona B, Ascona C, Manta A. Alle, außer die Corsa B, waren mit imensen Rostmängeln behaftet. Corsas klapperten und wirkten sehr nachlässig verarbeitet. Bei dem 95er riss konstruktionsbedingt die B-Säule ein. Durfte nach etlichem hin und her 500 DM für die Beseitigung eines Herstellungsmangels abdrücken. Unkulant ohne Ende. Ab 96 wurde von Opel eine Versteifung eingebracht.

Zum anderen halte ich es für grundlegend falsch, dass zu viele Firmen Aktiengesellschaften sind und deren Aktionären mit hohen Renditen "bei Laune" halten wollen (müssen).

Es identifiziert sich kaum noch ein Manger oder Vorstandsmitglied mit "seinem" Unternehmen mehr.

Des weiteren ist es doch so, dass es einfach zu viele Schlupflöcher in unserem Steuersystem gibt. Ein Professor Kirchhoff hat da mal ein sehr interessantes Konzept vorgelegt, was natürlich niemand haben wollte - obwohl es lat unabhängigen Instituten funktionieren würde.

Ein weitere Punkt ist doch zweifelsfrei der, dass zu viele Politiker mit der Wirtschaft involviert sind und mehr neutral agieren können (wollen). Man nennt das wohl Lobby, oder?

Herr Mähdorn setzt mal eben mehrere Milliarden Steuergelder für irgendwelche ominösen Bahntrassen in den Sand und niemand kratzt sich daran.

Meinem Empfinden nach sind es gerade die Gewerkschaften, die so unendlich aufgebläht sind und Wasser predigen, aber selbst Wein trinken. Ich stimme Xaff´s Aussage diesbezüglich absolut zu.

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