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Jetzt ist der Katzenjammer da!

gelöscht_35042 / 59 Antworten / Flachansicht Nickles

10.000 Arbeitsplätze sollen alleine in Deutschland bei Opel abgebaut werden. Die Schweden haben den Vorteil, das dort ein Arbeiter 10€ weniger die Stunde kostet.


Da können sich ja jetzt die Gewerkschaften auf die Schulter klopfen.


Jahrelang waren sie mit die größten Preistreiber!!


Ich will die sozialen Errungenschaften, wie Arbeitsplatzverbesserungen, Sicherheit, Abschaffung der 7 Tage-Woche usw. nicht in Abrede stellen, aber sie haben maßlos überzogen 


Regelmäßige überzogene Lohnerhöhungen, 35 Stundenwoche, 30 Stundenwoche, Weihnachtsgeld, bezahlten Urlaub usw. Nur, dass diese Erhöhungen am Ende vom Endverbraucher bezahlt werden müssen und wir uns darum überhaupt nicht über unsere Preise wundern müssen, hat die Gewerkschaft vergessen zu erzählen.


Jetzt wird die Rechnung präsentiert!


Und jetzt, wo sind sie denn diese Gewerkschaften? Absolut kleine Brötchen müssen sie backen. GM sagt denen jetzt mal, wo es lang geht. Und wenn es diesen Herrschaften nicht passt, wird der Laden dicht gemacht, ganz einfach!


Tja und jetzt?


luttyy

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Ach was Opel... Lightning1
Ach was Opel... DerProvokant
@lutty charlie62
Olaf19 lard „Differenziere doch mal hohe Loehne! Wo fangen die an? Hier im Norden sind 10...“
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> ...was hakt ist ja wohl der Binnenmarkt...

Da legst du den Finger auf die Wunde! Wenn die Binnennachfrage weiter am Boden bleibt, kommt die Konjunktur nicht richtig in Gang. Dass eine zu starke Abhängigkeit vom Export (= von anderen Ländern / von der Weltwirtschaftslage) Risiken in sich birgt, darüber ist schon viel geschrieben worden. Es gibt aber noch mehr Gründe.

Großer Exportüberschuss in einigen Ländern bedeutet zwangsläufig außenwirtschaftliche Defizite in anderen Ländern. Das führt zu Störungen des Welthandels - platt ausgedrückt: Es kann nicht sein, dass einer immer nur _ver_kauft und der andere immer nur kauft. Dagegen werden sich die schwächeren Länder mit den Defiziten irgendwann wehren, vom Einfuhrzöllen bis hin zum Handelsembargo.

Eine andere Folge ist die "importierte Inflation": Wenn ein Land ganz viele Waren ausführt und dadurch ganz viel Geld einnimmt, verschiebt sich die Balance zwischen Gütermenge und Geldmenge zugunsten der Geldmenge. Das Geld wiederum kann immer nur so viel wert sein wie das, was man dafür kaufen kann - wenn zu viel Geld und zu wenige Güter da sind, verliert das Geld an Wert. Folge: Inflation.

So, genug doziert und rumgelabert! Ist doch hier immer noch Off Topic, Mensch :-))

CU
Olaf

Die Welt ist ein Jammertal ohne Musik. Doch zum Glueck gab es Bach, Beethoven, Haendel und Goethe (Helge Schneider)
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@lard / @ The Wasp Olaf19
@lard / @ The Wasp The Wasp
Wo bitte geht Turbo Lover
Wo bitte geht The Wasp
...und noch ein Dämpfer: Olaf19