Kleiner Textauszug:
"Was hältst Du von der Theorie, daß Krisenzeiten für Künstler besonders produktiv sind, wie z.B. die Zeiten der Torie-Regierung unter Thatcher?
Das ist eine Theorie aus der Gärtnerei: Wenn man sich viel um die Pflanzen kümmert, mit ihnen spricht, produzieren sie mehr Blüten - in einer Art Panik!"
http://www.nadir.org/nadir/periodika/jungle_world/43/03a.htm
Tja, ich weiß (noch) nicht aus welchem Jahr das stammt.
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Viele der bedeutendsten Werke der klassischen Musik sind aus sehr schwierigen Situationen der Komponisten heraus entstanden. Entweder steckten die Komponisten in einer prekären finanziellen Situation oder in tiefen Depressionen oder lagen anderweitig psychisch am Boden oder waren krank. Auch krasse Umbrüche in der Gesellschaft veranlassten die Komponisten zu großen Werken (z. B. Beethoven).
Das schöne 2. Klavierkonzert von Rachmaninoff war quasi ein Befreiungsschlag aus einer tiefen psychischen Krise einhergehend mit einer Schaffenskrise des Komponisten.
Auch Mozart steckte unentwegt in finanziellen Schwierigkeiten und man denke nur daran, unter welchen Umständen sein (unvollendetes) Requiem entstand!
Nur "Felix der Glückliche" (Felix Mendelssohn-Bartholdy) konnte frei von finanziellen Sorgen aus eine Laune des Tages heraus seine lieblichen Melodien komponieren ... wobei bis heute ungeklärt ist, was wirklich von ihm und was von seiner geliebten Schwester Fanny stammt.
rill
