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17 Cent soll der Autofahrer für den Liter Sprit vom Staat bekommen...

gast1000 / 26 Antworten / Flachansicht Nickles

also für mich eine reine Augenwischerei!

Bei einem Literpreis von 2,20 Euro kassiert der Staat an Steuern 1,17 Euro gesamt.

Bei einem Literpreis von 1,70 Euro kassiert der Staat 1,09 Euro gesamt.

Diese hohen Steuern nimmt er aber schon viel viel länger ein und somit hat das Geld längst im Staatssäckel, dass er jetzt so großzügig verteilt befristet auf 2 Monate.

Tolles Geschenk an die Autofahrer, da hat der Staat immer noch gut daran verdient, tut aber so, als ob er jetzt der große Wohltäter wäre!

Wäre der Spritpreis, wie einst, bei 1,30 Euro geblieben, hätte diese zusätzlichen Steuern niemals eingenommen!

Und noch etwas.

Je billiger der Spritpreis ist, desto höher ist der Steueranteil! 

Denn,

die Steuern auf den Sprit sind zum größten Teil  "Fix" festgelegt, fällt der Spritpreis, fallen aber nicht die "Fix" festgelegten Steuern.

Ausgepresst wie eine Zitrone und und der Staat sollte dafür eine Kartoffelpresse verwenden, damit bekommt man auch den letzten Tropfen aus der Zitrone...

Normaler Weise rede ich öffentlich nicht über Politik, aber bei so einer Volksverdummung musste ich dann doch mal...

Gruß 

Kein Backup? Kein Mitleid!
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Goedeke Michel gast1000 „Also manchmal frage ich mich ja wirklich, in welcher Zeit du lebst. Deine Posts sind meist auf dich selbst bezogen! Das ...“
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Moin Leutz',

man sollte nicht außer Acht lassen, dass viele andere Preise automatisch mit steigen. Neben dem Sprit wird auch für viele andere Erzeugnisse Erdöl als Basis benötigt oder hängt indirekt mit dran. Wenn sich das Karussell erstmal in Bewegung setzt...

Letztendlich kann man es drehen und wenden wie man will, wir wissen alle, wofür die Politik die Kohle tatsächlich braucht. Und die, die wird einen Teufel tun, als auf diese sichere Einnahmequellen zu verzichten. Im Generieren derselbigen geht den Politikern so schnell der Ideenreichtum nicht aus, wie wir wissen. Ich wage die These, dass der Sprit nicht wieder unter die 2 € fallen wird.

Beträfe es "nur" den Sprit, könnte man vielleicht sein Fahrverhalten entsprechend anpassen, insofern es überhaupt noch möglich wäre. Wie Lutz es treffend beschreibt, gibt es Bereiche, da kann man nichts mehr kompensieren, da blutet man. Wie immer, es wird mal wieder die "Kleinen Leute" treffen. All jene, die sich für einen Hungerlohn aufreiben. Aber Hauptsache "anderen" geht es gut.

Wenn jeder an sich denkt, ist an alle gedacht.

Moin, Granatpulen kann man nicht lernen, das steckt in den Genen!
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