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17 Cent soll der Autofahrer für den Liter Sprit vom Staat bekommen...

gast1000 / 10 Antworten / Baumansicht Nickles

also für mich eine reine Augenwischerei!

Bei einem Literpreis von 2,20 Euro kassiert der Staat an Steuern 1,17 Euro gesamt.

Bei einem Literpreis von 1,70 Euro kassiert der Staat 1,09 Euro gesamt.

Diese hohen Steuern nimmt er aber schon viel viel länger ein und somit hat das Geld längst im Staatssäckel, dass er jetzt so großzügig verteilt befristet auf 2 Monate.

Tolles Geschenk an die Autofahrer, da hat der Staat immer noch gut daran verdient, tut aber so, als ob er jetzt der große Wohltäter wäre!

Wäre der Spritpreis, wie einst, bei 1,30 Euro geblieben, hätte diese zusätzlichen Steuern niemals eingenommen!

Und noch etwas.

Je billiger der Spritpreis ist, desto höher ist der Steueranteil! 

Denn,

die Steuern auf den Sprit sind zum größten Teil  "Fix" festgelegt, fällt der Spritpreis, fallen aber nicht die "Fix" festgelegten Steuern.

Ausgepresst wie eine Zitrone und und der Staat sollte dafür eine Kartoffelpresse verwenden, damit bekommt man auch den letzten Tropfen aus der Zitrone...

Normaler Weise rede ich öffentlich nicht über Politik, aber bei so einer Volksverdummung musste ich dann doch mal...

Gruß 

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gast1000 Nachtrag zu: „17 Cent soll der Autofahrer für den Liter Sprit vom Staat bekommen...“
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Und vielleicht noch Tipp zum vermeintlichen Sparen an der Tankstelle.

Das gilt besonders für ältere Autos mit etlichen Kilometern auf dem Tacho!

Wer mit solchen Autos jetzt wegen dem Preis auf E10 umsteigt, handelt sich auf die Dauer einen kapitalen Motorschaden ein, obwohl sie für E10 freigegeben sind.

E10 löst alte Ablagerungen an Einspritzdüsen, Ventilen, Dichtungen usw.

Wenn dann die Kiste irgendwann rasselt, war es das gewesen...

Gruß

 

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hatterchen1 gast1000 „Und vielleicht noch Tipp zum vermeintlichen Sparen an der Tankstelle. Das gilt besonders für ältere Autos mit etlichen ...“
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Das gilt besonders für ältere Autos mit etlichen Kilometern auf dem Tacho! Wer mit solchen Autos jetzt wegen dem Preis auf E10 umsteigt, handelt sich auf die Dauer einen kapitalen Motorschaden ein, obwohl sie für E10 freigegeben sind.

Das kann man so nicht pauschal sagen.
Seltsam, dass solche unbewiesenen Behauptungen immer wieder auftauchen.
Kapitale Motorschäden tauchen an modernen Motoren sicher nicht auf, bei Oldtimern solten man auch bei dem vorgeschriebenen Sprit bleiben.

"Gefahr bei inkompatiblen Fahrzeugen: E10 ist schädlich für sehr alte Fahrzeuge, Oldtimer oder speziell freigegebene Modelle. Der höhere Ethanolanteil kann hier zu Korrosion an Aluminiumteilen und Versprödung von Gummischläuchen führen."

"Keine Schäden bei E10-Tauglichkeit: Der ADAC stellt fest, dass bei verträglichen Fahrzeugen keine Schäden an Motor, Kraftstoffsystem oder Dichtungen durch E10 entstehen."

Gruß

Gestottertes Wissen ist besser als eloquente Dummheit. Marcus Tullius Cicero (106 - 43 v.Chr.Rom) Staatsmann und Philosoph
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gast1000 hatterchen1 „Das kann man so nicht pauschal sagen. Seltsam, dass solche unbewiesenen Behauptungen immer wieder auftauchen. Kapitale ...“
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Ja ja,

aber alleine bei uns im BMW-Forum (und ich selbst habe mit meinem Sohn unter anderem 3 BMW) sind einige Motorschäden durch E10-Wechsel (längere Zeit) aufgetreten. Mehrere Gutachter kamen alle zum gleichen Ergebnis, E10 war dran Schuld. Ein V8-Motor total fertig!

Soll halt jeder selbst entscheiden, ob er die Brühe in seiner älteren Kiste tankt wegen einer Ersparnis...

Gruß

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hatterchen1 gast1000 „Ja ja, aber alleine bei uns im BMW-Forum und ich selbst habe mit meinem Sohn unter anderem 3 BMW sind einige Motorschäden ...“
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Soll halt jeder selbst entscheiden, ob er die Brühe in seiner älteren Kiste tankt wegen einer Ersparnis...

Natürlich hat jeder die freie Wahl. Bei Oldtimern würde ich die "Brühe" auch außen vor lassen.

Ich habe einen Bekannten, der könnte problemlos mit seinem Auto E10 fahren, aber er tankt Super plus, wei das dem Motor gut tut.Lachend

Durch die Reinigungswirkung des E10 geht kein Motor kaputt, auch nicht wenn alte Ölkohle verbrennt, die überhaupt nicht vorhanden sein sollte. Denn wenn der Motor Öl verbrennt, ist er schon kaputt (verschlissen) und der Katalisator kommt auch nicht mehr durch den TÜV.

Übrigens liegt die Freigabe für E10 nur an den verwendeten Dichtungen im Motor.Zwinkernd

"Verträglichkeit E10: Nicht alle Fahrzeuge, insbesondere ältere Modelle oder Oldtimer, vertragen den höheren Ethanolanteil. Er kann Aluminium korrodieren lassen und Elastomerdichtungen verspröden."

Gruß

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gast1000 hatterchen1 „Natürlich hat jeder die freie Wahl. Bei Oldtimern würde ich die Brühe auch außen vor lassen. Ich habe einen Bekannten, ...“
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Egal wie, und Oldtimer dürften eh' keine Freigabe haben.

Ein H-Kennzeichen bekommt man erst nach 30 Jahren (wir habe einige), es steht zwar dann "Oldtimer" in den Papieren, sind aber eher Youngtimer...

Na gut, alles gesagt.

Gruß

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schoppes gast1000 „Ja ja, aber alleine bei uns im BMW-Forum und ich selbst habe mit meinem Sohn unter anderem 3 BMW sind einige Motorschäden ...“
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Egal, ob die Gerüchte oder Geschichten um E10 simmen oder nicht:
Ich benutze schon seit Jahrzehnten E5, ganz am Anfang "Normal", als es das noch gab.

Aber um zum Threadthema zurück zu kommen:

also für mich eine reine Augenwischerei!

und

Volksverdummung musste ich dann doch mal...

Wer glaubt, dass die Arbeitgeber jedem Arbeitnehmer und Arbeitnehmerin freiwillig 1000 € aus der eigenen Tasche schenkt, glaubt wahrscheinlich auch an den Weihnachtsmann.

Gruß

"Früher war alles besser. Sogar die Zukunft." (Karl Valentin)
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gast1000 schoppes „Egal, ob die Gerüchte oder Geschichten um E10 simmen oder nicht: Ich benutze schon seit Jahrzehnten E5, ganz am Anfang ...“
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Und ob diese 17 Cent (viel zu wenig) überhaupt beim Verbraucher ankommen, steht auch noch in den Sternen!

Die Geier (Ölkonzerne) warten schon reiben sich die Hände...

Gruß 

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hatterchen1 gast1000 „Und ob diese 17 Cent viel zu wenig überhaupt beim Verbraucher ankommen, steht auch noch in den Sternen! Die Geier ...“
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diese 17 Cent (viel zu wenig)

Ich kann dieses Gejammere über die Spritpreise nicht nachvollziehen.
Als ich anfing Auto zu fahren, kostete der Liter Sprit bei "Klaus Salm in Köln" 50 Pfennig, das war 1964, Mein damaliger Stundenlohn brutto 2 Mak 40.
Heute liegt der Mindestlohn bei 13.90€/h, der Liter E10 an meiner Markensäule, heute, bei 2,029€.

Damals brauchte mein Auto ~10l/100Km, mein Auto heute <7l/100Km -im Stadtverkehr.
Wer sich allerdings Bolliden leistet die >15l/100Km und mehr verbrauchen, sollte nicht jammern.

Preisfrage: Wann war der Sprit teurer?

Gruß

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The Wasp gast1000 „17 Cent soll der Autofahrer für den Liter Sprit vom Staat bekommen...“
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Die Ölkonzerne werden sich bedanken, denn so fallen Preiserhöhungen noch weniger auf, wie schon einst beim Tankrabatt. Die Politik lernt aber auch gar nichts.

Bei einem Literpreis von 1,70 Euro kassiert der Staat 1,09 Euro gesamt.

Und was ist daran so schlimm? Damit wird der Staat finanziert. Woher soll das Geld sonst kommen? Wir reden da von ca. 35 Mrd./Jahr für Benzin und Diesel. Der Straßenbau und die Unterhaltung werden damit gerade so gedeckt. Die Leute meckern ständig über die Steuern, wollen von den Kosten des Straßenverkehrs aber nichts wissen.

Die Märchen in Sachen E10 sind mehrfach widerlegt. Selbst die meisten alten Karren können damit gut umgehen. Wer eine Karre mit H-Kennzeichen besitzt, muss halt damit leben, dass E5 wohl die bessere Wahl ist.  Moderne Autos gehen schneller kaputt, weil sie kompakter gebaut sind und weil die Nutzer oft die einfachsten Regel nicht kennen, Öl nicht wechseln, den Motor mit vielen Kurzstrecken belasten, die Kupplung ständig schleifen lassen... und weil die Hersteller...

Ich hätte nichts gegen eine Entlastung, aber bitte nur dort, wo es wirklich weh tut, bei den Familien und Pendlern mit niedrigem Einkommen. Keine Steuergeschenke an Reiche und Fahrer von PS-Boliden! Aber dafür müsste man eine andere Politik wählen und keinen Verbrenneranbeter wie Friedrich Merz. Mit mehr E-Autos hätten wir heute weniger Probleme. Die Krise an den Zapfsäulen ist eine hausgemachte Krise jahrzehntelanger konservativer Betonkopfpolitik!

Die Grünen, die Grünen, die Grünen, die sind an allem Schuld!

Ende
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hatterchen1 The Wasp „Die Ölkonzerne werden sich bedanken, denn so fallen Preiserhöhungen noch weniger auf, wie schon einst beim Tankrabatt. ...“
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Mit mehr E-Autos hätten wir heute weniger Probleme.

Ja.
Mit mehr E-Infrastruktur hätten wir heute mehr E-Autos.Cool

die Grünen, die sind an allem Schuld!

Und ist der Zirkus noch so klein..., einer hat immer die Arschkarte.Lachend

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