Man richte z.B. mit dem Tool 'GParted' von einem Live-Medium aus die Festplatte wie folgt ein:
1. Systemstart-Partition (/boot/ef) etwa 300 Mb,
2. Auslagerungs-Partition (linux-swap) etwa 4 Gb,
3. Partition für das Betriebsystem (/) etwa 30 - 50 Gb und
4. Daten-Partition (/home) mit dem Rest der Festplatte.
Und weist anschließend beim Installieren explizit die Partition für das Betriebsystem (/) mit dem Zusatz 'formatieren mit ext4' als Ziel für die Installation zu.
Dann liegen die Daten in einer eigenen Partition (/home) und man kann das Betriebsystem in seiner eigenen Partition (/) problemlos wechseln oder neu aufsetzen, ohne Datenverlust.
Natürlich hat der vernünftige User eine Datensicherung auf externer Platte.
Dazu hat sich ein Spruch von Mike eingebrannt:
"Festplatten sind groß, schnell und böse".
Hoffe das hilft jemandem
cu Foxy
Linux 15.065 Themen, 107.474 Beiträge
Mittlerweile nehm ich aber einfach den ganzen Datenträger.
Mach ich mittlerweile auch so bzw. ich stelle bei der Installation lediglich ein, eine separate Home-Partition zu erstellen. Danach macht Linux doch alles "wie von selbst". Allerdings: Ich weiß gar nicht mehr, wann ich mein Hauptsystem mal neu installiert habe, das mache ich - bei einer neuen Version (so wie letztens erst von bookworm (12) auf trixie (13)) und auch schon bei vorherigen upgrades einfach über die Konsole sowie ein paar Änderungen in der sources.list, das ist dann in ein paar Minuten erledigt und funktioniert einwandfrei.
Mein Hauptsystem ist im Grunde schon mindestens 10 - 12 Jahre alt und hat schon mehrere Wechsel überstanden und läuft immer noch einwandfrei. Neue oder andere Distris installiere ich allerhöchstens mal in virtuellen Maschinen - aber im Grunde habe ich selbst dazu mittlerweile keine Lust mehr....
Den "Zirkus" mit vorher die Platte einrichten etc pp spare ich mir schon seit ewigen Zeiten....
